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TOYOTA MOTORSPORT GmbH
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Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) gab heute bekannt, dass der GT86-Cup auch 2017 stattfindet und daher abermals spannenden Motorsport verspricht.

Der GT86-Cup, von TMG 2013 vorgestellt, wird im Rahmen der VLN Serie auf der Nürburgring Nordschleife ausgetragen und bietet Privatfahrern eine kostengünstige Möglichkeit im Startfeld einer der größten auf GT-Fahrzeugen basierenden Meisterschafen Europas Motorsport zu betreiben.

Im Laufe der Saison 2016 wurde bereits eine von TMG überarbeitete Version des GT86 CS-Cup-Fahrzeugs angeboten, die die CS-V3-Version ablöste. Das neue Auto ist nicht nur leichter als der Vorgänger, es hat auch mehr Leistung und eine bessere Aerodynamik, was zu deutlich schnelleren Rundenzeiten beitrug.

Dank Mehrleistung sowie mehr Drehmoment und der Gewichtsreduktion, liefert das CS-Cup-Fahrzeug bessere Fahrleistungen, während das neu abgestimmte Sechs-Gang-Getriebe mit Volllast Gangwechsel und automatischem Zwischengas beim Runterschalten für erhöhte Fahrfreude sorgt – bei unverändert simpler Handhabung wie beim CS-V3.

Für 2017 plant TMG eine weitere Verbesserung des CS-Cup durch kleine Modifikationen, die sich aus dem Feedback der Cup-Teilnehmer und aus in diesem Jahr stattfindenden Testfahrten.

Dank verbesserter Performance bei unveränderter Wirtschaftlichkeit, dank Einsatzkosten von €6.20 per Kilometer, herrscht bei TMG Zuversicht im Hinblick auf einen Zuwachs des Starterfeldes, zumal schon jetzt neu hinzukommende Teilnehmer im Gespräch sind.

Neben der stetigen Weiterentwicklung des Autos, ist bei TMG auch eine Verbesserung des Cup-Formats geplant, den Teilnehmer soll im Sinne eines gesteigerten Erlebnisses noch mehr geboten werden. Die Details werden in den kommenden Wochen intern besprochen, wobei das Ziel ist, die bisherige Höhe der Nenngelder bei unverändert attraktivem Preisgeldtopf beizubehalten, also jene Formel, die für die Beliebtheit des Cups innerhalb der VLN sorgte.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Wir freuen uns darauf den Cup auch weiterhin auszurichten, zumindest noch bis zum Saisonende 2017, denn dies ist ein bedeutender Bestandteil der Strategie von TMG's Kundensport-Programm. Ich möchte mich bei den teilnehmenden Teams für ihre Einsatzbereitschaft über die vergangenen Saisons hinweg bedanken, es hat viel Spaß gemacht mit einer so talentierten Gruppe von Personen zusammenzuarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass der Cup das beste Preis / Leistungsverhältnis innerhalb der VLN bietet und spätestens wenn man das Grinsen im Gesicht jener sieht, die den GT86 CS-Cup zum ersten Mal bewegen, wird einem klar, wie viel Spaß dieses Auto bereitet. Wir sehen daher der Teilnahme weiterer Teams im 2017er Cup entgegen und freuen uns darauf sie bald bei uns begrüßen und eine weitere spannende Saison mit ihnen begehen zu können.“

* Die Angabe des Aufwands pro Kilometer ist ein unverbindlicher Richtwert und basiert auf

 10 Rennen im GT86 Cup, einschließlich Gebühren für Versicherung, Rennen- und Cupeintritt, mechanische Kosten und Revisionen. Weitere Informationen finden Sie unter 

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Der für 2016 brandneue TS050 HYBRID wurde für sein herausragendes Renn-Tempo 2016 starke Leistung im Rennen für den Professional Motorsport World Award nominiert und mit der Auszeichnung für das Rennwagen des Jahres geehrt.

Die Auszeichnungen, welche von Fachleuten und Journalisten aus der Motorsportbranche gewählt werden, finden jährlich während der PMW Expo in Köln statt.

TOYOTA GAZOO Racing Projektleiter John Litjens nahm die Auszeichnung gestern Abend im Auftrag des gesamten Teams entgegen, das für die Entwicklung des Autos in Köln und Higashi-Fuji verantwortlich ist.

Der TS050 HYBRID schließt sich demnach einer Ehrenliste an, die unter anderem auch die letztjährigen Siegerautos Porsche 919 Hybrid und Mercedes W05 F1 beinhaltet.

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-       Baumann / Kleen stark unterwegs

-       Toyota Swiss Racing holt TMG GT86 Cup

-       DTM-Asse glänzen im TMG GT86 CS-V3

Im zehnten Lauf der Langstrecken Meisterschaft Nürburgring (VLN), gleichzeitig auch das Saisonfinale der populären Breitensport-Serie, gingen erneut drei Lexus an den Start, doch nur zwei von ihnen konnten mit ihren Resultaten zufrieden sein.

In der Klasse SP8 ging der von Novel Racing eingesetzte Lexus ISF CCS-R an den Start, in dem sich Helmut Baumann, Michael Tischner und Völker Klaus abwechselten. Im Qualifying fuhr das Trio die viertschnellste Zeit der Klasse bzw. die 70. Zeit insgesamt und im Rennen überholte die Truppe 16 Konkurrenten und kam als 54. der Gesamtwertung ins Ziel (Platz vier in der SP8). Ebenfalls in der SP8 starteten Horst Baumann und Uwe Kleen in einem Lexus RC F – und waren vor allem im Rennen noch deutlich stärker unterwegs. Im Qualifying landeten sie mit P3 in der Klasse und P67 im Gesamtklassement nur knapp vor den Markenkollegen, doch im Rennen gaben Horst Baumann und Uwe Kleen so richtig Gas, verbesserten sich um 45 Plätze in de Gesamtwertung und kamen als 23. und Klassensieger in der SP8 ins Ziel.

Nicht so gut lief es hingegen für Farnbacher Racing. Vor 14 Tagen noch Gesamtsieger beim neunten VLN-Lauf gab’s für die Farnbachers dieses Mal nichts zu holen. Im Qualifying schaffte es der in der SPX angetretenen Lexus RC F (Vorgänger des bei Lauf neun eingesetzten GT Prototypen)nur auf Platz 15 insgesamt und den Platz drei in der Gruppe – und zum Rennen konnte Farnbacher Racing aufgrund eines Schadens in Antriebsstrang leider nicht antreten.

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt – ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-Cup ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Das Saisonfinale entschied das Team Mathol Racing für sich, doch noch weitaus lauter gefeiert wurde ein paar Rolltore weiter, in der Box von Toyota Swiss Racing. Manual Amweg und Thomas Lampert krönten nämlich ihre konstant starke Saisonleistung mit einem starken zweiten Platz im Saisonfinale und sicherten sich mit 176 Punkten den Titel. Platz drei im Rennen und Platz zwei im Cup ging mit 156 Punkten an Ring Racing (Nils Jung und Florian Wolf) und Platz drei im Cup sicherten sich trotz eines Unfall mit daraus resultierendem Ausfall ‚Brody’, Bruno Francesco Barbaro und Olivier Muytjens (116 Punkte) für Pitlane AMC Sank Vith.  

Trotz einer 17-Punkte-Führung vor dem Final-Wochenende war Toyota-Swiss-Racing-Teamchef nach dem Ende des Rennens die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. „Es war kein einfaches Rennen, die Bedingungen auf der Strecke durch den Regen in der ersten Rennhälfte waren extrem schwierig. Aber Team und Fahrer haben einen hervorragenden und vor allem fehlerfreien Job gemacht. Jetzt wird gefeiert.“

Auch Ring-Racing-Teamchef war mit der Leistung einer Truppe sehr zufrieden: „Die Jungs haben heute wieder einen tollen Job gemacht. Vier Stunden Rennen fahren ohne Fehler sind bei diesen Bedingungen eine wirklich starke Leistung.“

Dabei hatte sich das ganze Feld mit ungewohnt populärer und starker Konkurrenz auseinanderzusetzen: Mathol Racing hatte nämlich gleich zwei der Boxer-Coupés, die Startnummern 534 und 537, als ‚Fahrschulwagen’ für die drei DTM-Asse Lucas Auer, Felix Rosenqvist und Daniel Juncadella zur Verfügung gestellt. Hintergrund der Aktion. Wer heutzutage in leistungsstarken Autos wie einem GT3 auf der Nordschleife an den Start gehen will, muss dafür – unter anderem – eine gewisse Anzahl an Norschleife-Runden vorweisen können. Und das taten Juncadella, für den es bereits der zweite VLN-Auftritt war, sowie Auer und Rosenqvist auf perfekte Art und Weise. Sieg mit dem einen Auto und Platz vier trotz Getriebeproblemen mit dem anderen. „Dass die Jungs schnell sind, war zu erwarten, dass sie aber auf Anhieb in einem ihnen unbekannten Auto so schnell sein würden, war großartig“, lobte Alexander Fielenbach vom Einsatzteam Mathol-Racing.“

Nach der großartigen und spannenden Saison bedankt sich TMG bei allen Teams und Fahrern, ohne die und ihren Einsatz diesen spannenden Cup mit seinem erstklassigen Motorsport nicht möglich wäre. Darum arbeiten wir auch bereits mit Vollgas an der Planung unseres Motorsport-Engagements für 2017 und werden sehr bald Genaueres mitteilen.

Projekt STILLE erfolgreich gestartet

13 internationale Partner arbeiten gemeinsam an Empfehlungen für interoperable induktive Ladesysteme

Die internationale Standardisierung im Bereich des kabellosen Ladens wird bereits seit einigen Jahren vorangetrieben. Ziel ist es, Standards als Rahmenbedingungen zu schaffen, die die technische Interoperabilität der induktiven Ladesysteme ermöglichen. Damit könnte zukünftig herstellerunabhängig jedes Elektroauto an jedem induktiven Ladesystem laden. Um die Standardisierungsbemühungen im Bereich des induktiven Ladens weiter zu bündeln und die Entwicklung eines interoperablen Standards gezielt zu unterstützen, arbeiten 13 internationale Partner mit weiteren assoziierten Partnern aus Automobil- und Zulieferindustrie sowie aus dem Bereich der Wissenschaft gemeinsam am Projekt STILLE – Standardisierung induktiver Ladesysteme über Leistungsklassen. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „ELEKTRO POWER II: Elektromobilität – Positionierung der Wertschöpfungskette“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Im Rahmen von STILLE werden bestehende Standardisierungsvorschläge technisch validiert, hinsichtlich ihrer Interoperabilität bewertet und gemeinsame Empfehlungen abgeleitet. Die Projektergebnisse fließen während der Laufzeit von Mai 2016 bis Dezember 2018 kontinuierlich in die Arbeit der nationalen und internationalen Standardisierungsgremien ein und treiben dadurch die Festlegung der Interoperabilitätsbedingungen induktiver Ladesysteme maßgeblich voran.

Am Projekt beteiligte Automobilhersteller sind Audi AG, BMW AG, Daimler AG, Toyota Motorsport GmbH und Toyota Motor Europe NV/SA. Aus dem Bereich der Zuliefererindustrie arbeiten Continental, Robert BOSCH GmbH, Qualcomm, TÜV SÜD AG sowie WiTricity mit. Das IKA der RWTH Aachen, die Technische Universität Braunschweig (IMAB) und die Zeppelin Universität begleiten die Inhalte des Projekts von wissenschaftlicher Seite aus. Der Konsortialführer von STILLE ist die P3 Automotive GmbH, eine Tochter der in Aachen ansässigen Ingenieursgesellschaft P3 Group.


Konkrete Zielsetzung des Projekts ist es, Empfehlungen für die Gestaltung interoperabler induktiver Ladesysteme zu erarbeiten, so dass die internationale Standardisierung 2017/2018 abgeschlossen werden kann und interoperable induktive Ladesysteme ab 2020 im Markt ermöglicht werden. In insgesamt acht Arbeitspaketen werden neben der Energieübertragung auch die interoperabilitätsrelevanten Schnittstellen Kommunikation und Positionierung in praktischen Tests untersucht, um eine ganzheitliche Empfehlung zu entwickeln. Darüber hinaus werden potenzielle Geschäftsmodelle für induktives Laden erforscht und der Aufbau einer europäischen Test- und Zertifizierungsplattform für induktive Ladesysteme vorangetrieben.Im ersten Schritt werden dabei Leistungen bis 7,7 kW betrachtet. Für die Energieübertragung in diesem Bereich soll bereits Ende 2016 eine erste Empfehlung in STILLE erarbeitet werden. Im Laufe des Projekts sollen dann weitere Untersuchungen im Bereich bis 22 kW stattfinden.Durch die Zusammenstellung des STILLE-Konsortiums wird sichergestellt, dass sowohl die Interessen der Automobilhersteller als auch die der Zulieferer bei der Zusammenarbeit berücksichtigt werden. Empfehlungen für die internationale Standardisierung werden auf eine breite Basis gestellt, insbesondere durch die Beteiligung zentraler europäischer, japanischer und US-amerikanischer Unternehmen. Durch die Teilnahme renommierter Hochschulen mit technischer Ausrichtung, die mit zusätzlicher unabhängiger Expertise das Konsortium bereichern, werden verbundene Fragestellungen aus Forschung und Wissenschaft ebenfalls berücksichtigt.

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  • Team Farnbacher beschert Lexus den allerersten VLN-Sieg
  • Toyota Swiss Racing baut Führung weiter aus
  • Toyota GT86 sichert sich RCN-Gesamtsieg

Was für ein Rennen, was für ein Erfolg! Im neunten der zehn VLN-Rennen der Saison 2016 feierte Farnbacher Racing einen wahrlich historischen Erfolg: mit dem erstmals eingesetzten RC F GT Prototyp dominierte Team Farnbacher das Rennen und holte so nicht nur den ersten VLN-Gesamtsieg von Lexus sondern auch den eines japanischen Herstellers überhaupt. Dabei lief es im Qualifying für die Farnbachers noch eher durchwachsen und sie mussten sich mit Platz neun in der Startaufstellung (Pole in der SPX-Klasse) begnügen. Doch im Rennen sorgten eine fehlerfrei Leistung von den Brüdern Mario und Dominik Farnbacher sowie ein gutes Händchen im Reifenpoker auf der anfangs noch feuchten Strecke dafür, dass die gesamte Konkurrenz das Nachsehen hatte. Den Start bestritt der Lexus RC F GT Prototyp noch auf Regen-Pneus doch die Strecke trocknete schnell ab und so wechselte das Team bereits in Runde zwei auf Slicks. Von da an waren Mario und Dominik einfach nicht mehr zu stoppen, arbeiteten sich Position um Position nach vorn und übernahmen zur Renn-Halbzeit die Führung – um sich anschließend immer weiter abzusetzen und mit mehr als 30 Sekunden Vorsprung als Sieger ins Ziel zu kommen.

„Das ist ein fantastischer Erfolg und der Lohn für fast zwei Jahre harter Arbeit“, sagte Teamchef Horst Farnbacher abschließend glücklich. Und auch Mario und Dominik Farnbacher waren begeistert. „Ich kann kaum glauben, was uns heute gelungen ist“, sagte Mario strahlend und Dominik fügte hinzu: „Der neue Prototyp lässt sich viel komfortabler fahren. Mit dem Vorgänger mussten wir immer viel riskieren um schnell zu sein doch bei dem neuen Modell geht das wesentlich entspannter.“

Die anderen beiden Lexus, die im neunten VLN-Lauf am Start waren, zeigten ebenfalls gute Leistungen: Der Lexus ISF CCS-R von Novel Racing (Helmut Baumann, Michael Tischner, Völker Klaus) ging in der SP8 an den Start, qualifizierte sich als Klassen-Vierter (67. in der Gesamtwertung), überholte im Rennen 25 Konkurrenten und kam so als Klassen-Dritter (42. in der Gesamtwertung) ins Ziel. Noch stärker war der RC F (ebenfalls Klasse SP8) von Horst Baumann, Theo Klee und Uwe Kleen unterwegs. Nach einem schwierigen Qualifying lag das Trio nur auf Platz fünf in der Klasse und Platz 70 in der Gesamt-Startaufstellung doch im Rennen gaben sie dem RC F ordentlich die Sporen, ließen 41 Gegner hinter sich und holten sich mit Platz 29 in der Gesamtwertung den Klassensieg.

Außerdem am Start war ein für Lauf neun an Milltek Sport & Liteblox (Milltek LTD) ausgeliehener und von Isert Racing eingesetzter Toyota GT86 CS-Cup, der mit der Startnummer 277 in der SP3 und außerhalb der Cup-Wertung antrat. Gefahren wurde das Boxer-Coupé unter anderem von Tom Onslowe-Cole, der sich im Tourenwagen- und GT3-Rennsport einen Namen gemacht hat und sich mit seinen VLN-Einsätzen aufs 24h-Rennen 2017 einschießen will – sowie Dale Lomas und Lucien Gavris.

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt – ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-Cup ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Nach dem eher einseitigen achten Saisonlauf durften sich die Fans und Fahrer in Lauf neun wieder über die im TMG GT86 Cup übliche Spannung freuen. Bei wechselnden Bedingungen waren die Fahrer besonders gefragt und machten das Rennen teilweise zur Zitterpartie, in der sich die in Cup-Wertung führenden Manuel Amweg und Thomas Lampert (Toyota Swiss Racing) aber letztlich einmal mehr durchsetzte. Platz zwei sicherten sich Nils Jung und Florian Wolf (Ring Racing) für Achim Wawer und Eric Curran (Mathol Racing).

Amweg / Lampert gingen früh in Führung, wechselten zum perfekten Zeitpunkt – nach einer Runde – von Regenreifen auf Slicks und konnten sich anschließend auch von den Verfolgern absetzen. Zwei Runden vor dem Ende des Rennens aber setzte noch einmal Regen ein und es durfte wieder gezittert werden. „Doch da hatten wir schon genug Vorsprung und ich konnte das Rennen kontrolliert zu Ende fahren“, sagte Amweg, der zu diesem Zeitpunkt am Steuer saß.

Weniger zufrieden war nach dem Rennen Nils Jung. „Leider konnten wir in der Anfangsphase des Rennens das Tempo der Cup-Spitze nicht mitgehen und haben viel Boden verloren. In der zweiten Hälfte konnten wir zwar wieder aufholen, aber Amweg/Lampert waren da bereits uneinholbar enteilt.“ Dennoch ist der Kampf um den Titel noch nicht entschieden und beim Finale dürfte es noch mal Spannung pur geben.

Bereits eine Woche vor den neunten VLN-Lauf fand das Finale in der RCN (Rundstecken Challenge Nürburgring) statt. Und auch hier gab es für Toyota Grund zum Feiern. Mit seinem siebten Klassensieg (V3) in Folge sicherte sich Alex Fielenbach, der beim achten Lauf von Wolfgang Weber unterstützt wurde, auf seinem Toyota GT86 CS-V3 den RCN-Gesamtsieg. „Ich bin überglücklich. Vor dem Finale war ich doch recht nervös. Die Verhältnisse waren sicherlich nicht einfach doch ich bin ohne Fehler durchgekommen“, sagte der Champ anschließend. Herzlichen Glückwunsch!

Das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 22. Oktober statt undführt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

 

 

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Farnbacher-Lexus fängt in Führung liegend Feuer

Amweg / Lampert vergrößern den Vorsprung   

Verfolger im Pech

 

Im achten Lauf der VLN-Saison 2016 hatte die Lexus-Speerspitze trotz starker Leistung kein Glück: von seinem sechsten Startplatz insgesamt (Pole in der SPX) schob sich der Lexus RC-F GT von Dominik und Maria zunächst auf Platz drei, fiel aber in der vierten Runde wegen überhitzter Reifen wieder zurück. Im Laufe des Rennens allerdings übernahm der Farnbacher aufgrund von Problemen der Konkurrenz sogar die Gesamtführung, doch beim Boxenstopp in Runde 14 kam das vorzeitige Aus aufgrund eines Feuers während des Boxenstopps.

Besser lief es für den Lexus ISF CCS-R von Novel Racing. Helmut Baumann, Horst Baumann und Völker Klaus sicherten sich in der SP8 den vierten Startplatz (63. Startposition insgesamt), überholten im Rennen 19 Konkurrenten und gingen so als 44. über die Ziellinie. Das bedeutete Platz drei und damit ein weiteres Podium in der SP8.    

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt – ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-Cup ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Wer im TMG GT86 Cup die übliche Spannung erwartet hatte, sah sich am achten Rennwochenende der Serie leider getäuscht. Denn während Manuel Amweg und Thomas Lampert in ihrem Toyota-Swiss-Racing-Boxer-Coupé von der Pole weg sofort die Führung übernahmen und konstant schnelle Zeiten fuhren, wurden ihre Konkurrenten im Kampf um den Titel vom Pech verfolgt.

Nils Jung und Florian Wolf vom Team Ring Racing beispielsweise mussten schon früh mit Elektronikproblemen an die Box kommen. Zwar konnte die Mechaniker das Problem lösen, doch der Vorfall kostete so viel Zeit, dass der Traum vom Klassensieg ausgeträumt war. 

Noch schlimmer erwischte es die im Cup Drittplatzierten, ‚Brody’ und Bruno-Francesco Barbaro (Pitlane – AMC Sankt Vith): nach nur einer halben Stunde Rennzeit wurde Barbaro in einen Unfall verwickelt und krachte frontal in die Streckenbegrenzung, schaffte es jedoch das Fahrzeug zurück in die Box zu bringen. Dort zeigte die belgische Truppe einmal mehr ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten und reparierten den GT86 in Rekordzeit. Doch die Mühe war umsonst. Das Auto schied später mit einem Folgeschaden aus. Genau wie die Teamkollegen Kurt Dujardyn und Jacques Derenne, die 45 Minuten vor Rennende wegen eines technischen Defekts die Segel streichen mussten.

Somit konnte die Toyota-Swiss-Racing-Truppe mit konstant schnellen Zeiten den Sieg einfahren.       

„Es war ein turbulentes Rennen mit vielen Gelbphasen“, sagte Roland Baumann, Teamchef von Toyota Swiss Racing. „Deshalb bin ich froh, dass unsere Fahrer in keine Zwischenfälle verwickelt waren. So wie das Rennen gelaufen ist, ging es für uns letztlich nur darum, die Konzentration und den Rhythmus nicht zu verlieren und den sich abzeichnenden Sieg auch sicher nach Hause zu fahren. Das haben unsere Jungs prima hinbekommen.“

In nur zwei Wochen, am 08. Oktober, findet der neunte von zehn VLN-Läufen statt, das über die gewohnte Vier-Stunden-Distanz gefahren word. 

 

Die von TMG unterstützte Athletin Andrea Eskau ist nach einer grandiosen Leistung in Rio de Janeiro ein weiteres Mal Paralympic-Siegerin geworden, dieses Mal beim Handbiken.

Nachdem sie bereits Anfang der Woche Silber beim Zeitfahren der Frauen gewonnen hat, konnte Andrea sogar noch eine Schüppe drauf setzen und beim Straßenrennen Gold holen.

TMG arbeitet bereits seit den Paralympischen Spielen 2012 in London zusammen und unterstützte Sie sowohl bei den Sommer-, als auch den Winterspielen mit speziell angefertigtem Rennrad bzw. Skischlitten.

Andrea konnte mit ihrem jeweiligen Sportgerät bemerkenswerte Erfolge feiern: Zwei Goldmedaillen mit dem Rennrad in London und zwei Jahre darauf mit dem Schlitten im Schnee von Sochi jeweils eine beim Biathlon (sechs Kilometer) und Skilanglauf (fünf Kilometer). Nun geht sie in Brasilien erneut mit dem Rennrad an den Start.

Das in Rio eingesetzte Rennrad wurde durch die Spezialabteilung für Kompositmaterialien bei TMG überarbeitet, insbesondere im Hinblick auf verbesserten Sitzkomfort und insgesamt handlicherem Fahrgefühl. Die Sattelstruktur aus Karbonfaser ist leichter und ergonomisch ausgefeilter als die gängigen Lösungen, was Andrea eine optimale Sitzposition ermöglichen soll.

Desweiteren wurde ein Maßnahmenkatalog zur Gewichtsreduktion des Sportgeräts umgesetzt und so jedes überflüssige Gramm Gewicht am Fahrradrahmen und der daran verbauten Befestigungsstrukturen umgesetzt. Insgesamt konnten dabei beeindruckende 600 Gramm eingespart werden.

Dieses Projekt setzte die Kompositabteilung in der freien Zeit zwischen dem Arbeiten an der Karosserie des TS050 HYBRID um, mit dem das Team an der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) teilnimmt.

 

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Die deutsche Athletin Andrea Eskau reiste in Rio de Janeiro mit Unterstützung der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) im Gepäck zur Teilnahme an den Paralympischen Sommerspielen an.

TMG arbeitet bereits seit den Paralympischen Spielen 2012 in London zusammen und unterstützte Sie sowohl bei den Sommer-, als auch den Winterspielen mit speziell angefertigtem Rennrad bzw. Skischlitten.

Andrea konnte mit ihrem jeweiligen Sportgerät bemerkenswerte Erfolge feiern: Zwei Goldmedaillen mit dem Rennrad in London und zwei Jahre darauf mit dem Schlitten im Schnee von Sochi jeweils eine beim Biathlon (sechs Kilometer) und Skilanglauf (fünf Kilometer). Nun geht sie in Brasilien erneut mit dem Rennrad an den Start.

Das in Rio eingesetzte Rennrad wurde durch die Spezialabteilung für Kompositmaterialien bei TMG überarbeitet, insbesondere im Hinblick auf verbesserten Sitzkomfort und insgesamt handlicherem Fahrgefühl. Die Sattelstruktur aus Karbonfaser ist leichter und ergonomisch ausgefeilter als die gängigen Lösungen, was Andrea eine optimale Sitzposition ermöglichen soll.

Desweiteren wurde ein Maßnahmenkatalog zur Gewichtsreduktion des Sportgeräts umgesetzt und so jedes überflüssige Gramm Gewicht am Fahrradrahmen und der daran verbauten Befestigungsstrukturen umgesetzt. Insgesamt konnten dabei beeindruckende 600 Gramm eingespart werden.

Dieses Projekt setzte die Kompositabteilung in der freien Zeit zwischen dem Arbeiten an der Karosserie des TS050 HYBRID um, mit dem das Team an der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) teilnimmt.

„Es ist ein absolutes Privileg und auch eine Ehre erneut mit Andrea zusammenzuarbeiten. Sie ist nicht nur als Athletin eine Inspiration“, sagt Gerard Winstanley, Manager bei TMG im Bereich Composite, Fabrication & Additive Manufacturing.

„Immer wenn Andrea uns bei TMG besucht, ist das für alle hier ein Highlight und ich muss schon sagen: Einmal eine Paralympics-Goldmedaille in Händen zu halten, das ist eine Erinnerung fürs Leben. Die Entbehrungen und Mühen, die sie auf sich nimmt, sind unglaublich – und wir sind sehr stolz darauf ein kleiner Teil von Andrea's Team zu sein.“

Die Straßenradsport-Veranstaltungen der Paralympischen Spiele finden von Mittwoch bis Samstag in Rio de Janeiro statt.

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  • Licht und Schatten für Lexus
  • Ring Racing erstmals ohne Punkte im Cup
  • Swiss Racing Team übernimmt die Cup-Führung

 

Der siebte VLN-Lauf erwies sich für zwei der drei teilnehmenden Lexus als eine Veranstaltung zum Vergessen. Für Farnbacher Racing (Lexus RC-F GT3 in der SPX-Kategorie), im bisherigen Saisonverlauf die Lexus-Speerspitze, lief das Qualifying mit der Klassen-Pole und der neuntschnellsten Zeit insgesamt noch sehr gut, doch das 6h-Rennen sollte für Dominik und Mario Farnbacher sowie Akira Ida schnell vorbei sein. Nach der dritten Runde wurde der Lexus RC-F GT3 des Teams an die Box beordert, weil er zu laut war – doch noch bevor es das Auto an die Box geschafft hatte, fiel es mit technischem Defekt aus.

Ein ähnliches Schicksal erlitt der in der Klasse SP8 gestartete Lexus RC-F von Uwe Kleen, Klaus Völker, und Helmut Baumann. Nach der Qualifikation für Platz drei in der Klassen-Startaufstellung (48. Startplatz insgesamt) kam das Trio zwar deutlich weiter als die Farnbachers, musste in Runde 17 aber ebenfalls die Segel streichen.

Dafür durfte sich Novel Racing über ein richtig gutes Rennwochenende freuen: Helmut Baumann, Masahige Itoh und Michael Tischner zeigten mit Klassen-Startposition vier (60. insgesamt) schon im Qualifying eine starke Leistung, legten im Rennen noch mal eine Schippe drauf und fuhren mit Platz drei aufs Klassen-Podium (40. in der Gesamtwertung).  

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt – ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-Cup ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Wer nach Lauf sechs geglaubt hatte, es sei bereits eine Vorentscheidung um den Meistertitel gefallen, der wurde im siebten Rennen der Saison eines Besseren belehrt. Der Grund: Florian Wolf, einer der Fahrer der bisher führenden Ring-Racing-Truppe, beschädigte den TMG GT86 CS-Cup des Teams im Qualifying so stark, dass eine Reparatur bis zum Rennstart unmöglich war. Damit blieb Ring Racing, Wolf und sein Teamkollege Nils Jung erstmals in der Saison 2016 ohne Punkt.

Diese Chance nutzten die bisher zweit- und drittplatzierten Teams und zogen in der Cup-Wertung an den bisherigen Spitzenreitern vorbei. Den Sieg und damit auch die Cup-Führung sicherten sich relativ ungefährdet Manuel Amweg und Thomas Lampert, Platz zwei im Rennen – und damit auch in der Cup-Tabelle – ging an Pitlane – AMC Sankt Vith mit ‚Brody’, Bruno-Francesco Barbara und Olivier Muytjens. Während die Cup-Debütanten Lucien Gavris, Dale Lomas, Jean François Brunot und Tom Onslow-Cole für Team BTG Platz drei im Rennen holten.  

Vor allem in der ersten Hälfte des 6h-Rennen sorgten Amweg / Lampert auf der einen Seite und Pitlane – AMC Sankt Vith auf der anderen mit zahlreichen Führungswechseln für Spannung, doch in der letzten Stunde musste bei Pitlane – Sankt Vith noch eine Antriebswelle gewechselt werden und somit war der Weg zum Sieg frei für Amweg / Lampert.

So ist es kein Wunder, dass Roland Baumann, der Teamchef von Amweg und Lampert anschließend sagte: „Das war lange nicht so klar wie es aussah. Der Kampf um die Spitze war ziemlich spannend, aber diesmal hatten wir einfach das Rennglück auf unserer Seite.“

Auch Olivier Muytjens, Fahrer und Teamchef von Pitlane – Sankt Vith, war trotz des verpassten Sieges happy: „ Alle Fahrer haben gute Leistungen gezeigt und mit etwas mehr Glück wäre vielleicht sogar der Sieg möglich gewesen. Kompliment an mein Team, dass den Antriebswellen-Wechsel in nur 15 Minuten erledigt hat – aber dadurch haben wir den Anschluss an die Schweizer verloren.“  

Weiter geht es in drei Wochen, am 24. September, mit dem achten der zehn Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

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Farnbachers Lexus RC-F GT3 läuft immer besser

Kampf um TMG-GT86-Cup-Titel wird immer enger

Upgrade für den GT86 CS-Cup überzeugt auch bei Sonne

Bei herrlichem Sommerwetter zeigten zwei der drei beteiligten Lexus im fünften VLN-Lauf eine starke Leistung. Vor allem Dominik und Mario Farnbacher, die bewiesen, dass sie bei ihrer Aufgabe, den Lexus RC-F GT3 weiterzuentwickeln, sehr erfolgreich sind: Pole-Position in der Klasse SPX und vierter Platz in der Gesamt-Startaufstellung, mit gerade mal 4,223 Sekunden Rückstand auf den Pole-Setter. Im Rennen dann gingen die Farnbachers sogar in Führung, kämpften mit Audi, BMW und Porsche um den Platz an der Sonne – doch über die Distanz reichte es doch nicht ganz. Der Klassensieg und Platz vier in der Gesamtwertung war aber aller Ehren wert. Ebenfalls ordentlich lief es für den RC-F GT3 von Lexus Racing (Fahrer Lorenz Frey und Stéphane Ortelli). Zweiter Platz im Klassen-Qualifying hinter den Farnbachers, Zehnter insgesamt – und im Rennen eine Runde hinter den Siegern im Ziel.  

Weniger Grund zur Freude hatten leider Uwe Kleen, Helmut Baumann und Horst Baumann mit dem Lexus ISF CSS-R von Novel Racing. Im Qualifying schafften sie es zwar noch auf Platz drei der SP8-Startaufstellung (47 Platz insgesamt), doch im Rennen musste die Startnummer 136 nach 13 Runden vorzeitig aufgeben.

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt – ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-V3 ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Im Cup ging es – wie gewohnt – auch dieses mal wieder ordentlich zur Sache. Zahlreiche Führungswechsel und Überholmanöver sorgten für packenden Motorsport, der die Zuschauer aufs Beste unterhielt – bis am Ende Manuel Amweg und Thomas Lampert mit dem Toyota Swiss Racing Team ihren zweiten Saison-Sieg feierten. „Wir wollten diesen Sieg unbedingt – toll dass es auch geklappt hat“, strahlte Teamchef Roland Baumann. „Dennoch hat mich dieses Rennen einiges an Nerven gekostet, denn die Leistungsdichte an der Spitze des TMG GT86 Cup ist dieses Jahr wirklich sehr hoch.“

Leicht geknickt war währenddessen die in der Meisterschaft führende Ring-Racing-Truppe (Nils Jung / Florian Wolf) , die sich in den ersten Runden mit Swiss Racing einen packenden Zweikampf um die Führung lieferten: „Bis wir im siebten Umlauf Pech mit einer für uns ungünstigen Gelbphase hatten und den Anschluss an die Schweizer verloren haben“, erläuterte Florian Wolf später. Und ein Reifenschaden in runde 17 am Karussell machte dann auch noch die Hoffnung auf Platz zwei zunichte. Dennoch reichte es noch für Platz drei hinter Olivier Muytjens, Bruno Barbaro und ‘Brody’ (Pit Lane – AMC St. Vith). Ein perfektes Resultat für die Meisterschaft, denn dadurch, dass die drei führenden Teams in dieser Reihenfolge ins Ziel kamen, wird der Kampf um den Titel noch enger.

Auch Nico Ehlert, Principal Engineer Kundenmotorsport, zog ein positives Fazit: „Besonders freut mich, dass wir nach dem Regenrennen beim vierten Saisonlauf heute deutlich sehen konnten, dass unser Upgrade am GT86 CS-Cup auch bei trockenen Bedingungen perfekt funktioniert hat.“

Jetzt ist erst mal vier Wochen Pause, bevor dann am 20.August mit dem sechsten Lauf der VLN die zweite Saisonhälfte eröffnet wird.

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  • So entsteht ein TMG GT86 CS-Cup
  • Vorteile nutzen - TMG mit langjähriger Erfahrung im Spitzen-Motorsport
  • 120 Arbeitsstunden für den Umbau eines TMG GT86 Cup Fahrzeugs

Werks-Motorsport, Forschung und Entwicklung, Kundenmotorsport – das sind die Kernbereiche der TOYOTA Motorsport GmbH (TGM). Da passt das GT86 CS-Cup Rennfahrzeug perfekt rein.

Als Tochtergesellschaft der TOYOTA Motor Corporation hat TMG seinen Hauptsitz an der Toyota Allee in Köln. Rund 250 Mitarbeiter arbeiten hier und liefern High-Performance Lösungen für ganz vielfältige Projekte.

TMG hat sich in erster Linie auf den Motorsport fokussiert. Aufgabe hier ist es, vielversprechende Sieger-Technologien im Rennsport zu entwickeln. Das beste Beispiel dafür ist die FIA World Endurance Championship, in der Toyota 2014 die Titel in der Marken- und Fahrerwertung gewann. Alle neuen Toyota LMP1 Modelle, einschließlich dem aktuellen TS050 HYBRID, der in diesem Jahr nur knapp den Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans verfehlte, wurden in Köln entwickelt und gebaut. Die Antriebstechnik kommt von Higashi-Fuji aus Japan.

Hinter den Kulissen des 30.000 m² großen Kompetenz-Centers verbirgt sich ein Technologiepark, der auf dem neuesten Stand der Technik ist und für die Entwicklungvon Renn- und immer hochwertigeren Straßenfahrzeugen genutzt wird - innovativ und hochmodern. Die Prüfstände für Motor, Getriebe und Fahrwerk lassen keine Wünsche offen. In TMG-betriebseigenen Fertigungsanlagen werden Karbonfaserteile vor Ort ausgehärtet und Kleinteile in additiven Fertigungsverfahren selber produziert. Hier sorgen diverse TMG-Projekte im Motorsport für Synergie-Effekte: Winglets für den TS050 HYBRID werden Seite an Seite mit Teilen für GT86 CS-Cup Fahrzeuge gefertigt.

Während auf der einen Seite Formel 1 Teams ihre neuesten Boliden in den beiden TMG-Windkanälen testen, wird unter dem gleichen Dach der GT86 Cup Rennwagen gebaut. „Als Basis dient eine Version des Sportcoupés, mit weniger Ausstattungselementen und in einer in Europa selten anzutreffenden Spezifikation“, so Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport. „Dadurch lässt sich das Fahrzeug leichter auseinanderbauen und umbauen. Schließlich bietet diese Basisversion keine Komfortextras wie Navigationssystem oder Klimaanlage. Folglich ist das Auto leichter und für unsere Zwecke besser geeignet.“

Das Fahrzeug wird vollständig auseinandergebaut bis das Chassis gerade noch rollfähig ist. Nach Aufbereitung des Chassis werden alle offenen Teile schutzversiegelt. Anschließend wird der von TMG konstruierte Überollkäfig von einem externen Dienstleister montiert und die Karosserie lackiert, immer in der Toyota-Farbe „Perlweiss“. Vor dem Zusammenbau zu einem GT86 CS-Cup wird das Fahrwerk einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Für die komplette Endmontage des Cup-Fahrzeugs benötigt ein Team bestehend aus zwei Mechanikern knapp 80 Stunden. Insgesamt werden 120 Arbeitsstunden benötigt, um das Fahrzeug zu zerlegen und anschließend entsprechend zusammenzubauen.

Vor Auslieferung des fertigen Rennfahrzeugs werden einige abschließende Tests und Einstellungen vorgenommen, die unter Auswertung von Daten, die während der Entwicklungsphase auf dem TMG-7-Poster-Prüfstandstest auf einer „Nürburgring Nordschleifen-Simulation“ gewonnen wurden. Ehlert: „So kann TMG garantieren, dass jedes Fahrzeug in der gleichen Spezifikation und in immer gleicher Qualität ausgeliefert wird.“

Im Anschluss steht das Auto zur Auslieferung bereit. „Dennoch, prüfen wir die Leistung unserer Fahrzeug in regelmäßigen Abständen. Denn schließlich wollen wir, dass alle Fahrzeuge unter den gleichen technischen Voraussetzungen ins Rennen gehen“, versichert Nico Ehlert. TMG legt Wert darauf, dass viele der Motosportteile, die ein GT86 Sportcoupé in einen CS-Cup Rennwagen verwandeln, bei TMG vor Ort selber entstehen. „Wir entwickeln und fertigen viele Teile selber. Zum Einen, um unsere hauseigene Produktion auszulasten, vor allem aber um damit unseren eigenen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden“, erläutert Ehlert.

Der Einsatz hochmoderner Technologie ist ein Ass im Ärmel, doch der wahre Schlüssel zum Erfolg sind die motivierten und qualifizierten Mitarbeiter bei TMG. „Ein Geheimnis unseres Erfolgsrezeptes ist unser Multiprojekt-Management“, so Ehlert weiter. „Jedes einzelne Projekt, sei es ein Werks- oder ein Kundenprojekt, wird immer zentral von einem festgelegten Team betreut, wobei unsere Ingenieure und Mechaniker stets flexibel einsetzbar sind. So findet ein ständiger Wissenstransfer statt, von dem alle Projekte profitieren. Zudem verleiht uns diese Arbeitsweise eine ganz andere Dynamik und unsere Forschungsarbeiten verlaufen viel effizienter“,.

Das bedeutet, in jedem GT86 CS-Cup Rennfahrzeug das auf der Nürburgring-Nordschleife fährt, steckt das komplette Know-how von TMG. Die Fahrzeuge profitieren von modernsten Technologien und Prozessabläufen als Ergebnis jahrelanger Erfahrung aus der Rallye-Weltmeisterschaft, Formel 1 und Langstrecken-Weltmeisterschaft. Und wenn die Cup-Fahrzeuge davon profitieren, dann tun es die TMG-Kunden erst recht.

 

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NOVEL-Lexus ISF CCS-R holt Platz zwei in der SP8

Farnbacher: Klassen-Pole, dann Ausfall

Rundum-Upgrade für den GT86 CS-Cup ein voller Erfolg

 

Im vierten VLN-Lauf in strömendem Regen zeigte vor allem der NOVEL-Lexus ISF CSS-R (Startnummer 136) eine starke Leistung. Im Training sicherten sich Klaus Völker, Horst Baumann und Michael Tischner den dritten Startplatz in der SP8 (Gesamtwertung 62. Startplatz), und im Rennen legten die drei Deutschen sogar noch eine Schippe drauf und fuhren als Klassen-Zweite (Gesamtwertung Platz 51) über die Ziellinie.
Nicht so gut lief es derweil für den Lexus RC-F GT3 der Farnbacher-Brüder. Dominik und Mario sicherten sich zwar die Pole-Position in der SPX-Klasse mit 11,13 Sekunden Vorsprung auf den Klassen-Zweiten und 39,143 Sekunden hinter der Gesamt-Pole, im Rennen jedoch war aufgrund eines mechanischen Defekts bereits in der vierten Runde Feierabend. „Wir konnten den Lauf vier aufgrund eines technischen Defekts leider nicht zu Ende fahren. Aber die Aufgabe von Emil Frey Racing und Farnbacher Racing ist es ja, den ‪‎RCF GT3 zu verbessern und neue Komponenten auf Herz und Nieren zu testen“, sagte Dominik Farnbacher später.

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt - ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-V3 ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Vor dem vierten Lauf allerdings hatte die TOYOTA Motorsport GmbH ein Upgrade für den GT 86 CS-V3 zum sogenannten CS-Cup entwickelt, dass sich als ein echter Gewinn für alle Beteiligten erwies: Neue Airbox, neues Aero-Kit, mehr Drehmoment, mehr Leistung (214 PS), verbesserte Kupplung, neu abgestimmtes Getriebe, bessere Bremsen und 80 Kilo weniger gewicht. „Das Aero-Kit hat sich absolut bewährt“, sagte Florian Wolf, der das teilweise bei starkem Nebel und Dauerregen ausgetragene Rennen gemeinsam mit Nils Jung für Ring Racing gewann und so die Meisterschaftsführung ausbaute. „Die Performance vom V3 war bereits exzellent, doch das Upgrade-Kit hebt uns in eine ganz andere Liga.“ Auch sein Teamkollege Nils Jung war begeistert: „Der höhere Abtrieb ist vor allem in schnellen Kurven deutlich spürbar, die fahren wir jetzt oft einen Gang höher als bisher.“

Eine Einschätzung, die auch von Thomas Lampert geteilt wurde, der gemeinsam mit Manuel Amweg für Swiss Racing auf Platz zwei fuhr. „In einigen Streckenbereichen hat man das Gefühl, in einem ganz anderen Auto zu fahren. Der CS-Cup ist ein echter Fortschritt.“

Den dritten Platz holten Brody, Bruno Barbaro und Olivier Muytjens für Pitlane – AMC Sankt Vith und auch hier äußerte man sich überaus positiv über das Upgrade: „Verbessertes Drehmoment, verbessertes Getriebe, verbesserte Bremsen, deutlich höherer Kurvenspeed – dieses Auto zu fahren, macht einfach extrem viel Spaß“, lautete das Fazit von Teamchef und Fahrer Muytjens.

Nico Ehlert, Principal Engineer Kundenmotorsport reagierte hoch erfreut auf all das Lob: „Wir von TMG haben sehr viel Entwicklungsarbeit in das neue Upgrade-Paket investiert. Deshalb freue ich mich über das positive Feedback der Fahrer. Es wird sicher etwas dauern, bis sich Fahrer und Teams ‎an das Auto gewöhnt haben und in der Lage sind, dessen volles Potenzial auszuschöpfen.“

Die nächste Gelegenheit dazu haben die Teams und Fahrer am 16. Juli: Dann steht der fünfte Lauf der VLN-Saison auf dem Programm.

 

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Monsunartiger Regen und Hagel überrascht

Toyota und Lexus ganze sechs Mal auf dem Podium

Toyota und Lexus unterstreichen sprichwörtliche Zuverlässigkeit

 

Was für ein unglaubliches Rennen! Das 44. 24h-Rennen auf dem Nürburgring hielt sogar für die Veteranen der Veranstaltung eine Überraschung parat.

Nicht dass 24 Stunden auf der 25,378 Kilometer langen Kombination von GP-Strecke und der berüchtigten Nordschleife mit ihren 73 Kurven, Sprunghügeln und auf-und-ab-Passagen schon schwierig genug wären. Mit Autos, die teilweise einen Geschwindigkeitsunterschied von mehr als 100 km/h aufweisen und dabei in ihren Klassen um Platzierungen kämpfen ist das 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife eine echte Herausforderung für Pilot und Rennauto.

Doch dafür hätte man erst mal fahren müssen. Damit war jedoch nach 50 Minuten, um 16:20 Uhr, vorerst Feierabend. Monsunartiger Regen und Hagel verwandelten Teile der Strecke innerhalb von Minuten in eine Eisbahn. Ein Auto nach dem anderen schlitterte von der Strecke – selbst bei 20 km/h – und andere versuchten vergeblich, zum Adenauer Forst hinaufzukommen. „Nichts geht mehr, die Räder drehen durch“, teilten sie ihren Teams über Funk mit.

Aber selbst das konnte die zahlreichen Toyota-Teams nicht davon abhalten, im Rennen eine gute bis sehr gute Figur abzugeben und fast durchgehend starke Resultate einzufahren. Alle, die ins Ziel kamen, schafften es unter die Top-100 der Gesamtwertung, allen voran der von TOYOTA GAZOO Racing eingesetzte Lexus RC-F (#36), der den starken 24. Gesamtplatz einfuhr. Das Auto feierte darüber hinaus den Klassensieg in der SP Pro – allerdings als einziges Fahrzeug in der Klasse. Platz zwei im Toyota/Lexus-internen Ranking ging an einen von Ring Racing eingesetzten Lexus IS F CCS-R (#53), der sich Platz 64 in der Gesamtwertung sicherte, in der Klasse (SP8) allerdings mit Platz vier knapp am Podium vorbei fuhr. Für die ebenfalls von Ring Racing eingesetzte #53 reichte es für Platz sieben in der SP8 und Position 72 insgesamt.

Der Zwei-Liter-Boxer-Coupé GT86 CS-V3 von Pit Lane – AMC Sankt Vith (126) sicherte sich zudem nicht nur Platz 67 in der Gesamtwertung sondern auch einen überlegenen Klassensieg in der Klasse V3. Der zweite GT86 CS-V3 des Teams (#169), landete auf Platz zwei in der V3 und auf Position 79 in der Gesamtwertung. „Beide Autos liefen absolut problemlos“, freute sich Teamchef und Fahrer Olivier Muytjens. „Wir mussten lediglich zu Routine-Stopps an die Box kommen.“ Besonders beeindruckend: In der #169 waren das ganze Rennen über nur zwei Fahrer im Einsatz.

Ebenfalls eine starke Leistung zeigten die beiden Toyota Corolla Altis vom Toyota-Team Thailand (#123 und #124) „Wir sind hier jetzt zum dritten Mal am Start“, sagte der Teamchef im Verlauf des Rennens. „Im ersten Jahr wollten wir nur mitfahren, im zweiten Jahr besser werden und jetzt, im dritten Jahr, wollen wir aufs Podium.“ Gesagt, getan: Mit der #123 fuhr die Truppe in der Klasse SP3 auf Platz zwei (Platz 73 Gesamtwertung) und die #124 schaffte es mit Platz vier in der Klasse (83. gesamt) auch in die Spitzengruppe.

Ebenfalls auf dem Podium landete der von TOYOTA GAZOO eingesetzte Toyota C-HR Racing (#326) mit Platz drei in der SP2T (84. insgesamt).

Nur zwei der gestarteten Fahrzeuge aus dem Hause Toyota / Lexus kamen nicht ins Ziel, womit Toyota auch in diese schwierigen Rennen einmal mehr die sprichwörtliche Zuverlässigkeit bestätigen konnte.

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  • Farnbacher feiert ersten Klassensieg in der VLN 2016
  • TMG GT86 Cup super spannend – drei Rennen, drei Sieger
  • Ring Racing dominiert den dritten Cup-Lauf

Nach zwei zweiten Plätzen in den ersten beiden Läufen zur auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragenen Langstreckenmeisterschaft (VLN) holte sich der Farnbacher-Racing Lexus RC-F GT3 (#55) im dritten Rennen nun den ersten Klassensieg. Nach Platz 18 im Qualifying (P2 in der Klasse) fuhren Dominik und Mario Farnbacher ein starkes Rennen und lagen zur Rennhalbzeit sogar auf Platz neun der Gesamtwertung, während sie gleichzeitig in der SPX-Klasse Platz zwei hinter dem Alzen-Ford GT hielten (#135), bis dieser einen technischen Defekt erlitt, wodurch die Farnbachers die Führung übernahmen und bis ins Ziel verteidigten. „Wir freuen uns wirklich über diesen Klassensieg“, sagte Dominik Farnbacher anschließend. „Wir werden den RC-F nun gemeinsam mit unseren Partnern weiterentwickeln und sind dann hoffentlich noch ein bisschen schneller.“

In der Klasse SP8 qualifizierte sich der Lexus ISF CCS-R (#135) von Uwe Kleen, Helmut Baumann und Horst Baumann für den sechsten Startplatz in der Klasse (Gesamtwertung Platz 113) und kam im Rennen auf Platz vier ins Ziel (57. Gesamtwertung). Derweil musste der Lexus RC-F von TOYOTA GAZOO RACING, einziger Starter in der Klasse SPPRO, einen Rückschlag hinnehmen. Mit einer starken Leistung qualifizierten sich Hiroaki Ishiura und Takeshi Tsucchiya für den 19. Startplatz, kamen aber im Rennen nicht ins Ziel.

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt - ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-V3 ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Dritter Lauf – dritter Sieger. Die Spannung im TMG GT86 Cup ist damit kaum zu überbieten.

Den Sieg in dem mit dem 200 PS starken CS-V3 sicherten sich dieses Mal Nils Jung und Florian Wolf (Startnummer 530) von Team Ring Racing. Schon vor dem Rennen hatte Wolf angekündigt: „Wir wollen endlich unseren ersten Sieg“, und ließ dann gemeinsam mit Jung Taten folgen.

Erst holte sich Wolf mit 09:51.981 Minuten – der schnellsten Cup-Runde des Wochenendes – die Pole-Position, dann folgte ein ähnlich starker Auftritt im Rennen. Zwar verlor das Ring-Racing-Duo beim Start die Führung, doch nach zwei Runden waren sie sie zurück an der Spitze und verteidigten die Position bis ins Ziel.

Das Toyota Swiss Racing Team, Sieger in Lauf zwei, musste sich mit dem zweiten Platz begnügen, festigte damit aber seine Position in der Spitzengruppe der Meisterschaft. Für eine Überraschung sorgten die Nordschleife-Rookies Henric Skoog und Graham Wilson, die für Mathol Racing Platz drei holten. „Beide haben gestern erst ihren Nordschleifen-Führerschein gemacht und heute eine wirklich beeindruckende Leistung gezeigt“, freute sich Mathol-Chef Matthias Holle.

Ein Erfolg war auch der letzte Härtetest des TMG GT86 Cup-Autos mit dem 2016er Upgrade. In der Klasse SP3 glänzte das Boxer-Coupé nicht nur mit sehr guten Zeiten sondern bewältigte auch die Vier-Stunden-Distanz ohne jegliche Probleme und holte Platz zwei in der mit acht Teilnehmern besetzten Klasse. „Über diesen erfolgreichen Test freuen wir uns besonders“, sagte Nico Ehlert, Principal Engineer Kundenmotorsport bei TMG. „Unsere Ziele in Bezug auf Zuverlässigkeit und Speed haben wir erreicht.“ 

Der vierte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN), findet am 25. Juni 2016 statt, zuvor werden einige GAZOO- und Cup-Autos am 28./29. Mai auch beim 24h-Rennen Nürburgring an den Start gehen.    

 

 

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Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) stellte heute die neu geschlossenen Partnerschaften mit zwei anerkannten Unternehmen aus der Rallye-Branche vor, die ab sofort als Vertriebspartner und Ersatzteilversorger für das GT86 CS-R3-Rallyeauto in einigen der größten Märkte Europa’s fungieren.

Gassner Motorsport (für Deutschland, Österreich und der Schweiz) und RallyPrep (für das Vereinigtes Königreich und Irland) wurden von TMG dazu auserkoren als offizielle Vertriebspartner für ihre jeweiligen Vertriebsgebiete den CS-R3 sowie die dazugehörigen Ersatzteile als Exklusivlizenzierte Gebietsvertreter zu vermarkten.

TMG wird weiterhin eigene weltweite Vertriebstätigkeiten vorantreiben und hofft in absehbarer Zeit ähnlich gelagerte Vertriebsvereinbarungen in weiteren Schlüsselmärkten bekanntgeben zu können.

Sebastian Janssen, Senior Manager Business Development: „Wir glauben, dass es wichtig ist lokale Vertriebspartner an unserer Seite zu haben, die in ihren jeweiligen Märkten über die richtigen Kontakte in der Szene verfügen und die Besonderheiten vor Ort bestens kennen. In dem wir örtliche Vertriebspartner in den Schlüsselregionen benennen, stellen wir sicher, dass die CS-R3-Käufer auch die bestmögliche Unterstützung vor Ort bekommen. Wir haben mit Gassner Motorsport und RallyPrep fruchtbare Geschäftsbeziehungen aufgebaut, sehen daher der Zusammenarbeit entgegen und freuen uns auf den gemeinsamen Weg mit dem aufregenden Hecktriebler CS-R3.”

Die CS-R3-Autos sind bereits europaweit im Einsatz und sie erfreuen sich unter den Fans bereits regen Zuspruchs, nicht zuletzt wegen der spektakulären Auftritte dieser Hecktriebler. Auch die Konkurrenz wurde bereits auf das Auto aufmerksam, wurden doch bereits erste Klassensiegen in R3- und 2WD-Wertungen bei diversen Veranstaltungen herausgefahren.

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  • Licht und Schatten in der VLN
  • Spannung pur an der TMG GT86 Cup Spitze
  • Swiss Racing Team gewinnt Lauf zwei

Für die Lexus-Teams im Feld der auf der Nordschleife ausgetragenen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) gab es wie schon beim Saison-Auftakt Licht und Schatten:
Der für die Klasse SPX gemeldete Lexus RC-F GT3 (#54) von Lorenz Frey / Stéphane Ortelli verunfallte leider bereits im Qualifying und konnte zum Rennen nicht antreten. Glück im Unglück hatte der ebenfalls in der SPX angetretenen RC-F GT3 (#55, Dominik Farnbacher / Hiroki Yoshimoto) von Farnbacher Racing. Im Qualifying Zweiter in der Kategorie (16. Platz gesamt) landete der GT3 im Rennen trotz eines Unfalls noch auf Platz vier in der Klasse. Beim Überholen eines langsameren Fahrzeugs kam es zum Kontakt und das Auto musste einen Reparaturaufenthalt (gebrochene Spurstange) in der Box einlegen. „Zum Glück ist nicht mehr passiert“, sagte Dominik Farnbacher, „doch die Reparatur hat uns vier Runden gekostet.“ Besser lief es für die in der Klasse SP8 gestarteten Lexus ISF CCS-R. Die Startnummer 135 (Uwe Kleen, Horst Baumann und Michael Tischner) holte im Rennen den dritten Platz in der Klasse (45. Platz gesamt) und die 137 (Christoph Wuest / Klaus Völker) sicherte sich Platz fünf in der Klasse (62. Platz gesamt). Ein richtig starkes Rennen fuhr der Lexus RC-F von TOYOTA GAZOO Racing mit der Startnummer 160. Takeshi Tsuchiya, Takuto Iguchi und Kazuya Ishima, die – als einziges Team – in der Klasse SPPRO an den Start gingen qualifizierten sich als 28. im Gesamtklassement und holten im Rennen nicht nur den logischen Klassensieg sondern auch die starke 17. Position im Gesamtklassement. Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt - ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits zum vierten Mal auf der Nürburgring Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-V3 ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport. Auch im zweiten Lauf des TMG GT86 Cups sorgten die Fahrer mit ihren spektakulären, 200 PS starken Coupés für faszinierenden Motorsport – bei dem am Ende das Toyota Team Swiss Racing mit Manuel Amweg (CH) und Thomas Lampert die Nase vorn hatte. Leicht war der Weg zum Sieg aber nicht. Über weite Strecken tobte an der Spitze ein packender Kampf mit insgesamt vier Führungswechseln. Am Ende der vierten Runde hatte der führende TMG GT86 CS-V3 von Pit lane - AMC Sankt Vith gerade mal sieben Zehntelsekunden Vorsprung auf das zweitplatzierte Auto von Swiss Racing. Erst in der Schlussphase des Vier-Stunden-Rennens gelang es Swiss Racing, sich abzusetzen und den Sieg zu sichern. Zweite wurden die Nachwuchsfahrer Nils Jung und Florian Wolf im TMG GT86 CS-V3 von Team Ring Racing, die damit ihr starkes Resultat vom Saisonauftakt wiederholten. Platz drei ging an die Sieger vom ersten Rennen, Pit Lane - AMC Sankt Vith, die sich mit diesem Resultat genau wie Ring Racing fest in der Spitzengruppe etabliert haben. „Wir haben heute taktisch alles richtig gemacht und unsere Fahrer haben beide eine konstant gute Leistung gezeigt“, sagte Swiss-Racing-Teamchef Roland Baumann. „Einmal hatten wir dabei aber auch ein bisschen Glück, als wir Mitte des Rennens bei einsetzendem Regen auf Slicks weitergefahren sind. Gott sei Dank ist die Strecke nach einem nur kurzen Schauer schnell wieder getrocknet.“

Der nächste VLN-Lauf – der 58. ADAC ACAS H&E Cup – findet in knapp 14 Tagen am 14. Mai statt.    

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Der aufsteigende Rallye-Star Teemu Suninen wird dieses Wochenende erstmals bei einem Rundstreckenrennen fahren, und zwar beim zweiten Lauf der VLN-Meisterschaft am Steuer des neuen GT86 CS-Cup-Rennwagen.

Der finnische Fahrer, der nach einem Klassen-Sieg bei der Rallye Mexiko, derzeit an fünfter Position in der WRC2-Kategorie steht, ist Teil des Toyota Motorsport GmbH (TMG) Nachwuchsfahrer-Förderprogramms und hat nun von TMG die Chance erhalten, die berühmte Nordschleife zu erleben.

Teemu, 22, wird den CS-Cup Prototypen neben Arne Hofmeister, Gewinner des letztjährigen TMG GT86 Cup in einem CS-V3 Auto fahren.

Teemu Suninen: "Ich bin wirklich aufgeregt auf der Nürburgring Nordschleife ein Rennen zu fahren. Es wird meine erste Erfahrung auf dieser Strecke im wirklichen Leben sein, obwohl ich bereits viele Runden virtuelle im Videospiel absolviert habe! VLN ist eine tolle Serie mit so vielen Autos im Feld, also glaube ich, dass es bestimmt ein ganz besonderes Erlebnis für mich werden wird. Danke TMG für die großartige Möglichkeit und für das Vertrauen mich mit dem neuen CS-Cup-Auto fahren zu lassen. Das Auto sieht auf jeden Fall schon mal super aus, nun kann ich es kaum erwarten zu erleben, was es kann. "

TMG hat das neue CS-Cup-Auto basierend auf dem erfolgreichen CS-V3-Rennwagen entwickelt, mit dem in den letzten vier aufeinanderfolgenden Jahren die V3-Klasse des 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gewonnen wurde. Der CS-Cup ist im Vergleich leichter und schneller als sein Vorgänger und steigt in die SP3-Kategorie auf.

Das neue Auto profitiert von erhöhter Leistung, den der Zwei-Liter-Boxermotor mit bis zu 212PS und 205 nm Drehmoment nun produziert. Ein neues Schaltgetriebe ermöglicht außerdem ein zugkraftunterbrechungsfreies Schalten, was wiederum eine verbesserte Geschwindigkeit bedeutet.

Durch die Erfahrungen der Entwicklung des GT86 CS-R3 Rallye-Auto konnte der CS-Cup zudem um rund 75kg leichter gemacht werden, indem nun Elemente wie eine leichte Motorsport-Batterie und Lexan-Seitenscheiben genutzt werden. Das bereits beeindruckende Handling des Wagens wurde außerdem durch ein neues Aerodynamik-Kit, darunter ein imposanter Heckflügel, erweitert.

 

 

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    • Spannender Auftakt im TMG GT86 Cup
    • Pit Lane – AMC Sankt Vith feiern ersten Sieg im vierten Jahr 

Einen spannenderen Auftakt in die neue Saison des TMG GT86 Cup, der im Rahmen der VLN fährt, hätten sich Fans und Aktive kaum erhoffen können.

Lange Zeit sah es so aus, als solle das Team Ring Racing als Sieger über die Ziellinie gehen, doch in der letzten Runde überschlugen sich die Ereignisse und Pit Lane – AMC Sankt Vith feierte seinen ersten Sieg im Cup in der vierten Saison. „Ich bin einfach nur glücklich“, jubelte Teamchef und Fahrer Olivier Muytjens, der sich das Lenkrad seines von einem 200 PS starken Zwei-Liter Boxermotor angetriebenen Coupés mit Bruno Barbaro und ‚Brody’ teilte.

Die Zweitplatzierten – Ring Racing – sorgten mit der Verpflichtung von Vorjahres-Meister Arne Hoffmeister als Gastfahrer, Nils Jung und Florian Wolf für ein starkes Fahrer-Trio und holten prompt die Pole-Position. Die Führung konnten sie jedoch nicht bis ins Ziel halten. Zehn Minuten vor Renn-Ende mussten sie wegen starker Vibrationen an der Vorderachse zu einem Sicherheits-Stopp an die Box kommen und verloren so sowohl die Führung als auch den sicher geglaubten Debüt-Sieg.

Komplettiert wurde das Podium durch das Team Leutheuser Racing & Events, das nach einen Jahr sein Comeback im TMG GT86 Cup feiert.

 

 

 

 

 

TS050 Studio 7

TOYOTA GAZOO Racing stellte heute den komplett neu entwickelten TS050 HYBRID vor, jener Rennwagen, in den das Team alle Hoffnungen für die bevorstehende Saison der Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) steckt.

Nach einer schwierigen Verteidigung der beiden WM-Titel in 2015, hat sich TOYOTA hohe Ziele gesetzt, um wieder an der Spitze des hart umkämpften WEC-Starterfeldes mit den beiden konkurrierenden Hersteller Porsche und Audi in der LMP1-Hybrid-Klasse zu agieren.

Der TS050 HYBRID ist seit dem WEC-Debüt von TOYOTA im Jahr 2012 die dritte Neukonstruktion und wurde heute Morgen auf der südfranzösischen Rennstrecke von Paul Ricard erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die wesentliche Veränderung dieses Autos ist der Antriebsstrang mit einem völlig neuen Konzept. Ein 2,4-Liter-V6-Biturbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung in Verbindung mit einem 8MJ-Hybridsystem wird fortan für Vortrieb sorgen. Beide Antriebe wurden in der Motorsport-Einheit der Entwicklungsabteilung des Higashi-Fuji Technikzentrums entwickelt.

Ein Turbomotor ist für das derzeitige Reglement, das die Durchflussmengen von Treibstoffen reglementiert, besser geeignet und bietet zudem mehr Möglichkeiten für einen Technologie- und Erfahrungstransfer vom Rennwagen zu Straßenfahrzeugen.

So wie bei den TOYOTA-Straßenfahrzeugen üblich, werden auch beim Rennwagen beim Bremsen im Front- und Heck-Elektromotor Energie generiert, in einer leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie gespeichert und dann beim Beschleunigen mit maximaler Effizienz wieder abgegeben. Der Wechsel vom bislang verwendeten Superkondensator zur Batteriespeicherung erlaubt zudem dem TS050 HYBRID den Aufstieg in die leistungsstärkere 8MJ Hybrid-Klasse.

Der TS040 HYBRID fungierte bereits als rollendes Testlabor und stand Pate für gegenwärtige Straßenfahrzeuge. Da Turbomotoren zunehmend zum Einsatz kommen, geht man bei TOYOTA davon aus, dass die in der WEC eingesetzten Technologien und das gewonnene Know-How auch künftig zur stetigen Verbesserung von Straßenfahrzeugen dienen wird.

Mit einem neuen Konzept beim Antriebsstrang sind in den Bereichen Kühlung und Komponentenanordnung neue Anforderungen zu meistern, so auch beim Getriebe, das für die deutlich höheren Drehmomentspitzen des Turbomotors ausgelegt werden musste. Da auch die Aerodynamik einem neuen Konzept unterliegt, wurde beim TS050 HYBRID-Chassis so ziemlich jedes Bauteil bei der TOYOTA Motorsport GmbH in Köln neu entwickelt.

Der Bereich Antriebsstrang spielte sogar bei der verbesserten Aerodynamik des TS050 HYBRID eine Rolle. Durch Verlagerung der vorderen Elektromotor/-generator-Einheit konnte eine bessere Anströmung des Fahrzeug-Unterbodens erzielt werden, was zu einer Verbesserung des Fahrverhaltens beiträgt. Die Aufhängungs-Kinematik wurde im Hinblick auf eine weitere Verringerung des Reifenverschleißes weiter überarbeitet.

Das Team, das auch einige neue, junge Gesichter aufweist, war bereits bei Testfahrten des neuen TS050 HYBRID mit der Optimierung von Leistungsentfaltung und Zuverlässigkeit beschäftigt, hat insgesamt 22.000 km zurückgelegt und dabei positive Resultate erzielt. Die nächsten Testfahrten werden am 25. und 26. März in Paul Ricard erfolgen, das erste von neun WEC-Rennen dieser Saison findet am 17. April in Silverstone statt.

Toshio Sato, Team President: „Eine vielversprechende Saison erwartet TOYOTA GAZOO Racing, insbesondere weil wir mit einem komplett neuen Auto und einem neuen Antriebskonzept antreten. Dies reflektiert den Trend bei Straßenfahrzeugen und verleiht uns mehr Möglichkeiten Know-How und Technologien in die Serienfertigung von TOYOTA-Straßenfahrzeugen zu transferieren. Unsere Aktivitäten in der WEC werden durch die Entwicklung von Technologien, aber auch der involvierten Menschen motiviert. Das Ergebnis sehen wir bereits bei den gegenwärtigen Straßenfahrzeugen. Neben dem Bestreben TOYOTA bei der Herstellung immer hochwertigerer Autos zu helfen, ist da noch der Wille zu siegen. Unser klar definiertes Ziel für diese Saison lautet nach der Enttäuschung 2015 wieder an der Spitze zu kämpfen. In Higashi-Fuji und in Köln wurde die Saison mit enormem Aufwand vorbereitet. Alle sind hochmotiviert und arbeiten darauf hin, dass wir bald wieder auf dem obersten Treppchen des Siegerpodestes stehen werden.”

Hisatake Murata, General Manager Motor Sport Unit Development Division: „Das Reglement für diese Saison sieht eine weiter reduzierte Treibstoff-Durchflussmenge und eine Gesamtreduktion des Spritverbrauchs um 7,5% vor. Uns Motorsport-Ingenieuren ist es ein stetiges Bestreben mehr Leistung aus dem Antriebsstrang zu holen, also war es wichtig diese Reduktion mit einem effizienteren Antriebsstrang zu kompensieren. Wir glauben, dass ein V6-Biturbomotor mit Direkteinspritzung beim gegenwärtigen Stand des Reglements die beste Balance zwischen Leistungsausbeute und Effizienz ermöglicht. Dies und unser Wechsel in die 8MJ-Klasse lassen uns deutlich höhere Drehmomentwerte im Vergleich zum vorherigen Antriebsstrang erzielen, was eine der Zielsetzungen für das neue Auto war. Der neue Antriebsstrang bringt allerdings auch Herausforderungen mit sich, etwa in Sachen Gewicht und im Bereich Kühlung, doch die Teams in Higashi-Fuji und Köln haben viel Arbeit in die jeweiligen Lösungen investiert und ich bin zuversichtlich, dass wir die Herausforderungen gemeistert haben. Wir treten gegen starke Konkurrenz an, wie das Vorjahr zeigte, doch wir sind bereit und ich kann Silverstone kaum erwarten.”

Pascal Vasselon, Technical Director: „Bis auf einige prinzipielle Eigenschaften hier und da, die wir beibehielten, um so von der Entwicklungsarbeit der vergangenen Jahre zu profitieren, wurde jedes einzelne Bauteil geändert. In zahlreichen Bereichen, etwa bei Antriebsstrang und Aerodynamik, gab es auch konzeptionelle Neuerungen. Es gibt große Unterschiede zum bisherigen aerodynamischen Konzept, vor allem die Stirnfläche des Autos weist drastische Veränderungen auf. Wir haben Tausende von Arbeitsstunden in die Verfeinerung des neuen Konzeptes investiert und sind beim Umgang mit der Luftströmung von den vorderen Bauteilen aus, die vor allem Abtrieb erzeugen sollen, völlig neue Wege gegangen. Es gab in der WEC einen erheblichen Zuwachs im Entwicklungstempo und wir können es uns nicht mehr erlauben mit einem Auto anzutreten, das nicht in allen Bereichen vollends optimiert wurde. Der TS050 HYBRID wurde auf dieser Grundlage entwickelt. Wir wollen vor allem konkurrenzfähig sein. Das ist die Mindestvoraussetzung, die wir uns selbst auferlegt haben – wieder vorn mitzuspielen, wieder siegfähig zu sein.”

Rob Leupen, Team Director: „Das Team hat extrem hart gearbeitet, um den TS050 HYBRID, der ein Resultat einer engen und produktiven Zusammenarbeit ist, auf die Räder zu stellen. Unsere innovative Motorsport-Technologie sowie die Forschungs- und Entwicklungs-Möglichkeiten in Köln trugen zu immer besseren Straßenfahrzeugen bei, da die Ingenieuren der Serienfertigung diese Technologien nutzen können. Wir sind hier bei TMG hocherfreut eine immer größere Zahl an Kollegen aus Japan willkommen heißen zu können, die den Motorsport als Prüfstand für neue Technologien erleben. Wir verbessern dabei ständig die Teamarbeit, was ein sehr positiver Prozess ist, denn so wird Fachwissen zwischen Köln und Higashi-Fuji beiderseits ausgetauscht, was uns wiederum bei der Umsetzung unserer Ziele in der WEC hilft. Wir haben auf ein schwieriges Jahr 2015 reagiert, indem wir unser Team verstärkten, man sieht nun mehr jüngere Gesichter, sogar beim Fahrerkader. Das Team hat bei den Testfahrten schon sehr hart gearbeitet, wir haben noch einiges zu erledigen, doch wir erwarten in dieser Saison konkurrenzfähig zu sein.”

Im TS050 HYBRID mit der Startnummer 5 werden abermals die beiden Fahrerweltmeister aus 2014 an den Start gehen. Anthony Davidson und Sébastien Buemi werden auch in dieser Saison von Le Mans-Polesetter Kazuki Nakajima unterstützt und sie bilden zusammen ein starkes Fahrertrio.

Der mehrfache Le Mans Polesetter Stéphane Sarrazin wird erneut WEC-Laufsieger Mike Conway in Fahrzeug Nummer 6 zur Seite haben. Kamui Kobayashi, der es in der Formel 1 bereits auf‘s Podest geschafft hat, stieg vom Test- und Ersatzfahrer zum Werkspiloten auf und komplettiert das zweite Fahrertrio.

Zwar hat TOYOTA offiziell keinen Test- und Ersatzfahrer für diese Saison benannt, doch der junge Japaner Ryo Hirakawa wird als Mitglied des TOYOTA Young Drivers Programme (TDP) eine ähnliche Funktion übernehmen. Ryo, der in der japanischen Super GT Meisterschaft bereits siegreich war und sich zuvor schon als Japanischer Formel 3 Meister empfohlen hatte, wird 2016 in einem LMP2 von TDS Racing in der European Le Mans Series an den Start gehen.

Im Laufe der Saison wird er an weiteren Testfahrten teilnehmen und sich in aller Ruhe an die spezifischen Anforderungen des Fahrens eines LMP1-Boliden gewöhnen. Er wird dabei, wie übrigens alle TOYOTA-Werksfahrer, von der Erfahrung und den Ratschlägen von Alex Wurz profitieren, der ein neues Kapitel seiner Laufbahn im Motorsport beginnt und als Berater und Markenbotschafter für TOYOTA tätig sein wird.

Anthony Davidson (TS050 HYBRID #5): „Ich freue mich auf den Saisonauftakt mit dem TS050 HYBRID, das ist immer ein spannender Moment des Jahres. Letztes Jahr war natürlich enttäuschend, doch diese Saison werden wir wieder stärker sein, hoffentlich wie 2014, als wir wirklich konkurrenzfähig waren. Einfach wird es nicht, denn die Konkurrenz ist unverändert stark, aber wir machen Druck, arbeiten an Zuverlässigkeit und Leistungsentfaltung. Wir sind alle sehr fokussiert und jeder trägt seinen Teil dazu bei so schnell wie möglich Fortschritte zu machen, wie man an diesem völlig neuen Auto sieht. Ich bin von dem TS050 HYBRID sehr beeindruckt. Ich mag auch den so ganz anderen Motorensound des Turbos und das 8MJ-System ist ein riesiger Schritt vorwärts. Darin sind sich alle Fahrer einig und uns ist jetzt klar, was uns im Vorjahr fehlte. Ich kann es kaum erwarten dies im Rennbetrieb zu erleben.”

Sébastien Buemi (TS050 HYBRID #5): „Ich gehe hochmotiviert in die neue Saison. Wir haben sehr hart gearbeitet und ich bin mir sicher, dies wird sich in den Rundenzeiten zeigen. Das neue Auto ist definitiv ein gewaltiger Fortschritt. Unser Chassis war schon immer recht konkurrenzfähig und wir versuchten es noch weiter zu verbessern und entwickelten in allen Bereichen weiter. Natürlich haben wir eine Menge Aufwand rund um den Motor und das neue Hybridsystem betrieben und wir können bereits von positiven Ergebnissen berichten. Großen Dank an alle in Higashi-Fuji und in Köln für die harte Arbeit, es wird aber weiter großen Aufwand bedürfen, da wir in allen Bereichen weiter optimieren müssen. Vorhersagen kann ich keine treffen, zumindest bis wir unter Wettbewerbsbedingungen in Silverstone auf die Konkurrenz stoßen. Doch mein Saisonziel ist jetzt schon klar: Ich will wieder aufs Siegerpodest, und zwar aufs oberste Treppchen.”

Kazuki Nakajima (TS050 HYBRID #5): „Ich sehne mich schon seit früh in der vergangenen Saison nach dem neuen Auto und diesem Saisonstart, also ist es großartig, dass die Saison allmählich beginnt. Im Vorjahr hatten wir es schwer, aber das motivierte uns umso mehr wieder erstarkt anzutreten. Die Vorstellung dieses neuen Autos samt dem komplett neuen Antriebsstrang ist der Beweis dafür, wie ernst man unseren Siegeswillen nehmen muss. Der TS050 HYBRID ist definitiv ein erheblicher Fortschritt, vor allem dank neuem Motoren- und Hybridsystem. Wie kraftvoll sich 8MJ anfühlen ist schon eindrucksvoll, vor allem wie lange die Leistungsabgabe anhält, ist cool. Unsere Motivation und unser Teamgeist sind daher in einem echten Hoch. Alle haben hart darauf hingearbeitet, dass wir zum ersten Rennen der Saison bereit sind. Ich bin bereit und will wieder einige Rennen gewinnen und generell konkurrenzfähig sein, das ist das Ziel.”

Stéphane Sarrazin (TS050 HYBRID #6): „Ich bin schon ganz aufgekratzt, dass die Saison bald beginnen wird. Wir testen viel und das ganze Team arbeitet wirklich hart daran sicherzustellen, dass wir auch die nötige Zuverlässigkeit haben werden und die Feinabstimmung des Autos für die Saison abgeschlossen ist. Der Prolog wird uns einen ersten Eindruck verleihen, was Audi und Porsche so über den Winter gemacht haben, also dürfte das interessant werden. Ich erwarte natürlich, dass wir wieder vorn mit dabei sind und schon in Silverstone eine gute Leistung zeigen können. Meine ersten Eindrücke vom TS050 HYBRID sind sehr positiv. Definitiv ein großer Fortschritt und wir konnten praktisch in jedem Bereich eine Verbesserung erzielen, vor allem beim Antriebsstrang. Die Batterie ist sehr eindrucksvoll mit dem 8MJ-Boost, ein sehr wichtiger Punkt für uns. Die derzeitige Phase ist wegen der Vorbereitung auf die Saison sehr geschäftig, aber wir sind bereits an einem guten Ausgangspunkt angelangt.”

Mike Conway (TS050 HYBRID #6): „Ich habe natürlich große Erwartungen was die bevorstehende Saison angeht. Es ist schön Kamui in unserem Auto zu wissen, wir haben bereits gemeinsam getestet und er ist definitiv ein schneller Mann, also sind wir bereit anzugreifen. Als Team haben wir über den Winter große Fortschritte gemacht und der neue TS050 HYBRID ist richtig cool. Mit dem Wechsel in die 8MJ-Klasse haben wir einen großen Schritt vorwärts gemacht und die neue Batterie ist eindrucksvoll. Das gesamte Team hat einen massiven Aufwand betrieben, um jeden Aspekt des Autos zu verändern, was keine einfache Aufgabe ist. Aber wir sind alle enorm motiviert wieder an der Spitze zu fahren. Momentan ist es schwer zu sagen, wo wir im Vergleich zu den anderen Herstellern stehen, aber wir haben definitiv große Fortschritte gemacht.”

Kamui Kobayashi (TS050 HYBRID #6): „Ich mag das neue Auto, es ist definitiv eine große Verbesserung, was mich für die Saison sehr zuversichtlich stimmt. Mir persönlich gefällt der neue Antriebsstrang mit Turbomotor und 8MJ-Hybridsystem, das ist ein großartig zu fahrendes Auto! Natürlich ist ein Auto mit so vielen Neuentwicklungen eine Herausforderung und wir müssen noch viel an der Leistungsentfaltung und der Zuverlässigkeit arbeiten. Diese Saison wird eine neu Erfahrung für mich werden. Ich bin zwar schon in der WEC gefahren, aber das war nur in der GT-Klasse. LMP1-Autos sind eine ganz andere Angelegenheit und es gibt eine Menge Neues zu lernen. Ich freue mich mit Stéphane und Mike im Auto Nummer 6 anzutreten, da beide sehr gute Fahrer sind und viel Erfahrung haben. Mein Ziel für diese Saison ist es eine starke Leistung zu zeigen und natürlich auch Rennen zu gewinnen. Ich kann es kaum erwarten, bis es in Silverstone los geht.”

TS050 HYBRID – Technische Daten

Typ                  LMP1-H (Le Mans Prototyp – Hybrid)

Karosserie        Karbonfaser-Komposit

Windschutzscheibe        Polykarbonat

Getriebe 7 Gänge, sequenziell, quer eingebaut

Getriebegehäuse           Aluminium

Antriebswellen   CV-Wellen (konstante Geschwindigkeit) mit Tripoden-Verschiebegelenken

Kupplung          ZF-Mehrscheibenkupplung

Differential        Differential mit mechanischer Sperre

Aufhängung       Einzelradaufhängungen mit Schubstreben-System

Federung          Torsionsstäbe

Stabilisatoren    Front- und Heck-Stabis

Lenkung           Hydrauliklenkung

Bremszangen    Akebono Aluguß-Monoblock

Bremsscheiben  vorn und hinten innenbelüftet und aus Karbonfaser

Felgen              RAYS Alugußfelgen, 13×18 Zoll

Reifen               Michelin Radialreifen

Größe vorn       31/71-18

Größe hinten     31/71-18

Fzg.-Länge        4.650 mm

Fzg.-Breite        1.900 mm

Fzg.-Höhe         1.050 mm

Tankvolumen    62, 5 Liter

Antriebsstrang   TOYOTA HYBRID System – Racing (THS-R)

Motor               V6-Direkteinspritzer-Biturbo

Hubraum          2,4 Liter

Treibstoff          Benzin

Ventile              4

Motorleistung    368 kw / 500 PS

Hybridleistung   368 kw / 500 PS (Front- und Heckantrieb kombiniert)

Gesamtlesitung  735 kw / 1000 PS

Batterie            Hochleistungs Lithium-Ionen-Batterie

Front-Hybridmotor         AISIN AW

Heck-Hybridmotor         DENSO

Umwandler       DENSO

 

 

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Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) hat ihre Pläne für das Kundensport-Programm 2016 bekannt gegeben, wobei der TOYOTA GT86 die Hauptrolle sowohl auf der Rundstrecke, als auch auf den Rallyepfaden spielen wird.

Der bewährte TMG GT86 Cup wird zum vierten Jahr in Folge innerhalb der VLN Langstrecken Meisterschaft am Nürburgring ausgetragen, mit einem aktualisierten Auto derzeitig noch in der Entwicklung.

Außerhalb Europas ist der TRD 86 Cup der Vereinigten Arabischen Emirate, organisiert vom Betreiber des Yas Marina Circuit, gerade in seine zweite Saison gestartet. Dort treten nahezu identische von TMG aufgebaute GT86 CS-V3 auf den Rennstrecken von Abu Dhabi und Dubai an.

Im Rallyesport wird der kürzlich homologierte GT86 CS-R3 in diversen nationalen Meisterschaften zu sehen sein, dank einem von TMG initiieerten Programm als Ersatz für die abgesagte HJS R3 Trophy, um das Auto auf den Terrains entscheidender Märkte vorzuführen.

Nachdem sich der Markenpokal mit dem CS-R3 trotz großer Bemühungen von Organisator HJS nicht realisieren ließ, reagierte TMG schnell und fand schließlich diese Lösung.

Mehrere CS-R3 werden nun in Köln aufgebaut und privaten Rallyefahrern in ganz Europa zu attraktiven Raten angeboten. Mit diesem Konzept unterstreicht TMG abermals die Verbundenheit mit dem Breitensport und wird zudem das wahre Potenzial des Autos zeigen können.

Starts in den Schlüsselmärkten wie Deutschland, Groß-Britannien und weiteren werden erwartet und TMG ist im Gespräch mit Fahrern und Teams, um dem CS-R3 auf möglichst vielen Plattformen zu präsentieren.

Neben der aufregenden Aussicht darauf wieder einen heckangetriebenes Auto auf die Rallyepfade zu schicken, sorgen auch die bei der Entwicklung des CS-R3 gewonnen neuen Möglichkeiten für den CS-V3-Renwagen für Zuversicht bei TMG. Dank der Anwendung einzelner Bauteile aus dem Rallyeauto wird der CS-V3 ein Upgrade erhalten. Die Einführung des neuen Autos wird derzeit mit den bereits in den Cup eingeschriebenen Teilnehmern abgestimmt.

Aus dem Entwicklungsprogramm lässt sich zum Beispiel eine erhebliche Gewichtsreduzierung, die Motorentwicklung, eine neue Aerodynamik und ein Upgrade der Bremsen sowie weitere Komponenten übernehmen, was die hoch gesteckten Leistungsziele von TMG erfüllt.

Nico Ehlert, Leitender Ingenieur Kunden-Motorsport: „Wir haben in den vergangen Monaten rund um die Uhr gearbeitet um ein Kundensport-Angebot für die Saison 2016 auf die Beine zu stellen. Ich muss zugeben, dass es ein paar Dinge gab, die uns Kopfschmerzen bereiteten und so manches nicht so funktionierte, wie wir uns das vorgestellt hatten. Doch jetzt möchte ich unseren Kollegen und Partnern für Ihre Unterstützung danken. Wir erwarten eine spektakuläre Renn- und Rallyesaison mit dem GT86. Ich freue mich besonders darauf den CS-R3 erstmals regelmäßig am Start zu sehen. Unsere attraktive Leasingrate wird es Privatfahrern einfacher ermöglichen mit einem Hecktriebler Rallyesport zu betreiben und so gleichzeitig das beeindruckende Potenzial dieses Autos vorzuführen. Ich möchte allen unseren GT86-Teilnehmern eine sichere, erfolgreiche und erfreuliche Saison wünschen.”

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Rekorde aufzustellen ist der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) nicht fremd, doch das jüngste Hochleistungs-Projekt, das kürzlich im Technikzentrum in Köln getestet wurde, war eine echte Augenweide.

Auf Rennstrecken wie der Nürburgring Nordschleife hält TMG bereits einen Rekord mit Elektroantrieb, bald könnte – nur mit der Schwerkraft als Antrieb – ein Rekord aus dem Bereich des Wintersports die lange Liste von Erfolgen ergänzen.

Kürzlich begrüßte TMG das Team von Snowspeed im hauseigenen Windkanal, wo die Norweger Aerodynamiktests mit jenem Schlitten durchführten, der schon bald einen neuen Geschwindifkeits-Weltrekord aufstellen soll.

Die Weltrekordmarke steht derzeit bei 134.36 Km/h, aufgestellt 2014 durch den ehemaligen britischen Motorradrennfahrer Guy Martin. Snowspeed hat allerdings deutlich höher gesteckte Ziele, denn man will mit dem eigenen Gefährt dank dem Einsatz von High-Tech 250 Km/h erreichen und so den bestehenden Rekord zerschmettern.

„Hochgeschwindigkeits-Skiläufer erreichen ja bereits 250 Km/h, der zur Zeit geltende Rekord von Simone Origone aus 2014 steht bei 252.45 Km/h. Unser Schlitten wiegt mehr und hat eine bessere Aerodynamik als ein Skiläufer, also glauben wir, dass wir noch schneller sein können“, so Snowspeed Teammitglied Jorn Madslien.

TMG konnte mit Schneefahrzeugen bereits Erfolge feiern, immerhin haben die Kölner schon einen Schlitten aus Karbonfaser für Abfahrtsläuferin Andera Eskau gebaut, mit dem die Athletin bei den Paralympics 2014 in Sochi die Goldmedaille holte. Snowspeed hat allerdings eine eigene Entwicklung, die man nun zum Feinschliff zu TMG brachte.

Designer Nima Shahinian hatte ein 50%-Modell seines Schlittens im Gepäck, um diesen in einem der beiden TMG-Windkanäle auf dessen aerodynamische Eigenschaften an jenem Ort zu testen, wo auch der neue TS050 HYBRID-Rennwagen entwickelt wurde, der ab dieser Saison um die Langstrecken-Weltmeisterschaft fahren wird.

Selbst die erfahrenen Windkanal-Techniker, die es regelmäßig mit extremen Aerodynamiklösungen zu tun haben, waren von dem einem Formel 1-Rennwagen ohne Räder ähnelnden Schlitten mächtig beeindruckt.

„Wir sind eher daran gewöhnt Le Mans- oder Formel 1-Rennwagen zu testen, insofern war das mal eine neue, spannende Herausforderung”, befand Antonio Pavesi, Manager der Windtunnel-Anlage bei TMG. „Das war das erste Mal, dass wir ein Modell eines Schlittens hier hatten, was ganz neue Anforderungen an uns stellte, doch wir konnten letztlich doch mit den üblichen Mitteln arbeiten.“

An einer überhängenden Strebe befestigt, wurde der Schlitten auf dem Rollband platziert, dieses in Betrieb genommen und anschließend die Windschwindigkeit stufenweise erhöht, um so das Verhalten des Schlittens bei hohen Tempi zu testen. Die Windgeschwindigkeit wurde bis auf 40 M/S erhöht und dabei dann über einen Sensor in der Strebe Abtrieb, Luftwiderstand, Bewegungen um Längs- und Hochachse sowie Gierneigungen gemessen.

Da das vorhandene Modell verhältnismäßig einfach gehalten war, konnte der Test mit dem Schlitten zügig abgeschlossen und die Resultate zügig ausgewertet werden. Die von TMG und den Kunden aus der Formel 1 verwendeten Modelle sind da deutlich aufwändiger, denn meist verfügen sie über mehr als einhundert Drucksensoren und sogar eigenen Antrieb, um das Modell während eines Tests steuern zu können.

Mit den erarbeiteten Testergebnissen werden Nima und sein Team das Design des Schlittens weiter verfeinern, wobei der Verbesserung der Stabilität des Heckbereichs besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden wird. „Wir werden das Design in den kommenden Wochen weiter verbessern und den Schlitten in seiner endgültigen Version in einigen Monaten fertiggestellt haben, bevor wir 2017 den Geschwindigkeits-Weltrekord in Angriff nehmen werden“, verriet Nima.

Snowspeed hat seit dem Entstehen dieser Idee bereits einen langen Weg zurückgelegt, dies war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Weltrekord. Der nächste Schritt wird die Herstellung des Einsatzschlittens sein, sowie den geeigneten Fahrer auszusuchen. Einige berühmte Namen sind übrigens bereits im Gespräch. Wir werden euch über die Fortschrite dieses Projektes auf dem Laufenden halten.

Nähere Informationen zu Snowspeed unter www.snowspeed.tv.

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Das GT86 CS-R3 Rallyeauto wurde als Star-Attraktion in der ersten Runde der British Rally Championship bestätigt - mit einem Star-Fahrer hinter dem Lenkrad.

Der renommierte Motoren-Journalist Chris Harris, der eine gewaltige Folgschaft durch sein Schreiben für Evo-Magazin, www.jalopnik.com und seine eigene Sendung ‚Chris Harris on Cars‘ bei YouTube aufgebaut hat, wird das Steuer bei der Mid Wales Station übernehmen.

Chris wird die Möglichkeit haben den frisch homologierten hinterradangetriebenen CS-R3 am 5. und 6. März auszuprobieren, indem er einige Stationen fahren wird, die durch die britische Runde der Rallye-Weltmeisterschaft bekannt sind.

Die BRC, dessen Karrieren von Weltmeistern wie Colin McRae, Richard Burns und Ari Vatanen dort begonnen haben, wird nun 2016 wiederbelebt und verspricht stärker als je zuvor zurückzukehren.

Es bietet die perfekte Plattform für den CS-R3, der bereits bewiesen hat ein Favorit unter den Fahrern und Fans zu sein, dank seines spektakulären Heckantriebs.

Die ersten Bausätze des CS-R3 wurden bereits an Kunden versandt und in verschiedenen nationalen Rallye-Meisterschaften in ganz Europa in diesem Jahr konkurrieren.

 

 

 

 

 

 

 

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Der TMG GT86 Cup wird auch im nächsten Jahr mit gewohnt gutem Preis-Leistungs-Verhältnis im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft (VLN) auf dem Nürburgring an den Start gehen.

Eine neue 2016er Version des CS-V3 wird Basis des neuen Cup-Autos sein und Vorteile wie Gewichtsoptimierung, ein überarbeitetes Bodykit sowie verbesserte Bremsanlagen mit sich bringen, um damit optimierte Performance zu erreichen.

Darüber hinaus wird die Einschreibgebühr für die Saison reduziert um den Cup noch attraktiver zu gestalten. Für Einschreibungen, die vor dem 31. Januar 2016 eingehen beträgt diese pro Auto 1.800 €, Gebühren für Einschreibungen vor dem 28. Februar 2016 werden 2.300€ und ab März 2016 2.70 0€ betragen, welche immer noch signifikante Nachlässe verglichen zu 2015 darstellen.

Cup-Teilnehmen werden abermals von einem großzügigen Preistopf in Höhe von 60.000€ profitieren, darunter Preisgelder und Sachpreise.

Für weitere Informationen, Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

 

 

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Toyota Motorsport GmbH (TMG) ist stolz darauf, als ‘Motorsport Facility of the Year’ vom Professional Motorsport World Magazin nominiert worden zu sein.

Die Nominierung gilt als Anerkennung an TMG für die Arbeit und die Bereitstellung von Forschungs- und Entwicklungsleistungen an externe Motorsportkunden als auch für die verschieden Werksteam- und Kundensportaktivitäten.

Dieses Jahr wurde bei TMG weiterhin der Dienstleistungsbereich als Motorsport-Service-Anbieter ausgebaut mit führenden Teams aus einer Vielzahl von Motorsportserien wie Formel 1, WTCC und GT –Racing. Sie alle kommen nach Köln auf der Suche nach ‚High performance‘.

Die Nominierenden werden von den Lesern der ‚Professional Motorsport World‘ gewählt und bei der jährlichen Ausstellung des Magazins in Köln am 11. November verkündet.

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Der GT86 CS-R3 genoss am Wochenende ein erfolgreiches Debüt bei der ADAC Drei-Städte-Rallye in Süddeutschland, wo er sowohl die eigene Klassenwertung gewann, als auch in der Gesamtwertung unter den Top 10 landete.

Der privat eingetragen CS-R3, gefahren von Hermann Gassner Junior und co-gefahren von Ursula Mayrhofer, schlug eine Vielzahl von anderen R3 Autos und gewann damit die Division-4-Klasse, mit einem Vorsprung von mehr als zwei Minuten und fuhr darüber hinaus in neun von zehn Stationen der schnellsten Zeit in der Klasse.

Ein toller Lauf über den Asphalt brachte den R3 konstant unter die Top 10 in allen zehn Stationen mit einem neunten Gesamtplatz in einem Feld von 74 Konkurrenten.

Das nächste Mal kann der CS-R3 bei der Rallye du Condroz-Huy in Belgien vom 6.–8. November in Aktion erlebt werden.

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Der GT86 CS-R3 wird nächsten Monat sein Debüt in Belgien geben, wenn Lokalheld Patrick Snijers bei der Rallye du Condroz-Huy den Hinterradantriebler der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) als Vorausfahrzeug steuern wird.

Patrick ist siebenmaliger Gewinner dieser Veranstaltung und verfügt über einen großen Erfahrungsschatz, was Rallye-Autos mit Heckantrieb angeht. Er war somit die logische Wahl, um den spektakulären CS-R3 den belgischen Fans und potenziellen Kunden dementsprechend vorzuführen.

Der CS-R3 ist in der Rallye-Hierarchie des Automobil-Weltverbandes FIA absolut einmalig, da er der einzige Heckantriebler mit einer Homologation für die hart umkämpfte R3-Kategorie ist, was den Einsatz bei lokalen Rallies über nationale Veranstaltungen bis hin zur Teilnahme an WM-Läufen ermöglicht.

TMG wird die Rallye du Condroz-Huy auch dazu nutzen am CS-R3 weitere Abstimmungsvarianten auszuprobieren, um so die künftigen Abnehmer an entsprechendem Erfahrungsschatz teilnehmen zu lassen und jenen Kunden, die in Kürze bereits die ersten Autos erhalten werden, auch entsprechend unterstützen zu können.

Die Rallye du Condroz-Huy wird rund um den Ort Huy in der Nähe von Lüttich ausgetragen. Sie besteht aus 11 Wertungsprüfungen über 240 Kilometer und ist berühmt-berüchtigt für die allgemein schwierigen Bedingungen, insbesondere bei Regen.

Nico Ehlert, Leitender Ingenieur Kunden-Motorsport: „Nach dem Auftritt als Vorausfahrzeug kürzlich bei der Rallye Baden-Württemberg, ist es großartig den CS-R3 nun regelmäßiger auf Wertungsprüfungen in Aktion zu sehen. Wir freuen uns auf die Rallye du Condroz-Huy, besonders deshalb, weil wir mit Patrick Snijers einen Heckantrieb-Experten am Steuer haben werden. Ich erwarte einen spektakulären Auftritt und einige nützliche Rückmeldungen von ihm.

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Die TOYOTA Motorsport GmbH gibt hocherfreut bekannt, dass das Warten ein Ende hat: Der GT86 CS-R3 hat die FIA-Homologation erfolgreich bestanden und ist somit das erste Rallye-Neufahrzeug mit Heckantrieb, das im 21. Jahrhundert vom Weltverband FIA eine Wettbewerbszulassung erhalten hat.

Nach einer umfangreichen Entwicklungsphase, die sich durch die Herausforderung in die Länge zog, dass hier ein „Hecktriebler“, also ein Auto mit Heckantrieb nach R3-Regularien für eine Kategorie entstand, in der bislang ausschließlich Fahrzeuge mit Frontantrieb erhältlich waren. Der CS-R3 kann ab sofort in der R3-Wertungsklasse einer jeden Rallye eingesetzt werden, die unter FIA-Regularien ausgeschrieben ist – der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) inbegriffen.

Mit seinem Heckantrieb-Konzept ist der CS-R3 sowohl für die Fahrer als auch für die Fans eine spannende Alternative und zugleich Fortsetzung von TMG's ruhmreicher Rallye-Tradition. Das von TMG einst betriebene TOYOTA Team Europe feierte in den achtziger Jahren erste Erfolge mit dem Celica Twincam Turbo, ebenfalls ein Hecktriebler, und war u.a. bei der Safari Rally mehrfach siegreich.

Von diesem Erbe inspiriert, zielt TMG mit dem jüngsten Rallye-Hecktriebler nun auf Privatkunden ab, und bietet ein konkurrenzfähiges R3-Fahrzeug an, das das sportliche Aussehen des GT86-Straßenfahrzeugs mit spektakulären Leistungsmerkmalen der Rallye-Version vereint.

Die Ingenieure legten ihr Hauptaugenmerk bei der Entwicklung vor allem auf den 2.0 Liter-Boxer-Saugmotor, der konzeptionell in der R3-Kategorie ebenso aus dem Rahmen fällt, wie der Antrieb. Und da das R3-Reglement eine niedrigere Verdichtung verlangt, als jene des Serienfahrzeugs, gab es hier einige Herausforderungen zu meistern.

Dank hochmoderner Ressourcen, über die TMG im Bereich der Motorenentwicklung verfügt, konnte die Motorleistung durch Änderungen an einigen Bauteilen und der Software eine Motorleistung von bis zu 232 PS und ein Drehmoment-Höchstwert von 235 Newtonmeter erzielt werden.

Damit auch richtiges Rennsport-Feeling aufkommt, wurde der CS-R3 mit einem sequentiellen Sechs-Gang-Getriebe, das die Spezialisten von Drenth speziell für Fahrzeuge mit Heckantrieb entwickelten, sowie einem Sperrdifferential ausgestattet.

Zusätzlich wurde eine Gewichtsoptimierung durchgeführt, die das ohnehin schon leichtfüßige Fahrverhalten des GT86 weiter verbessert. Überarbeitete Radaufhängungen, Bremsen und eine spezielle Auspuffanlage sorgen zudem dafür, dass auf jeder Rallye-Wertungsprüfung nach Bestzeiten gejagt werden kann. Auch bei der Sicherheitsausstattung wurden keine Kompromisse gemacht: Überrollkäfig, Feuerlöschanlage und alle weiteren vom Weltverband FIA vorausgesetzten Sicherheitsmerkmale gehören zur Standardausstattung.

TMG wird den CS-R3 noch in diesem Jahr der Öffentlichkeit bei ausgesuchten Veranstaltungen präsentieren und so einen Vorgeschmack auf die HJS R3 Trophy geben, die 2016 im Rahmen der Deutschen Rallye Meisterschaft stattfinden wird.

An der Trophy werden zunächst bis zu zehn CS-R3 teilnehmen, wobei je Wertungslauf über 5,000 € Preisgeld ausgeschüttet werden. Die Austragung der Trophy ist für die kommenden drei Jahre fix. Der CS-R3 wird in Kit-Form, d.h. als komplette Rohkarosse samt Antriebsstrang zum Stückpreis von 84,000 € (zzgl. MwSt.) angeboten.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Die Homologation des CS-R3 bestanden zu haben, das ist ein großer Moment für TMG und auch für den Rallyesport als solchen ein spannender Augenblick. Es ist schon lange her, seit die FIA letztmals einen Hecktriebler als Rallyeauto homologierte, was uns auch in der Entwicklungsphase vor gewisse Herausforderungen stellte. Wir haben viel Arbeit in das Projekt investiert, der Unkenrufe jener zum Trotz, die nicht den Überblick über unser Vorhaben hatten. Wir sind aber all jenen für ihre Geduld dankbar, die an uns geglaubt und uns unterstützt haben. Wir glauben, nachdem man das Auto jetzt in Aktion sehen kann, dass es all die Mühen wert war. Die Reaktionen der Fans und Fahrer auf das Auto ist schon mal sehr positiv, was zeigt, dass TOYOTA noch immer auf großen Zuspruch im Rallyesport bauen kann. Viele erinnern sich noch daran, wie spektakulär das Rallyefahren mit den wild driftenden Hecktrieblern und vollem Speed früher schon war. Es erfüllt uns daher mit Stolz, dass wir diese beiden Faktoren im Auto vereinen konnten und wir freuen uns schon jetzt auf eine erfolgreiche neue Ära, eingeläutet durch den CS-R3.“

Rechte freie, hochauflösende Bilder des CS-R3 in Aktion sind für die mediale Nutzung erhältlich unter www.toyota-motorsport-photos.com.

Sie können TMG auf Facebook (www.facebook.com/ToyotaMotorsport) oder per Twitter (@TMGOfficial) folgen, gerne aber auch unsere Homepage besuchen, http://www.toyota-motorsport.com/motorsport.

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Technische Daten TMG GT86 CS-R3

Preis

€ 84.000 als Kit (zzgl.   MwSt.)

Motor:

Typ

FA20

Konzept

Vierzylinder-Boxermotor

Hubraum

1.998 ccm

Max. Leistung

232 PS

Max.

Drehmoment

235 Nm

Abgasanlage

HJS   Rennkrümmer und –auspuff

Treibstofftank

70   Liter, FT3-Sicherheitszelle

Chassis:

Karosserie

Stahlkarosse   in Monocoque-Bauweise mit Dachbelüftung

Überrollkäfig

FIA-homologierte   R3 Sicherheitszelle

Antriebsstrang:

Typ

Heckantrieb

Getriebe

Sequentielles   Drenth 350 6-Gang-Getriebe

Differential

Sperrdifferential,   unterschiedliche Sperrwirkungen erhältlich

Endübersetzung

Kurz   übersetzt, unterschiedliche Übersetzungs-Verhältnisse erhältlich

Kupplung

Rennkupplung   mit leichterem Schwungrad

Lenkung

Elektrische   Servolenkung, unterschiedliche Übersetzungs-Verhältnisse erhältlich

Fahrwerk:

Typ

Front:

MacPherson-Federbeine

Heck:

Multi-Link-Aufhängung

Stoßdämpfer

Asphalt:

Reiger,   dreifach verstellbar

Schotter:

Reiger,   dreifach verstellbar

Stabilisator

Mehrere   Optionen

Felgen

Asphalt:

OZ 7 x 17 Zoll

Schotter: OZ 6 x 15 Zoll

Bremsanlage:

Scheiben vorn

Asphalt:

330 mm x 30 mm

Schotter:

300 mm x 30 mm

Scheiben hinten

Asphalt:

295 mm x 10 mm

Schotter: 280 mm x 10 mm

Bremszangen

Front:

Alcon,   Vier-Kolben-Bremszange

Heck:

Alcon,   Zwei-Kolben-Bremszange

Außenmaße / Gewicht:

Karosseriemaße

Länge:   4.240 mm

Breite: 1.775 mm

Radstand: 2.570 mm

Fzg.-Mindestgewicht

1.080 Kg (gemäß Reglement)

         

 

TMG Medienkontakt: Alastair Moffitt, Marketing & Communications Manager: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HJS R3 Trophy-Kontakt: Klaus Osterhaus: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.hjs-motorsport.de

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Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) freut sich bestätigen zu können, dass der GT86 Cup auch nächstes Jahr für nunmehr vier Saisons in Folge an den Start gehen wird.

Die TMG GT86 Cup hat sich zu einem beliebten Wettbewerb innerhalb der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring etabliert und bietet Teilnehmern nicht nur einen harten Kampf innerhalb des Cups, sondern auch eine Plattform, um in der Gesamtmeisterschaft der VLN mitzufahren.

Mit drei verbleibenden Rennen in der Saison 2015 sind Cup Führer Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz Zweiter in der VLN- Gesamtwertung und haben damit eine große Chance, die ersten Cup-Teilnehmer zu sein, die die VLN Krone gewinnen.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird TMG 2016 ein weiteres Mal den Cup für GT86 CS-V3-Rennwagen organisieren. Weitere Einzelheiten bezüglich Preisgelder, Eintrittsgelder und mehr werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Für weitere Informationen über den Cup und dessen Teilnahme, registrieren Sie sich bitte hier: (http://ikmedia.de/tmggt86cup_infoboerse/).

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Zu guter Letzt, Teil drei unserer 'Volontäre in Le Mans' story - wir haben mit Nina gesprochen:

Was ist deine eigentliche Tätigkeit bei TMG?

- Ich arbeite in der Personalabteilung als Human Resources Specialist und meine Hauptaufgabe ist es Mitarbeiter einzustellen und mich um ihre Belange zu kümmern, etwa was das Arbeitsrecht angeht.

Weswegen wolltest du als Voluntärin in Le Mans dabei sein?

- Ich bin generell sehr an Motorsport interessiert. In meiner Freizeit bin ich Teil des TMG United Teams, das bei den VLN-Rennen am Nürburgring an den Start geht. Ich war schon beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring dabei und hörte immer wieder, dass der eigentliche Saison-Höhepunkt Le Mans sei. Also war mein Interesse geweckt, ich wollte es einmal mit eigenen Augen sehen um zu verstehen, warum es für alle einen so hohe Bedeutung hat.

Hast du nun eine andere Sichtweise was das Einstellen von Personal angeht, gerade was Rennmechaniker betrifft?

- Ich denke schon, dass es bestimmt hilft das Team in Le Mans bei der Arbeit zu sehen und ein Gefühl für den Teamgeist zu bekommen, vor allem welche Persönlichkeiten wir hierfür suchen müssen. Ich finde schon, dass wir sehr gute Mechaniker haben und dass wir gute Leute einstellen konnten, aber es ist eben auch von großer Bedeutung ein Gefühl dafür zu entwickeln, wer in dieses Team hinein passt. Ich denke daher schon, dass es hilfreich war sie in ihrem Arbeitsumfeld außerhalb von TMG zu erleben – insbesondere in Le Mans, wo alles noch fordernder und doch recht grenzwertig ist.

Wie war diese Erfahrung für dich? Wie „besonders“ war das für dich?

- Es war einfach toll. Es war eine wirklich gute Erfahrung und nun kann ich auch nachvollziehen, warum das für alle so etwas Besonderes ist nach Le Mans zu fahren. Es ist ein einziges Rennen im Jahr, für das so hart gearbeitet wird. Man fühlt einfach, dass es DAS Rennen ist. Insofern: Ja, es war großartig dabei zu sein und Teil des Teams zu sein.

Hat dir die Idee gefallen, dass TMG Volontäre für ein Rennen wie Le Mans einstellt?

- Ich fand es großartig dies erleben zu können, an der Rennstrecke mit dabei zu sein, ist definitiv eine andere Art von Tätigkeit als Büroarbeit. Und wer den Motorsport liebt, für den ist das ohnehin etwas Besonderes. Ich habe zum Beispiel im Vorjahr die Übertragung aus Le Mans im TV verfolgt und natürlich wollte ich uns siegen sehen. Dennoch fehlte mir da dieses Gefühl, Teil davon zu sein. Wenn man aber an der Rennstrecke ist, lange arbeitet und gegen die Müdigkeit ankämpft, gleichzeitig aber seinen Teil dazu beitragen möchte, dass das Ganze funktioniert, dann ist das schon etwas Besonderes. Es ist etwas völlig anderes. Dabei zu sein, Teil des Teams zu sein, statt daheim vorm Fernseher zu sitzen und dem Team dabei zuzuschauen, wie es um den Sieg kämpft – einfach kein Vergleich. Man ist auch ganz anders motiviert.

Als Hostess war es u.a. deine Aufgabe darauf zu achten, wer in die Hospi rein darf und sich gleichzeitig um das Team zu kümmern. Wie war das für dich?

- Einerseits war es wirklich großartig das Team bei dieser Veranstaltung teilnehmen und arbeiten zu sehen und auch mit den Team-Mitgliedern zu reden, wie der Stand der Dinge ist. Aber auch die Fans in Le Mans einmal zu erleben war toll. Sie standen draußen vor unserem Bereich und versuchten einen Blick auf die Fahrer und Team-Mitglieder zu erhaschen. Die waren begeistert, vor allem, als wir Werbegeschenke verteilten. Das war ein großartiges Erlebnis, besonders während der Fahrerparade, wo ich ebenfalls mithelfen konnte. Jetzt ist mir bewusst, dass wir sehr viele großartige Fans in Le Mans haben.

 

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Zweiter Teil unserer 'Volontär in Le Mans' story - dieses mal haben wir mit Hanno gesprochen:

Warum hast du dich als Volontär für Le Mans beworben?

- Ich war zuvor schon in Le Mans gewesen, aber nur als Zuschauer, und diesmal bot sich mir die Chance das mal von der anderen Seite kennenzulernen. Und Teil des Teams sein zu können, das war schon mein Traum seit ich 1998 erstmals zugeschaut habe.

Was machst du bei TMG?

- Ich bin Design-Ingenieur und hauptsächlich für hydraulische Komponente am LMP1-Auto zuständig.

Ist es für dich umso mehr etwas Besonderes das Auto in Le Mans fahren zu sehen, nachdem du Teile davon entworfen hast?

- Als Ingenieur ist es immer interessant das fertige Auto mit Teilen in Aktion zu sehen, die man selbst entworfen hat. Ganz besonders in Le Mans, wo es ja umso mehr darum geht, dass die Teile der Belastung standhalten. Interessant ist das allemal, aber man steht manchmal auch unter ziemlicher Anspannung. Jedes Mal, wenn das Auto repariert werden muss, fragt man sich stets, ob es an einem der „eigenen“ Bauteile gelegen haben mag. Doch diesmal lief alles glatt.

Welchen Job hattest du in Le Mans?

- Gemeinsam mit drei weiteren Volontären war ich für die Sicherheit verantwortlich, d.h. wir haben in einigen Bereichen im Fahrerlager, in der Box und den VIP-Lounges kontrolliert, wer dort Zutritt haben durfte.

Wie ging das vor sich, bis man als Volontär für Le Mans angenommen wurde?

- TMG hat bislang jedes Jahr, in dem wir an Le Mans teilnahmen, zusätzlichen Personalbedarf, denn dieses Rennen ist länger und anstrengender als alle anderen, an denen wir sonst teilnehmen. Schon Monate zuvor wurde ein internes Rundschreiben gemailt, worauf man sich bewerben konnte und durch ein Auswahlverfahren wurden dann die Volontäre ausgesucht.

Hast du nun eine andere Haltung, nachdem du Le Mans als Team-Mitglied erleben konntest?

 - Ich denke die Arbeit an sich ist in Le Mans doch ganz anders als bei den anderen Rennen, die ich so kenne, also in der WEC oder – vor Jahren – in der F1. Da das Rennen sehr viel länger ist, beansprucht es auch die Menschen viel mehr. Das Rennen selbst geht ja schon über 24 Stunden, doch für die Team-Mitglieder sind das mindestens 36 Stunden Arbeit am Stück, denn es geht ja schon am Samstagmorgen los. Ein ziemlich brutales Pensum. Aus meiner Sicht war es aber auch interessant zu sehen, ob der eigene Körper damit fertig wird. So gesehen war es eine gute Herausforderung.

 

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Die TOYOTA Motorsport GmbH hat für das Rennen in Le Mans zusätzliches Personal innerhalb des Unternehmens angefragt, um das Renn-Team vor Ort zu unterstützen. Wir haben mit drei Volontären mit unterschiedlichen Aufgaben gesprochen. Den Start macht Jason, der mit uns seine Erfahrungen  während des anstrengendsten Rennen des Jahres teilt...

Einmal ganz vom Anfang: Was ist das für eine Aufgabe, von der wir hier sprechen?

- Ich bin hier als Truckie-Unterstützung dabei, aber diese Bezeichnung ist relativ nichtssagend, denn es geht um deutlich mehr, als nur einen Lkw zu fahren. Denn die “Truckies” (Bezeichnung in der englischen Umgangssprache für Lkw-Fahrer) sind vor Ort verantwortlich für die Reifen der Rennautos, sorgen für den richtigen Reifendruck, stecken sie in die Heizdecken, machen sie generell einsatzbereit, egal ob Sonne oder Regen. Auch schnell auf unerwartete Situationen zu reagieren wird verlangt.

Klingt ziemlich stressig, mehr Stress als erwartet?

- Mein Arbeitsplatz ist sonst eigentlich der Schreibtisch, denn ich bin Design-Ingenieur und habe das Lenkrad innerhalb dieses Projekt entworfen, also ist das mal eine ganz andere Erfahrung. Teil des Teams bei einem so großen und legendären Rennen zu sein, das war einfach großartig. Ich arbeite mittlerweile seit 15 Jahren im Motorsport, hatte jedoch nur selten die Gelegenheit einmal selbst an der Rennstrecke zu sein und dort auch eine Aufgabe zu haben. Es ist daher großartig einmal diese Seite zu erleben, auch wenn das wirklich anstrengend war.

Dann erzähle uns doch bitte, wie deine erste Erfahrung als Truckie-Unterstützung war.

- Absolut toll. Ich habe sehr schnell eine ganze Menge dazugelernt, denn diese Jungs haben ihre besonderen Techniken und unterschiedlichen Vorgehensweisen, wie sie mit den Reifen während der Sessions umgehen. Es war eine Freude mit den Jungs arbeiten zu können. Christian, der für die Reifen verantwortlich ist, hat da sein ganz eigenes System und bleibt dabei auch immer ruhig, es war daher auch sehr angenehm seinen Anweisungen zu folgen.

Wie kam es denn dazu, dass du dich als Volontär beworben hast?

- TMG hat eine E-Mail verschickt, dass man zusätzliches Personal zur Aushilfe in Le Mans brauchen würde, da es eine so große und geschäftige Veranstaltung ist. Ich habe mich zum ersten Mal beworben, denn ich wollte wenigstens einmal erleben, Teil des Teams zu sein. Es gab unterschiedliche Ausschreibungen, etwa als Sicherheitspersonal, als Hostess oder eben als Truckie-Aushilfe. Ich finde das eine tolle Idee von TMG. Ich war neun Jahre lang Teil des F1-Teams und war nur ein einziges mal an der Strecke mit dabei, um der Design-Abteilung auszuhelfen. Den Leuten die Chance zu geben und in Le Mans Teil des Teams zu sein, vorallem mit einer Aufgabe, die nichts mit meinem eigentlichen Job bei TMG zu tun hat.

Warum wolltest du denn ausgerechnet als Truckie-Unterstützung arbeiten?

- Das Feedback der anderen Jungs hat mich dazu animiert. Ich entschied, dass ich dort Teil des Einsatzteams sein wollte, dazu gehörte für mich am Ende völlig erledigt und schmutzig zu sein. Wenn ich schon die Wahl hatte, dann wollte ich lieber mitten im Geschehen sein.

Le Mans liegt nun hinter uns, ein paar Wochen sind vergangen, welche Eindrücke sind geblieben?

- Es war recht gut unmittelbar danach eine Auszeit zu haben. Ich hatte eine Woche frei und hatte so Zeit das Erlebte zu verarbeiten. Es war eine fantastische Erfahrung und ich kann es jedem nur empfehlen. Falls jemand sich mit dem Gedanken trägt, diese Aufgabe im nächsten Jahr zu versuchen, ich würde auf jeden Fall dazu raten. Aber Vorsicht, das ist wirklich Knochenarbeit, doch für mich war das einfach großartig, denn diese Jungs leisten echte Teamarbeit und das hatte ich so intensiv schon lange nicht mehr erlebt. Im Büro versucht man natürlich auch im Team zu arbeiten, doch dort ist man nicht so mitten im Geschehen und man steht auch nicht unter solch einem großem Druck. Aber diese Jungs, die sind wirklich konzentriert bei der Sache dabei, jeder hat seine spezielle Aufgabe und jeder weiß, was zu tun ist. Allein in dieser kleinen Welt dabei sein zu dürfen, das war schon fantastisch.

Hast du nun eine andere Sichtweise, was deinen eigenen Job angeht? Du hast immerhin das Lenkrad entworfen, fühlt sich das jetzt anders an, nachdem du das Auto unter diesen besonderen Umständen im Einsatz gesehen hast?

- Für einen Designer ist es immer ein schönes Erlebnis, wenn man jene Teile, die man mal entworfen hat, dann im Einsatz sieht. Denn verfolgt man den Werdegang dieser Teile nicht gezielt, dann würde man ständig irgendwelche Teile entwerfen und das Endprodukt womöglich nie zu Gesicht bekommen. Ganz besonders dann, wenn diese Teile die Ebene erreichen, wo sie getestet und dann auch eingesetzt werden. Es ist eine Kette von vielen Vorgängen. Als Designer trägt man zu einem Glied dieser Kette bei, deren Ende dann erreicht ist, wenn das Auto fertiggestellt ist und auf der Rennstrecke oder bei Rallies zum Einsatz kommt.

Hat dich das nun mehr motiviert, das Auto auf der Strecke zu sehen und wie die Leute an ihm arbeiten?

- Ich habe nun eine viel größere Motivation, was dieses Projekt angeht. Es gehört momentan zwar nicht zu meiner Hauptaufgabe, aber nachdem ich Le Mans hautnah erlebt habe, wünschte ich mir, es wäre so. Teilweise liegt das an den gemachten Erfahrungen, aber auch weil ich nun mit eigenen Augen gesehen habe, um wie viel wir uns noch verbessern müssen – und können.

Das heißt, du könntest im Prinzip sofort zurück in dein Büro gehen und an Verbesserungen arbeiten?

- Ja, da gibt es definitiv Bereiche, die man sich noch einmal genauer anschauen sollte. Es war schon hilfreich das Auto auf der Strecke in Aktion zu sehen, um zum Beispiel zu verstehen, wie sich die Karosserie da verhält. Man kann zwar vor Ort nicht eben mal etwas ändern, aber es hilft definitiv das Auto vor Ort fahren zu sehen. Da schließt sich dann ein Kreis, der bei uns im Büro mit einer Idee seinen Anfang nimmt. Man arbeitet dann ein Konzept aus, beginnt als nächstes mit dem Entwerfen, erfolgt dann die Freigabe, beginnt die Teilefertigung, das Anbringen der Bauteile ans Auto, dann das Testen und schließlich der Renneinsatz. Bekommt man die Chance die Teile am Ende dieses Kreislaufs im Einsatz zu sehen und kann das Auto bei seinem Einsatz beobachten, dann ist das von großem Vorteil.

 

 

 

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 Dieses Wochenende findet das ‚Goodwood festival of Speed‘ statt, TMG ist mit dabei und zwar mit neuen und alten Projekten.

Das alljährliche Event ist eines der Highlights im Motorsportkalender und zeigt Hunderte von Autos aller Jahrgänge und Motorsportserien. Die meisten Fahrzeuge fahren während des Wochenendes zwei mal pro Tag den berühmten Goodwood-Berg hoch und präsentieren deren Können.

In guter alter Tradition wird auch TMG wieder vor Ort sein und dabei den aktuellen TS040 HYBRID, frisch aus Le Mans zurückgekommen, präsentieren. Mike Conway wird sich dabei Freitag und Samstag hinters Lenkrad des Boliden setzen, während Weltmeister Anthony Davidson am Sonntag das Steuer übernimmt.

Neben dem Pilotieren des 1000PS starken TS040 HYBRID werden beide Fahrer auch für Autogramme und Fotos am TOYOTA GAZOO Racing Zelt im Fahrerlager zur Verfügung stehen. Dort werden auch Poster zu Toyota‘s 30 Jahre in Le Mans verteilt.

Außerdem zeigt TOYOTA Rallye Autos aus der Vergangenheit mit Ikonen aus den 1980ern und 1990ern, wie dem ST185 und der Gruppe B Celica TA64, die die Rallye Stage hochdüsen werden.

Ein weitere Highlight in Goodwood wird ein Formel-1-Auto von TOYOTA sein, dass nach dem Ausstieg 2009 zum ersten mal wieder fahren wird. Ein privat teilnehmender TF012 von TMG’s erster Saison in der Formel 1 wird seine Runden in Goodwood während des Wochenendes drehen.

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Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) wird ein weiteres mal auf der Automotive Testing Expo in Stuttgart vertreten sein und ihre Highperformance- und Entwicklungsdienstleistungen ausstellen.

Vom 16. bis 19. Juni werden Experten von TMG vor Ort sein, um die vielen Forschungs- und Entwicklungswerkzeuge, die in der 30.000 m² großen Firma in Köln beherbergt sind, zu präsentieren und näher zu erklären.

Der Fokus der Messe auf die Fahrzeugentwicklung passt perfekt zu den Aktivitäten von TMG als Dienstleister für Drittkunden als auch zur Philosophie der Muttergesellschaft TOYOTA Motor Corporation.

Unsere TMG-Mitarbeiter heißen Sie gerne am Stand 1742 willkommen, wo einige Informationen und Broschüren bereit liegen, um das ganze Service-Spektrum von TMG zu zeigen. Um einen persönlichen Termin zu erhalten, kontaktieren Sie bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Für weitere Informationen über die Automotvie Testing Expo besuchen Sie bitte folgende Webseite: http://www.testing-expo.com/europe

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Die Auslieferung der GT86 CS-R3-Rallyefahrzeuge muss aufgrund unvorhersehbarer Umstände in den Oktober verschoben werden, gibt die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) am heutigen Tag bekannt.

Der Hecktriebler wurde im November 2013 erstmals angekündigt und die Auslieferung an die ersten Kunden sollte im Mai dieses Jahres erfolgen. Einem intensiven Test- und Entwicklungsprogramm zu Trotz, wurde ein Verschieben des Auslieferungsdatums unausweichlich.

Insgesamt verliefen die Testfahrt mit dem CS-R3 sehr gut, jedoch erwies sich die Wahl einer geeigneten Servolenkung für diesen Einsatzzweck als kritisch. Bedingt durch die Konzeption des GT86, stellte es sich als unerwartet schwierig heraus, eine geeignete Lenkungseinheit zu finden, zumal diese – gemäß der FIA R3 Regularien – ein vorhandenes Bauteil aus der Serienfertigung sein muss.

Eine späte Bestätigung der erforderlichen Spezifikationen dieses Bauteils machte allerdings eine erneute Testphase erforderlich, um die gewohnt hohen technischen Standards von TMG sicherzustellen.

Die TMG ist zuversichtlich, dass die letzte Entwicklungsphase erfolgreich abgeschlossen werden kann und bedauert, dass dieser Vorgang zu einer Verspätung der Homologation führte. Die Auslieferung der ersten Kits ist nun für den Oktober vorgesehen, was den Kunden genug Zeit für die Vorbereitung der Saison 2016 lässt.

Folgerichtig wird die erste Saison der HJS TMG GT86 CS-R3 Trophy auf 2016 verlegt. Als Geste des Entgegenkommens, wird TMG die Rückerstattung durch die Kunden für 2015 bereits eingezahlter Startgelder anbieten, sowie den bereits angemeldeten Teilnehmern die Teilnahmegebühr für die 2016er Trophy erlassen.

Die TMG hatte für den Sieger der 2015er Trophy eine Testfahrt im WRC-Rallyeauto von TOYOTA ausgeschrieben, dieser Preis wird unverändert für den Gewinner der 2016er Ausgabe beibehalten.

Nico Ehlert, TMG Principal Engineer Customer Motorsport: “Es ist schon sehr frustrierend, dass wir erst nächste Saison unsere Kunden auf den CS-R3 am Start sehen werden. Das Auto lief bei den Testfahrten sehr gut und jeder, der das Auto fuhr, gab uns positive Rückmeldungen, von unseren Profis bis hin zu potenziellen Kunden, die bei entsprechenden Events zum Fahren kamen. Umso enttäuschender ist es, dass dieses Bauteil einen so nachhaltigen Einfluss auf die Abläufe hatte, was wir versuchten zu kompensieren, um unseren Zeitplan doch noch einzuhalten. Leider gelang das nicht. Wir haben bereits eine Ersatzlösung gefunden und ich bin sicher, dass das Endergebnis sehr positiv aufgenommen werden wird. ”

Der CS-R3-Kit beinhaltet die GT86-Rohkarosse, den Antriebsstrang und alle für den Aufbau des Fahrzeugs benötigten mechanischen Komponenten. Details zum CS-R3, den technischen Daten und Bestandteilen des Kits finden Sie unter www.toyota-motorsport.com/motorsport.

Rechte freie, hochauflösende Bilder des CS-R3 in Aktion sind für die mediale Nutzung erhältlich unter www.toyota-motorsport-photos.com.

Sie können TMG und den Fortschritten des GT86 CS-R3-Rallyeautos auf Facebook (www.facebook.com/ToyotaMotorsport) oder per Twitter (@TMGOfficial) folgen, oder aber auf unserer Homepage aufrufen, http://www.toyota-motorsport.com/motorsport.

TMG Medienkontakt: Alastair Moffitt, Marketing & Communications Manager: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HJS TMG CS-R3 Trophy-Kontakt: Klaus Osterhaus: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.hjs-motorsport.de

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TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) hat den 2015er Media Guide nun hier veröffentlicht. Darin enthalten sind die Hauptaktivitäten und Projekte des in Köln ansässigen Unternehmens.

Der Inhalt ist größtenteils für Presseleute abgestimmt, aber er ist ebenfalls frei verfügbar für Motorsport- und Technologieinteressierte.

Copyright-freie und hochauflösende Fotos sind unter: http://www.toyota-motorsport-photos.com/ erhältlich und können zur Berichterstattung über TMG verwendet werden.

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Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) hat die Besetzung ihres Nachwuchsfahrer-Förderprogramms komplettiert, aus dem idealerweise einmal ein Anwärter auf den WRC Rallye-Weltmeistertitel hervorgehen soll.

Der Finne Teemu Suninen wurde als zweites Talent in das Programm für 2015 aufgenommen, nachdem im Januar bereits der Franzose Eric Camilli bekannt gegeben worden war. Beide werden Gelegenheit bekommen ihre Fähigkeiten auf einer Reihe von Fahrzeugen weiter zu entwickeln und mehr Rallye-Erfahrung zu sammeln.

Der 21-jährige Teemu schmiedete sich gleich nach seinem Debüt 2013 einen Ruf als vielversprechendes Talent. Sein Durchbruch kam 2014 mit der Rallye Finnland, wo er in der WRC debütierte und prompt die WRC 3-Wertungsklasse gewann.

Der bereits 27 Jahre alte Eric ist dagegen ein Späteinsteiger im Rallyesport, machte aber in Markenpokalen von sich reden und holte im Vorjahr bei der Rallye Frankreich einen zweiten Platz in der Junioren-Wertung. 2012 hatte er bereits die prestigeträchtige „Rallye Jeunes“-Fahrersichtung des französischen Motorsport-Verbands FFSA für sich entscheiden können und trat damit in die Fußstapfen französischer Rallye-Weltmeister der Gegenwart.

Neben ihren Wettbewerbseinsätzen werden Eric und Teemu den Yaris WRC testen und so entscheidende Erfahrung am Steuer eines WRC-Autos sammeln. Neben den Routiniers Stéphane Sarrazin und Sebastian Lindholm werden sie den Yaris WRC auf allen möglichen Streckencharakteristiken quer durch Europa bis an dessen Limits testen.

Das Programm zielt auch darauf ab, die Fähigkeiten der Fahrer im Bereich der persönlichen Fitness, in der Kommunikation, sowie der Presse- und Teamarbeit weiter zu entwickeln.

Yoshiaki Kinoshita, President: „Wir sind erfreut Eric und Teemu heuer in unserem Nachwuchsfahrer-Förderprogramm zu haben. Wir arbeiten seit Jahresanfang mit den beiden zusammen und sie haben uns bereits sehr beeindruckt. Beide haben großes Potenzial im Rallyesport, sie sind extrem schnell, aber auch sehr intelligent und  methodisch. Das sind Qualitäten, die man in dieser Disziplin mitbringen muss, um Erfolg zu haben.  Wir testeten Ende vergangenen Jahres mehrere junge Fahrer, sowohl Eric als auch Teemu hoben sich durch ihr starkes Potenzial hervor und wir erwarten als Team zusammen mit ihnen Fortschritte zu machen. Es ist eine spannende Phase für uns alle und wir freuen uns bereits auf die nächsten Schritte auf unserem Weg mit Eric und Teemu.”

Eric Camilli: „Es ist fantastisch für mich Teil einer Organisation wie TMG zu werden und ich möchte für das Vertrauen danken, das man mir entgegen bringt. Das Projekt ist unglaublich spannend und für mich, wie auch für Teemu, eine großartige Chance. Ich weiß, ich muss im Rallyesport noch viel lernen ich denke, das Nachwuchsfahrer-Förderprogramms ist für mich der perfekte Weg Erfahrung zu gewinnen, nicht nur was das Fahren angeht, sondern auch in allen anderen Aspekte des Profi-Daseins in der WRC. Ich bin hochmotiviert diese Chance zu nutzen.”

Teemu Suninen: „Ich bin sehr stolz darauf Teil des Nachwuchsfahrer-Förderprogramms zu sein. TOYOTA hat einen so starken Ruf und eine tolle Historie im Rallyesport, von TMG für ihr Comeback ausgewählt zu werden, ist eine große Ehre. Ich kann es kaum erwarten loszulegen, ich werde alles geben, um das in mich gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Mein Ziel ist es so viel wie möglich dazu zu lernen, denn ich bin ja noch am Anfang meiner Rallye-Karriere. Ich möchte gemeinsam mit dem Team wachsen and ich freue mich auf die Zusammenarbeit neben Stéphane, Sebastian und Eric. Hier im Team herrscht eine positive und professionelle Atmosphäre, das ist sehr motivierend.”

 

Profil Eric Camilli

Geboren                 6. September 1987 in Nizza, Frankreich

Wohnhaft in            Nizza, Frankreich

Ehestand                Single

Körpergröße           178 cm

Körpergewicht        66 Kg

Hobbys                  Sport, Mountainbike fahren, Musik

Lieblings Rallye       Rallye Monte Carlo

Bestes Resultat       Vierter Platz bei der Tour de Corse 2014 (bester S2000-Fahrer)

Website:                www.ericcamilli.com

Twitter:                 @EricCamilli

 

Werdegang

2009       Französischer Suzuki Cup: Nicht in Wertung (1 Teilnahme)

2012       Gewinner Rally Jeunes FFSA-Sichtung

2013       Französische Rallye Meisterschaft: Achter (2 Siege, 4 zweite Plätze in der Citroen Junior-Wertung)

              Mitglied der FFSA Driver Academy

2014       Rallye Frankreich (Junior WRC): Zweiter

              Rallye Deutschland (Junior WRC): Nicht im Ziel

              Tour de Corse (Rallye Europa-Meisterschaft): Vierter (Sieger in der S2000-Wertung)

              Volant Peugeot: Dritter (1 Sieg)

2015       TMG Nachwuchsfahrer Förderprogramm

 

Profil Teemu Suninen

Geboren             1. Februar 1994 in Tuusula, Finnland

Wohnhaft in        Jokela, Finnland

Ehestand            Single

Körperhöhe        184 cm

Körpergewicht    65 Kg

Hobbys              Fitness Training

Lieblings Rallye   Rallye Finnland

Bestes Resultat   WRC Finnland-Sieger in der WRC3-Wertung

Website:            www.teemusuninen.com

Twitter:             @teemusuninenrac

 

Werdegang

2009       Finnische Kart Meisterschaft (KF2 Klasse): Vizemeister

2010       Kart Europa Meisterschaft (KF2 Klasse): Dritter

              Finnische Kart Meisterschaft (KF2 Klasse): Sieger

2011       SKUSA SuperNationals Kart Meisterschaft (KF2 Klasse): Sieger

2012       Rallycross Europa Meisterschaft: Achter in der S1600-Wertung (1 Sieg)

2013       F-Cup, B-Junior Klasse: Sieger

2014       Finnische Rallye Meisterschaft, SM 3 Klasse: Vierter (1 Sieg)

              Fiesta Sport Trophy Finnland: Sieger

              WRC3: 8th (1 Teilnahme, 1 Sieg)

2015       TMG Nachwuchsfahrer Förderprogramm

03 TMG LMP1 2015 Location smallTOYOTA Racing ist bereit 2015 in der Langstrecken Weltmeisterschaft in eine neue Ära zu schreiten und die beiden im Vorjahr errungenen WM-Titel zu verteidigen.

TOYOTA wurde am Ende einer sehr erfolgreichen Saison 2014, in der Anthony Davidson und Sébastien Buemi zudem die Fahrer-WM für sich entscheiden konnten, als erstes japanisches Unternehmen zu Weltmeistern gekürt.

In einer Zeit, in der Energie-Effizienz immer größere Bedeutung gewinnt, erwies sich der TS040 HYBRID als Klassenbester im Feld und gewann fünf der acht WM-Läufe der Saison.

Für die Saison 2015 wurde das Weltmeisterauto weiterentwickelt, die Aerodynamik überarbeitet, der Vorderbau samt neuer Verformungselemente für mehr passive Sicherheit umgestaltet. Zudem wurde die Kinematik der Radaufhängungen optimiert, was nebst Maßnahmen zur Gewichtsreduktion zu geringerem Reifenverschleiß führt.

Der TS040 HYBRID wird erneut mit dem bewährten TOYOTA HYBRID System – Racing-Antriebsstrang antreten, der sich durch ausgezeichnete thermische Effizienz und einer Leistungsausbeute von 1.000 PS auszeichnet.

Wie schon im Vorjahr, werden die beiden TS040 HYBRID auch heuer in der 6MJ Hybrid-Einstufung antreten, auch wenn es unter der Karosserie einige Verbesserungen gibt. So wurde der Super-Kondensator in seinem Aufbau im Hinblick auf eine noch bessere Leistungsausbeute modifiziert.

Das Team hat für die bevorstehende Saison zwei aerodynamisch unterschiedliche Karosserie-Versionen vorbereitet, die in dieser Woche in Paul Ricard beide getestet werden. Die Le Mans-Version ist für die langen Geraden und hohen Geschwindigkeiten der Piste an der Sarthe ausgelegt, während die Sprint-Version deutlich mehr Abtrieb generiert, nicht zuletzt durch einen überarbeiteten Heckflügel, veränderte Motorabdeckung und neuen Vorderbau.

Die Entwicklung begann bereits im Vorjahr, unmittelbar nach dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans, und das überarbeitete Auto wurde erstmals am 13. Januar in Paul Ricard ausgeführt. Anschließend wurde der TS040 HYBRID in 3-Tage-Tests im Motorland Aragon (zweimal) und in Portimão ausführlich getestet und hat somit bis zum heutigen Tag der offiziellen Präsentation bereits 25.000 Km zurückgelegt.

Den TS040 HYBRID mit der Startnummer 1 werden Anthony und Sébastien steuern und

Kazuki Nakajima, der heuer erstmals eine volle WEC-Saison bestreiten wird, kommt als dritter Fahrer hinzu.

In der Starnummer 2 werden Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Mike Conway, der den beiden bereits 2014 dreimal in seiner Funktion als Test- und Ersatzfahrer tatkräftig zur Hand ging und mit ihnen gemeinsam das 6-Stunden-Rennen von Bahrain gewann, als Trio antreten.

Kamui Kobayashi, der einst für TOYOTA in der Formel 1 an den Start ging und beim letzten Grand Prix-Start Sechster wurde, stößt in der Funktion als Test- und Ersatzfahrer hinzu. Kamui wird seine Rolle mit einer Saison in der Super Formel Serie in Japan verbinden, während Nicolas Lapierre nach drei Saisons als Stammfahrer sich weitgehendst zurückzieht. Er wird stattdessen im Laufe dieser Saison Test- und Entwicklungsarbeiten übernehmen.

Der in Köln beheimatete Rennstall bereitet sich zudem auf einen weiteren personellen Wechsel vor, denn der bisherige Leiter der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG), President Yoshiaki Kinoshita, wird im April nach Japan zurückkehren, so wie das turnusmäßige Praxis für leitende Angestellte bei TOYOTA ist.

Nachdem er maßgeblich den Fortbestand des WEC-Projektes mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft und den Wiedereinstieg in die Rallye Weltmeisterschaft sichergestellt hatte, gilt seine Mission als erfolgreich erfüllt und er feiert nach dem 6-Stunden-Rennen von Silverstone Abschied vom Team.

Alle Mitarbeiter bei TMG danken Kinoshita-san aufrichtig für seinen enormen Beitrag im Unternehmen und zu dessen Motorsport-Geschichte.

Toshio Sato wird als Nachfolger bei TMG den Posten als Team President zum 1. April übernehmen. Für ihn bedeutet dies nach mehreren Jahren eine Rückkehr nach Köln, wo er als leitender Motoreningenieur innerhalb des F1-Projektes tätig war und nun weitreichende Erfahrung aus dem Bereich der Hybrid-Technologie mitbringt, war er doch zuletzt für

die Entwicklung der Hybrid-Systeme von TOYOTA und LEXUS verantwortlich.

Neben personellen und technologischen Veränderungen hat sich TOYOTA Racing über den Winter zudem auf das überarbeitete Regelwerk für die Saison 2015 eingestimmt.

Neuerdings werden die Teams per Reglement auf fünf Motoren pro Fahrzeug und Saison limitiert sein. Aerdings hat auch keines der Teams in den vergangenen drei Saisons mehr Motoren benötigt. Auch der Reifenverschleiß wird nun reglementiert, maximal vier Sätze Slicks dürfen in den freien Trainingssitzungen, sechs in Qualifying und Rennen verwendet werden. Ausnahmen gibt es für Bahrain und Shanghai, wo jeweils acht Sätze erlaubt sein werden, sowie Le Mans, wo die Teams mit 11 Sätzen auskommen müssen.

Auch was die Verformbarkeit von Karosserieteilen wie Frontlippe, Heckflügel, Diffusor und Unterboden betrifft, hat man Höchstwerte eingeführt. Zudem werden die Autos künftig dann mit Ballast ausgestattet, wenn das Gewicht des Fahrers unter 80 Kg liegt – was bei den Fahrer der Startnummern 1 und 2 der Fall ist.

Diese neuen Auflagen gelten ab dem ersten WM-Lauf der Saison, der am 12. April in Silverstone stattfindet, gefolgt von Spa-Francorchamps am 2. Mai. Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der unbestrittene Höhepunkt der Saison, findet am 14. Juni statt, während der Nürburgring (30. August) als Neuzugang im Kalender auftaucht. Die abermals aus acht Läufen bestehende Langstrecken Weltmeisterschaft wird komplettiert von den Rennen in Austin (19. September), am Fuji Speedway (11. Oktober),

Schanghai (1. November) und in Bahrain (21. November).

Yoshiaki Kinoshita, Team President: „Für mich persönlich ist es traurig TMG und unsere Motorsport-Projekte zu verlassen, aber ich werde die Rennen weiterhin engagiert verfolgen und wann immer es geht dem Team aus der Ferne zuschauen und die Daumen drücken. Ich möchte allen in der WEC-Gemeinschaft für die Unterstützung und die Ermunterung Dank sagen, die uns von unserem ersten Auftritt an in 2012 zu Teil wurden, wir sind stolz darauf, Teil dieser WEC-Familie zu sein. Es ist großartig, dieses Jahr die 1 auf unserem Auto zu haben und unser Ziel ist es, diese Startnummer zu behalten und die 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen. Die Herausforderung wird heuer größer denn je sein, mit vier Herstellern und ihren unterschiedlichen technischen Lösungen in der LMP1 am Start. Wir haben viel Arbeit in die Verbesserung unseres TS040 HYBRID investiert und die Ergebnisse unserer Testfahrten sind soweit recht ermutigend. Doch es liegt noch eine langer Weg vor uns und wir sind schon jetzt auf den Leistungsstand unserer Konkurrenten beim Testtag (in Le Mans) gespannt. Wichtiger noch, wie sich das bereits in Silverstone beim ersten Rennen der Saison darstellen wird.”

Hisatake Murata, General Manager, Motor Sports Unit Development Division: „Wir haben viel Mühe in die Weiterentwicklung des gesamten Autos investiert, darunter auch in den Antriebsstrang, wo wir in den meisten Bereichen Fortschritte gemacht haben. Das heißt, dass die maximale Leistung nun über 1.000 PS liegt und die Leistungsfähigkeit des Antriebsstrangs entsprechend verbessert werden konnte. Unsere Entwicklungsarbeit gewährleistet, dass wir die maximale Hybrid-Energie nun dauerhafter werden abrufen können, als das noch im Vorjahr der Fall war. Wir erwarten daher auf alle Fälle eine signifikante Leistungssteigerung durch das Hybrid-Systems, vor allem über die Renndistanz gesehen, aber eben auch auf jeder einzelnen Rennstrecke. Unsere Verbesserungen für 2015 sind ein weiterer Schritt im Bestreben immer bessere Hybrid-Fahrzeuge zu bauen. Und auch hier wird es einen Technologietransfer vom TS040 HYBRID zu den TOYOTA Straßenautos geben, die dadurch weiter verbessert werden können.“

Pascal Vasselon, Technical Director: „Das Regelwerk blieb in seinem Kern unverändert und so gab es keinen Grund das Konzept in seiner Ganzheit zu überdenken, bedenkt man, welche Leistungen wir 2014 erbracht haben. Das Auto zu verbessern geschah zwar nicht mit revolutionären Mitteln, dafür ist es aber eine Evolution in fast allen Bereichen. Äußerlich ist die Verwandtschaft unverkennbar, dennoch haben wir 80% der Bestandteile neu konstruiert. Wir werden auch heuer eine Version mit hohem und eine mit wenig Abtrieb aus den bekannten Gründen zur Verfügung haben, Le Mans stellt eben sehr abweichende Anforderungen im Vergleich zu den anderen Rennstrecken. Das derzeitige Reglement fördert es, die Unterschiede zwischen den beiden Versionen auf der Suche nach weniger Luftwiderstand gering zu halten, etwa bei Veränderungen an Heckflügel, Motorhaube und der Front. Wir sind soweit ganz zufrieden mit unseren Fortschritten bei den 'Ein-Auto-Rennen', also den Testfahrten. Nun bleiben uns noch wenige Wochen uns auf den Ernst des Lebens bzw. das Renngeschäft vorzubereiten.”

Anthony Davidson (#1 TS040 HYBRID): „Die Nummer 1 auf dem Auto zu haben, ist wirklich großartig und die wollen wir auch verteidigen. Als wir letztes Jahr die Meisterschaft gewannen, war das ein tolles Gefühl, doch das ganz große Rennen entglitt uns, nämlich Le Mans. Aus der Sicht des Teams – und auch für mich persönlich – gilt es, das ganz große Ding im Juni zu gewinnen. Wir wissen, die Konkurrenz wird stark sein, also hoffen wir, dass wir diesmal etwas mehr Glück als letztes Jahr haben werden. In Le Mans brauchst du das Glück immer auf deiner Seite. Das Regelwerk geht in sein zweites Jahr, also ist die Weiterentwicklung des Autos in den meisten Bereichen ein normaler Fortschritt. Der erste Eindruck ist positiv, jetzt ist es wichtig, weitere Verbesserungen zu machen und nichts dem Zufall zu überlassen.”

Sébastien Buemi (#1 TS040 HYBRID): „Das ist immer nett, wenn du mit der 1 auf dem Auto in die Saison startest, es zeigt, dass wir im Vorjahr etwas Gutes erzielt haben. Wir wollen so viele Rennen wie möglich gewinnen, doch mein oberstes Ziel ist definitiv Le Mans zu gewinnen. Und das wäre ja auch wegen der Vergabe doppelter Punkte im Titelrennen ein Vorteil. Wir hatten im Vorjahr ganz offensichtlich ein großartiges Auto, es ging nicht darum es komplett umzubauen, sondern es ist mehr eine Evolution geworden. Es fühlt sich beim Fahren in jedem Aspekt ein wenig besser an, was bessere Rundenzeiten nach sich zieht. Hoffen wir, dass unsere Maßnahmen ausreichen, um uns an der Spitze zu halten.”

Kazuki Nakajima (#1 TS040 HYBRID): „Großartig, erstmals eine komplette WEC-Saison fahren zu können. Jedes Mal, wenn ich mir in den letzten Jahren ein Rennen aus der Ferne im TV anschauen musste, fehlte mir der Teamgeist und der Wettbewerb. Jetzt kann ich es kaum abwarten, bis es in Silverstone los geht. Gemeinsam mit Anthony und Sébastien zu fahren, wird toll werden, auch wenn ohnehin nie der Eindruck aufkommt, es gäbe zwei Mannschaften, denn wir sind ja ein großes Team mit denselben gemeinsamen Zielen. Wir zielen natürlich darauf ab, wie schon im Vorjahr die Nummer 1 zu sein und das auch zu bleiben. Die 1 sieht nämlich richtig nett auf dem Auto aus. Soweit fährt sich das überarbeitete Auto schön, ich bin also zuversichtlich. Aber es gibt noch eine Menge Arbeit zu erledigen, damit wir bestmöglich vorbereitet sind.”

Alex Wurz (#2 TS040 HYBRID): „Ich gehe voller Hoffnung in die neue Saison. Wir haben im Vorjahr als Team die Meisterschaft gewonnen, heuer heißt das Ziel mit dem Sieg in Le Mans noch einen oben drauf zu setzen. Ich muss dort ein drittes Mal siegen, um restlos glücklich zu sein. Wir hatten bereits unsere ersten Tests mit dem überarbeiteten Auto und fuhren damit schnellere Rundenzeiten als 2014, wobei auch an der Zuverlässigkeit gearbeitet wurde. So gesehen verläuft alles positiv. Natürlich sind wir uns darüber bewusst, dass die Konkurrenz ebenfalls extrem hart arbeitet, aber generell ist das ein guter Zeitpunkt im Langstrecken-Rennsport zu sein. Es findet eine Menge Entwicklungsarbeit mit beeindruckenden Technologien statt, hoffen wir, dass wir unsere Arbeit besser erledigt haben, als die anderen.”

Stéphane Sarrazin (#2 TS040 HYBRID): „Wir hatten 2014 eine beeindruckende Saison und natürlich wollen wir heuer eine noch bessere Saison erleben. Wir haben das Auto bereits verbessert und die ersten Testfahrten verliefen wirklich gut. Ich fühle mich in dem überarbeiteten Auto so richtig wohl und ich denke, damit können wir ordentlich angreifen. Das Team hat unglaubliche Arbeit mit den Verbesserungen geleistet und ich denke, wir werden wieder recht stark sein. Wir wissen, dass wir von den anderen Herstellern harte Konkurrenz zu erwarten haben, also müssen wir hart arbeiten und uns auf unsere Aufgaben konzentrieren. Wir müssen alle unser bestes geben, die Fahrer, die Ingenieure, eben alle. Und dann werden wir sicher eine gute Saison haben. Dank unseres großartigen Teamgeists werden wir erneut stark sein.”

Mike Conway (#2 TS040 HYBRID): „Ich bin begeistert um die Weltmeisterschaft fahren zu dürfen und ich denke, wir haben gute Chancen den Titel heuer zu verteidigen, also freue ich mich umso mehr darauf. Schön, dass ich weiterhin mit Alex und Stéphane zusammen fahren werde, ich denke wir haben eine Menge voneinander gelernt, wir haben uns gegenseitig angetrieben und das Beste aus dem Material heraus geholt. Mein Ziel ist es, nachdem ich meinen ersten Sieg im Vorjahr in Bahrain feiern konnte, heuer weitere Rennen zu gewinnen. Und natürlich fiebern alle dem großen Rennen entgegen: Le Mans. Schwer zu sagen, wie weit die Konkurrenz derzeit ist, aber ich denke wir stehen mit der 2015er Version des TS040 HYBRID recht gut da und ich freue mich schon auf das erste Rennen.”

Kamui Kobayashi (Test- und Ersatzfahrer): „Großartig wieder bei TOYOTA zu sein und ich bin dem Team für diese Chance sehr dankbar. Ich kenne viele der Teammitglieder aus meiner Zeit mit TOYOTA in der Formel 1 und es ist ein bisschen wie eine Heimkehr für mich. Ich habe den TS040 HYBRID bereits getestet und bin beeindruckt, denn die Hybrid-Technologie ist sehr fortschrittlich. Es ist ein weiteres wichtiges Jahr für das Team und ich freue mich darauf, mich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen im Team und meinen Teil zur Entwicklung des Autos beitragen zu dürfen.”

 

 

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YARIS RIGHT Low res

Dem Gewinner der 2015 HJS TMG GT86 CS-R3 Trophy winkt eine einzigartige Möglichkeit; eine Testfahrt mit dem neuen TOYOTA World Rally Car.

Zur Premiere der HJS TMG CS-R3 Trophy, am 4. Juli bei der Rallye Niedersachsen, werden die Fans bereits bis zu zehn GT86 CS-R3 im Wettbewerb sehen können. Die ersten Einschreibungen für die diesjährige Trophy, die in dieser Form mindestens drei Jahre lang ausgeschrieben wird, sind bereits eingegangen. Bei jedem der sieben Wertungsläufe werden € 5.000 an Preisgeld plus Sachleistungen ausgeschüttet.

Als Teil von TMGs langfristigen Rallye Engagement wird dem Gewinner, gemäß spezieller Konditionen, ein Tagestest im Yaris WRC garantiert.

Das Auto, dass durch die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) in Köln entwickelt und gebaut wurde, ist mit einem 1,6-Liter-Turbomotor mit Direkteinspritzung ausgerüstet, der über 300 PS leistet. Das Yaris-Chassis ist das Ergebnis modernster Simulations-, Test- und Produktions-Methoden.

Durch TMGs Junioren-Programm, mit dem TOYOTA in Eigeninitiative die Rallye Stars von morgen fördert, bietet dieser Preis die einzigartige Möglichkeit das neue WRC Team von TOYOTA zu beeindrucken und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. 

Die Kombination von Heckantrieb, einem 238PS starken Boxermotor mit 1.998ccm Hubraum und einem sequentiellen 6-Gang-Getriebe gipfelt in ein spektakuläres Fahrerlebnis und ist  jetzt schon mit ein Grund für die Beliebtheit des CS-R3.

Die ersten Fahrzeuge werden im Mai an Kunden ausgeliefert und TMG hat den Zeitraum, in dem Besteller einen Einführungs-Nachlass erhalten, verlängert. Bei Bestellungseingang bis zum 24. April 2015 belaufen sich die Kosten für den CS-R3-Kit– sowohl in der Asphalt-, als auch der Schotter-Version – auf € 79.000 (zzgl. MwSt.), was einem Nachlass von € 5.000 auf den Listenpreis von € 84.000 (zzgl. MwSt.) entspricht.

Das CS-R3-Kit besteht aus der GT86-Karosse, dem Antriebsstrang und allen für den Aufbau des Fahrzeugs erforderlichen mechanischen Komponenten. Alle Details zu den Spezifikationen des CS-R3-Kits und seinen Bestandteilen finden Sie auf www.toyota-motorsport.com/motorsport.

Die Homologation gemäß FIA R3-Regularien erfolgt Anfang Juli. Danach sind alle CS-R3 Fahrzeuge bei nationalen und internationalen Rallyes, bis hin zur Rallye Weltmeisterschaft einsetzbar.

YARIS RIGHT Low res

Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) kehrt in die FIA Rallye Weltmeisterschaft (WRC) zurück und wird 2017 mit einem Auto antreten, dass vollumfänglich im Technik-Zentrum in Köln entwickelt und gebaut wurde.

Während der kommenden zwei Jahre wird TMG zunächst das bereits begonnene Test-Programm des Yaris WRC als Vorbereitung auf die WRC fortsetzen, bevor man in jene WM zurückkehrt, in der man in den 90er Jahren bereits vier Fahrer- und drei Hersteller-WM-Titel errang.

Diese Neuigkeit wurde heute vom Präsidenten der TOYOTA Motor Corporation, Herrn Akio Toyoda, bei einer Pressekonferenz in Tokio bekannt gegeben, bei der der Yaris WRC in einer speziellen Lackierung für den Anlass dem Publikum vorgestellt wurde.

Der Yaris WRC hat bereits erste Testfahrten auf Asphalt und auch auf Schotter mehrerenorts in Europa absolviert und erwies sich dabei als solide Basis, auf der in den kommenden Monaten aufgebaut werden kann.

Das Auto ist mit einem 1,6-Liter-Turbomotor mit Direkteinspritzung ausgerüstet, der über 300 PS leistet, während das Yaris-Chassis das Ergebnis modernster Simulations-, Test- und Produktions-Methoden ist.

Mit der nun erfolgten Bekanntgabe des offiziellen WRC-Programms, wird die Entwicklungsarbeit ab sofort ausgeweitet und das Team von Spezialisten, das das Auto weiter entwickelt und betreibet, wird vergrößert werden.

Mehrere junge Fahrer haben das Auto bereits testen dürfen und der 27-jährige Franzose Eric Camilli wurde auserkoren, der erste Fahrer eines ebenfalls neuen Junioren-Programms zu sein, mit dem TOYOTA in Eigeninitiative Rallye Stars von morgen fördern wird.

Eric wird neben der letztjährigen Tour de Corse-Sieger Stéphane Sarrazin, der ja zudem für TOYOTA bei der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft an den Start geht, sowie Sebastian Lindholm die Entwicklungsarbeit am Lenkrad des Yaris WRC durchführen.

Das Testprogramm wird europaweit mehrere Streckenverläufe unterschiedlichster Beschaffenheit des derzeitigen WRC-Kalenders beinhalten. Die dabei gewonnene Erfahrung wird TOYOTA in der Vorbereitung auf die Saison 2017 nützlich sein, zu der die Neueinführung eines überarbeiteten technischen Reglements erwartet wird.

Der Yaris WRC wird an die prominente Reihe von TOYOTA Rallyeautos anknüpfen, die in der Vergangenheit die Marke in der WRC so erfolgreich vertraten, wenn er schließlich 2017 im Wettbewerb debütieren wird, nahezu zwei Jahrzehnte nach der letzten Teilnahme an der Rallye Weltmeisterschaft in Jahr 1999.

Die Saison 1999 bildete den Abschluß einer über 25 Jahre  hinweg durchgehenden Aktivität von TMG im Rallyesport, die einst mit der Andersson Motorsport GmbH, benannt nach Firmengründer Ove Andersson,  begann und mit der Teilnahme an der WRC als TOYOTA Team Europe ihre Fortsetzung fand.

In dieser Zeitspanne wurde mit solch berühmten Rallyeautos wie die Celica in den Twincam Turbo- und GT-Four-Versionen, sowie der Corolla WRC unter Fahrer-Legenden wie Carlos Sainz, Juha Kankkunen und Didier Auriol 43-WM-Laufsiege eingefahren.

TMG kehrte bereits im Vorjahr in die Rallyeszene zurück, als man den GT86 CS-R3 als nach dem FIA R3-Reglement aufgebautes Breitensport-Rallyeauto für den Kundensport vorstellte.

Yoshiaki Kinoshita, TMG President: „Gebeten zu werden, den Namen TOYOTA neben unserem unveränderten Einsatz in der Langstrecken Weltmeisterschaft in die Rallye Weltmeisterschaft zurück zubringen, ist für uns eine große Ehre. Zwei Motorsport-Werkseinsätze parallel zu betreiben, stellt gewiss eine Herausforderung da, doch wir haben die Erfahrung und auch die Entschlossenheit dies erfolgreich zu bewerkstelligen. Es liegt auf diesem Weg zurück in die WRC eine Menge Arbeit vor uns, doch dass wir das Vertrauen der TOYOTA Motor Corporation und unseres Präsident Akio Toyoda genießen, ist sehr ermutigend. Wir gehen nun die nächsten Schritte mit der Umsetzung eines umfangreichen Entwicklungsplans, sowie dem Aufbau eines Nachwuchsfahrer-Programms an. Dies ist eine spannende Phase und wir sehen dieser Herausforderung bereits mit viel Vorfreude entgegen.“

Rechtefreie Studio- und Fahraufnahmen des Yaris WRC können Medienvertreter herunterladen auf www.toyota-motorsport-photos.com.

Yaris WRC – Technische Spezifikationen

Chassis:

Bauweise                      Stahl-Karosse               

Ø Bremsscheiben              300 mm bei Schotter, 355 mm bei Asphalt

Felgen                           7 x 15 Zoll bei Schotter, 8 x 18  Zoll bei Asphalt

Reifenmarke                  Michelin

Dimensionen                  Länge: 3910 mm

Breite: 1820 mm

Antrieb:

Hubraum                       1,6 Liter

Bauart                           Reihen-Vierzylinder

Direkteinspritzung          Bis zu 200 Bar Einspritzdruck

Treibstoff                      Benzin

Max. Ladedruck              2,5 Bar

Ø Luftrestriktor              33 mm

Max. Motorlesitung         ca. 300 PS (bei 6.000 U/min)

Max. Drehmoment          420Nm

Höchstdrehzahl              8.500 U/min

Kraftübertragung            Sequenzielles 6-Gang-Getriebe

Kupplung                       ZF Sachs

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Die TOYOTA Motorsport GmbH gibt erfreut die letzten Details des GT86 CS-R3 Heckantrieb Rallyeautos, das dieses Jahr im Wettbewerbs Einsatz zu sehen sein wird, bekannt.

Der  Prototyp des CS-R3 wurde im vergangenen August vorgestellt und absolvierte seitdem ein umfangreiches Testprogramm, um so die finale Kit Spezifikation zu definieren, die Privatfahrern und Teams nun angeboten wird.

Die Weiterentwicklung im Detail ergab ein rundum verbessertes Fahrverhalten sowohl auf Schotter, als auch auf Asphalt, wobei der Fokus stets  auf Zuverlässigkeit und Haltbarkeit lag. Schließlich lautete die Zielsetzung ein Auto anbieten zu können, das über eine komplette Saison – und darüber hinaus – kosteneffizient eingesetzt werden kann.

Die Kombination von Heckantrieb, einem 238PS starken Boxermotor mit 1.998ccm Hubraum und einem sequentiellen 6-Gang-Getriebe gipfelt in ein spektakuläres Fahrerlebnis und ist  jetzt schon mit ein Grund für die Beliebtheit des CS-R3.

Die ersten Fahrzeuge werden im Mai an Kunden ausgeliefert, ein wenig später als ursprünglich angekündigt. Um dem Rechnung zu tragen, hat TMG auch den Zeitraum, in dem Besteller einen Einführungs-Nachlass erhalten, verlängert. Bei Bestellungseingang bis zum 24. April 2015 belaufen sich die Kosten für den CS-R3-Kit– sowohl in der Asphalt-, als auch der Schotter-Version – auf € 79.000 (zzgl. MwSt.), was einem Nachlaß von € 5.000 auf den Listenpreis von € 84.000 (zzgl. MwSt.) entspricht.

Der CS-R3-Kit besteht aus der GT86-Karosse, dem Antriebsstrang und allen für den Aufbau des Fahrzeugs erforderlichen mechanischen Komponenten. Alle Details zu den Spezifikationen des CS-R3-Kits und seinen Bestandteilen finden Sie auf www.toyota-motorsport.com/motorsport.

Die Homologation gemäß FIA R3-Regularien erfolgt Anfang Juli. Danach sind alle CS-R3 Fahrzeuge bei nationalen und internationalen Rallyes, bis hin zur Rallye Weltmeisterschaft einsetzbar.

Zur Premiere der HJS TMG CS-R3 Trophy, am 4. Juli bei der Rallye Niedersachsen, werden die Fans bereits bis zu zehn GT86 CS-R3 im Wettbewerb sehen können.

Die ersten Einschreibungen für die diesjährige Trophy, die in dieser Form mindestens drei Jahre lang ausgeschrieben wird, sind bereits eingegangen. Bei jedem der sieben Wertungsläufe werden € 5.000 an Preisgeld plus Sachleistungen ausgeschüttet.

Nico Ehlert, TMG Principal Engineer Customer Motorsport: “Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der noch jungen Geschichte des GT86 CS-R3, der sich allmählich seinem Debüt im echten Wettbewerb nähert. Wir haben mit unseren Testfahrten und dem Entwicklungs-Programm insgesamt große Anstrengungen unternommen, um ein schnelles, zuverlässiges und sowohl für Fahrer wie Zuschauer spektakuläres Auto auf die Räder zu stellen. Allerdings gab es, wie das bei der Entwicklung eines neuen Fahrzeugs stets der Fall ist, so manche Herausforderung zu meistern. In diesem konkreten Fall machte uns die Anpassung unseres Hecktrieblers an das Regelwerk, das ursprünglich für Fronttriebler erstellt wurde, recht viel Arbeit. Für TMG ist es extrem wichtig, dass unsere Autos den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden und wir zogen es daher vor, etwas mehr Zeit zu investieren, als ursprünglich vorgesehen, und die Homologation in diesem Sinne abzuschließen. Das bedeutet, dass wir nun ein Auto haben, von dem ich glaube, dass die Erwartungen unserer Kunden übertreffen und den Fans viel Freude bereiten wird.”

Weihnachten ist eine ganz besondere Zeit im Jahr. Wir halten inne, besinnen uns auf das Wesentliche und genießen die Zeit mit Familie und Freunden. Das Jahr 2015 sollte für alle TMG Mitarbeiter in einer fröhlichen und gelösten Stimmung ausklingen. Auf dem firmeneigenen Weihnachtsmarkt in besinnlicher Atmosphäre, bei leckerem Glühwein, Cocktails, Backfisch, Crêpes und vielen anderen Leckereien feierten unsere Mitarbeiter am 11. Dezember zusammen mit Familie und Kollegen den Abschluss eines sehr erfolgreichen Jahres.

Der Auftakt fand am frühen Abend im Chassis Workshop mit dem offiziellen Teil der Feier statt. Für viele Mitarbeiter – samt Familie und Freunden – bietet diese Veranstaltung die seltene Chance mit den Fahrern gemeinsam einen Rückblick auf die Saison zu werfen und interessante und emotionale Höhepunkte erneut zu durchleben. Präsentiert durch das Top-Management wurden die Anwesenden durch das Jahr 2015 – mit seinen Höhen und Tiefen - geleitet. Im Anschluss gab es, wie auch im letzten Jahr, die Möglichkeit zur Autogrammstunde mit den Fahrern. Wer ein ganz besonders Andenken an die großartige Zeit mit Alex Wurz haben wollte, bekam die Möglichkeit sich mit ihm zusammen vor dem LeMans Auto von einem professionellen Photografen ablichten zu lassen.

Wer nach dem formellen Part noch nicht genug hatte und noch mehr Emotionen und Historie erleben wollte, verbrachte im Anschluss Zeit im firmeneigenen Museum und tauchte in die Zeit der früheren Rally-Erfolge und der spektakülären F1-Zeit ein.

Leider spielte nur das Wetter in diesem Jahr nicht mit. Das TMG seine Mitarbeiter aber nicht im Regen stehen lässt, ist bekannt: Ausreichend Plätze wurden im beheizten Zelt angeboten, eine gute Gelegenheit in gelöster Stimmung mit seinen Kollegen und Gästen zu feiern. Und wer sich von dem Regen nicht abschrecken ließ, konnte es sich an den Hütten des Weihnachtsmarktes zu Klängen von Livemusik, flankiert von Heizpilzen gemütlich machen. „Der Weihnachtsmarkt und die Auswahl der Speisen war klasse. Der Spießbraten war besonders begehrt“ sagt Nicole. „Der Andrang auf die Waffeln war aber auch sehr groß“, fügte Marcel grinsend hinzu. 

Während die Großen sich stärkten und das eine oder andere Glas leerten an den Hütten leerten, wurde den kleineren Gästen ein unterhaltsames Programm in der Truck Hall geboten, die an diesem Abend zur Spielehalle mit Bobby-Car Rennstrecke, Kletterpalme und Rodeo umfunktioniert wurde. „Meine Kinder haben mich direkt am nächsten Tag gefragt, wann wir denn wieder bei TMG feiern gehen“, merkt ein Gast an. Auch der Weihnachtsmann stattete der Feier natürlich wieder einen Besuch ab und hatte für die Kleinen Geschenke dabei.

Auch für die Großen wurde in diesem Jahr ein ganz besonderes Unterhaltungsprogramm geboten: Es gab die Möglichkeit seine eigenen Fahrkünste im Fahrsimulator unter Beweis zu Stellen und gegen die professionellen Rennfahrer im direktren Vergleich anzutreten. Wem es gelang, im T040 auf der Rennstrecke in Le Mans eine schnellere Rundenzeit als unsere Fahrer hinzulegen, auf den warteten exklusive Gewinne. Wer sich hier noch nicht verausgabt hatte, bekam beim Hockey die Möglichkeit dazu. Auch hier waren die Fahrer mit von der Partie und legten ordentlich vor.

Um die Athmosphäre an diesem Abend einzufangen, stand zudem eine Photobox bereit. Der ein oder anderes amüsante Schnappschuss wurde hier im Laufe des Abends aufgenommen.

Die Feier ist immer ein ganz besonders Highlight. Ein besinnliches Beisammensein aller Beteiligten, vom Top-Management, über die Fahrer bis hin zur gesammten Belegschaft Insgesamt war es wieder eine gelungene Veranstaltung. „Es ist wunderbar mit Kollegen und Freunden Zeit in sehr schöner, familiärer Atmosphäre zu verbringen.“, sagt Eva „Wir haben ein besonderes Gefühl des Zusammenhaltes.“ Für nächstes Jahr hoffen wir nur auf besseres Wetter.

Wir danken allen Mitarbeitern für das große Engagement, den geleisteten Arbeitseinsatz, die Ausdauer und Hingabe im Jahr 2015 und arbeiten gemeinsam für ein noch erfolgreicheres Jahr 2016! In der Vitrine ist noch Platz für einen Le Mans Pokal…

Wir von der TOYOTA Motorsport GmbH sind sehr stolz darauf, den TS040 HYBRID LMP1-Rennwagen entworfen, entwickelt, hergestellt und während der FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft 2014 technisch betreut zu haben, insbesondere da sowohl in der Fahrer-, wie auch in der Konstrukteurswertung WM-Titel errungen wurden.

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Wir von der TOYOTA Motorsport GmbH sind sehr stolz darauf, den TS040 HYBRID LMP1-Rennwagen entworfen, entwickelt, hergestellt und während der FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft 2014 technisch betreut zu haben, insbesondere da sowohl in der Fahrer-, wie auch in der Konstrukteurswertung WM-Titel errungen wurden.

Das bei TMG ausgeführte Projekt erwies sich in dessen erst zweiter WEC-Saison als Klassenbester im Feld und stellte beim Saisonfinale, dem 6-Stunden-Rennen von São Paulo, den verdienten Doppelerfolg sicher. Der TS040 HYBRID gewann fünf der acht WM-Läufe 2014, startete vier Mal aus der Pole Position, errang insgesamt 12 Podestplätze und markierte dabei vier Mal die schnellste Rennrunde. Bei jedem WM-Lauf stand heuer mindestens eines der Fahrer-Duos oder -Trios auf dem Podium.

Das Auto wurde von spezialisierten TMG-Ingenieuren unter Einsatz unseres hochmodernen Entwicklungs-Maschinenparks entworfen, etwa unseres CFD-Hochleistungsrechners und der Simulations-Technologie auf neustem Stand. Mit unserer “Hardware-in-the-Loop”-Testprozedur sowie der Anwendung von TMG's weitreichenden Forschungs- und Entwicklungsressourcen, wurde das Konzept des TS040 HYBRID noch vor Fertigungsbeginn bereits verfeinert, wobei sämtliche Chassis und die meisten Komponenten in der Folge bei TMG im Hause hergestellt wurden.

Für nähere Informationen, was das in der WEC so erfolgreiche Team von TMG betrifft, bitte hier anklicken.

 

Für TMG waren die vier Tage, an denen der GT86 CS-R3 bei der Rallye Deutschland im Einsatz war, wertvolle Fahrzeit, die der Weiterentwicklung des neuen Autos recht dienlich war.

CS-R3 für Rallye Deutschland in Trier 

 

Der von TMG gebaute Rennwagen tritt in der Langstrecken Weltmeisterschaft an.

TMG und die Athletin Andrea Eskau gehen gemeinsam die Winter Paralympics an

 

 

TMG freut sich ankündigen zu können, dass im Rahmen des Kundensport-Programms derzeit ein GT86 R3 Rallyeauto entwickelt wird.

Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) freut sich mitteilen zu dürfen, dass der erfolgreiche TMG GT86 Cup auch 2014 und 2015 ausgetragen wird.

TMG blieb leider jede realistische Chance verwehrt, beim internationalen Pikes Peak-Bergrennen im diesmal regnerischen US-Bundesstaat Colorado den eigenen Rekord für Elektro-Fahrzeuge zu verbessern.

Der Elektro-Rennwagen TMG EV P002 ist nach ausführlichen Tesfahrten nun einsatzbereit, um am 30. Juni den Rekord für Elektro-Fahrzeuge beim Internationalen Pikes Peak-Bergrennen zu verteidigen.

Der von TOYOTA Motorsport GmbH entwickelte Elektro-Rennwagen TMG EV P002 absolvierte im Vorfeld zum Internationalen Pikes Peak Bergrennen erfolgreich erste Testfahrten in den USA.

Vier TMG GT86 CS-V3 treten zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring an

TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) hat einen überarbeiteten TMG EV P002 für das Internationale Pikes Peak Bergrennen angemeldet, um die Titelverteidigung unter den elektroangetriebenen Fahrzeugen anzutreten.

Er sichert sich einen Cockpit-Platz im TMG GT86 CS-V3 zur Teilnahme an der VLN

TMG veranstaltet Fahrer-Sichtung für Einsatz an der Langstreckenmeisterschaft VLN

Das Reglement für den TMG GT86 Cup ist erreichbar zum Download

Team- und Fahrerbörse, Sonderpreis für Fahrzeugeigentümer und Informationen zum 24h-Rennen

 

Blick hinter die Kulissen bei TMG

 

Finanz Optionen für GT86 CS-V3.

Pirelli ist in der Saison 2013 Ausrüster des TMG GT86 Cup, der dieses Jahr erstmalig stattfindet

„TMG GT86 Cup“-Kalendar steht fest

 

Der TMG GT86 Cup wird ausschließlich für den Typ GT86 CS-V3 ausgeschrieben und findet im Rahmen der populären VLN-Serie am Nürburgring statt.

 

TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) präsentiert auf der Essen Motor Show (1.-9. Dezember) eine Palette an leistungsstarken Autos und stellt seine neuesten Entwicklungen im Bereich Rennwagen und Straßenfahrzeugen vor.

TMG setzt die Serie von Rekorden mit dem TMG EV P002 fort und verbessert den bereits zuvor gesetzten Rundenrekord für Elektrofahrzeuge auf der legendären, 20,8 Km langen Nürburgring Nordschleife.

 

 

Der bemerkenswerte GT86 von Toyota ist nun auch in einer Rennversion erhältlich, nachdem die Toyota Motorsport GmbH (TMG) den für Privat-Rennfahrer kostengünstig einzusetzenden TMG GT86 CS-V3 vorstellte.

 

TMG feiert die Rückkehr zum Rallyesport mit der Vorstellung des TMG Yaris R1A.

 

TMG erzielte einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung von Elektro-Wettbewerbsfahrzeugen

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