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A Core Value

TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) gibt bekannt, dass anläßlich der ADAC Rallye Deutschland, dem neunten Lauf zur FIA Rallye Weltmeisterschaft 2014, der GT86 CS-R3 als Rallyeauto der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird.

TMG hat sich dazu entschlossen, mit einem Hecktriebler die Rückkehr auf die Rallyeszene zu bereichern und damit Fahrern und Fans mehr Kurzweil zu bieten. Zumal der GT86 CS-R3 mit Autos wie dem Celica Twin Cam Turbo (TA64), ein Siegerauto in den achtziger Jahren, spektakuläre Vorbilder in seiner Ahnengalerie aufweist.

Diese Entscheidung wurde auch im Einklang mit dem globalen Motto von Toyota getroffen. Dieses lautet „Fun to drive, again“, was den stets wiederkehrenden Fahrspaß als ideelle Priorität ausweist. Außerdem weitet das Unternehmen damit mit Enthusiasmus die Aktivitäten im Breitensport weiter aus.

Nach fast einjähriger Entwicklungszeit wird TMG den CS-R3 bei der zwischen dem 21. und 24. August rund um Trier stattfindenden Rallye Deutschland als Vorauswagen seiner ersten Feuerprobe unterziehen. Das Auto wird zwar nicht in Wertung an der Veranstaltung teilnehmen, jedoch eine wichtige Funktion beim Austesten der Sicherheit jeder einzelnen Wertungsprüfung haben.   

Die zweifache Damenweltmeisterin Isolde Holderied wird den CS-R3 bei diesem Anlass steuern. Eine ihrer wesentlichen Aufgaben wird sein, diesen ersten Prototypen zu beurteilen, damit die endgültige Gestaltung vor der R3-Homologation entsprechend verfeinert und die endgültige Spezifikation festgelegt werden kann.

Der CS-R3 wird Privatkunden angeboten werden und auch über das TOYOTA-Händlernetz zu erwerben sein. Er stellt eine kosteneffektive und konkurrenzfähige Alternative für den Rallyesport dar, von der Teilnahme an regionalen Veranstaltungen bis hin zum Start bei Läufen zur Rallye-WM.

Das Auto entspricht den R3-Regularien des Automobil-Weltverbands FIA. Das bedeutet, dass der 2-Liter-Boxermotor modifiziert werden darf. Änderungen dürfen unter diesem Regelwerk sowohl an der Motor-Software, wie auch an der -Hardware vorgenommen werden. So dürfen etwa Ventilsteuerung und Verdichtung verändert werden und beides wurde in einem umfangreichen Entwicklungsprogramm dahingehend optimiert, damit das Triebwerk am Ende seiner Entwicklung zwischen 240 und 250 PS leistet.

Während dieser Entwicklungsphase wurde ein weiteres Augenmerk auf die Verringerung des Fahrzeuggewichts gelegt, bei gleichzeitiger Erhöhung der passiven Sicherheit, sowie Gewährleistung von Zuverlässigkeit und Fahrspaß.

Ein sequentielles 6-Gang-Getriebe und ein Sperrdifferential erlauben dem Fahrer eine Handhabung im besten Stile der Profis, während der Überrollkäfig mit FIA-Homologation - neben einer gewichtsoptimierten Versteifung der Karosserie - für ein gutes Sicherheitsgefühl sorgt, da die entsprechenden Fertigungswerte sorgfältig dahingehend berechnet wurden.

TMG hat zudem bei Zulieferern maßgeschneiderte Kabelstränge und spezielle Steuergeräte für die Motorsteuerung anfertigen lassen, die für den harten Einsatz im Motorsport angemessen sind. Zudem werden für das Auto Fahrwerke mit speziell konstruierten Aufhängungsteilen für den jeweiligen Einsatz auf Asphalt bzw. auf Schotter erhältlich sein.

Der CS-R3 wird bei seinem Einsatz bei der Rallye Deutschland auf 18 Wertungsprüfungen innerhalb von drei Tagen 274 Km zurücklegen und wurde daher bereits im Vorfeld auf unterschiedlichen Straßenbelägen getestet.

Die ersten Autos werden im ersten Quartal 2015 als Kit zur Eigenmontage bereitstehen und TMG geht von einem Preis aus, der auf dem Niveau vergleichbarer R3-Fahrzeuge liegen wird. Der offizielle Verkaufspreis wird nach Festlegung der endgültigen Spezifikation bekanntgegeben werden. 

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: "Das ist eine spannende Entwicklung für TMG - und für den Rallyesport im Allgemeinen, hoffe ich. Einen neuen Hecktriebler erstmals auf den Wertungsprüfungen in Aktion zu sehen, sollte ein echtes Spektakel werden. Man muß aber hervorheben, dass der GT86 CS-R3, den Isolde fahren wird, nicht das Endprodukt darstellen wird. Wir benötigen das Datenmaterial von der Rallye Deutschland, um damit dann unser Entwicklungsprogramm zu Ende zu bringen. Dies wird folglich ein wichtiger Schritt in der Geschichte des GT86 CS-R3 sein und gleichzeitig potenziellen Kunden deutlich aufzeigen, dass dieses Projekt schnell voranschreitet. Wir erproben unseren Prototypen vor einer breiten Öffentlichkeit, nämlich im Rahmen der FIA Rallye Weltmeisterschaft, was unsere Zuversicht hinsichtlich dieses Projektes deutlich macht. Das Interesse an diesem Auto hat jetzt schon unsere Erwartungen übertroffen. Insofern sind wir jetzt schon auf Trier gespannt und auf die Reaktionen von Kunden und Fans.“

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