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03 TMG LMP1 2015 Location smallTOYOTA Racing ist bereit 2015 in der Langstrecken Weltmeisterschaft in eine neue Ära zu schreiten und die beiden im Vorjahr errungenen WM-Titel zu verteidigen.

TOYOTA wurde am Ende einer sehr erfolgreichen Saison 2014, in der Anthony Davidson und Sébastien Buemi zudem die Fahrer-WM für sich entscheiden konnten, als erstes japanisches Unternehmen zu Weltmeistern gekürt.

In einer Zeit, in der Energie-Effizienz immer größere Bedeutung gewinnt, erwies sich der TS040 HYBRID als Klassenbester im Feld und gewann fünf der acht WM-Läufe der Saison.

Für die Saison 2015 wurde das Weltmeisterauto weiterentwickelt, die Aerodynamik überarbeitet, der Vorderbau samt neuer Verformungselemente für mehr passive Sicherheit umgestaltet. Zudem wurde die Kinematik der Radaufhängungen optimiert, was nebst Maßnahmen zur Gewichtsreduktion zu geringerem Reifenverschleiß führt.

Der TS040 HYBRID wird erneut mit dem bewährten TOYOTA HYBRID System – Racing-Antriebsstrang antreten, der sich durch ausgezeichnete thermische Effizienz und einer Leistungsausbeute von 1.000 PS auszeichnet.

Wie schon im Vorjahr, werden die beiden TS040 HYBRID auch heuer in der 6MJ Hybrid-Einstufung antreten, auch wenn es unter der Karosserie einige Verbesserungen gibt. So wurde der Super-Kondensator in seinem Aufbau im Hinblick auf eine noch bessere Leistungsausbeute modifiziert.

Das Team hat für die bevorstehende Saison zwei aerodynamisch unterschiedliche Karosserie-Versionen vorbereitet, die in dieser Woche in Paul Ricard beide getestet werden. Die Le Mans-Version ist für die langen Geraden und hohen Geschwindigkeiten der Piste an der Sarthe ausgelegt, während die Sprint-Version deutlich mehr Abtrieb generiert, nicht zuletzt durch einen überarbeiteten Heckflügel, veränderte Motorabdeckung und neuen Vorderbau.

Die Entwicklung begann bereits im Vorjahr, unmittelbar nach dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans, und das überarbeitete Auto wurde erstmals am 13. Januar in Paul Ricard ausgeführt. Anschließend wurde der TS040 HYBRID in 3-Tage-Tests im Motorland Aragon (zweimal) und in Portimão ausführlich getestet und hat somit bis zum heutigen Tag der offiziellen Präsentation bereits 25.000 Km zurückgelegt.

Den TS040 HYBRID mit der Startnummer 1 werden Anthony und Sébastien steuern und

Kazuki Nakajima, der heuer erstmals eine volle WEC-Saison bestreiten wird, kommt als dritter Fahrer hinzu.

In der Starnummer 2 werden Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Mike Conway, der den beiden bereits 2014 dreimal in seiner Funktion als Test- und Ersatzfahrer tatkräftig zur Hand ging und mit ihnen gemeinsam das 6-Stunden-Rennen von Bahrain gewann, als Trio antreten.

Kamui Kobayashi, der einst für TOYOTA in der Formel 1 an den Start ging und beim letzten Grand Prix-Start Sechster wurde, stößt in der Funktion als Test- und Ersatzfahrer hinzu. Kamui wird seine Rolle mit einer Saison in der Super Formel Serie in Japan verbinden, während Nicolas Lapierre nach drei Saisons als Stammfahrer sich weitgehendst zurückzieht. Er wird stattdessen im Laufe dieser Saison Test- und Entwicklungsarbeiten übernehmen.

Der in Köln beheimatete Rennstall bereitet sich zudem auf einen weiteren personellen Wechsel vor, denn der bisherige Leiter der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG), President Yoshiaki Kinoshita, wird im April nach Japan zurückkehren, so wie das turnusmäßige Praxis für leitende Angestellte bei TOYOTA ist.

Nachdem er maßgeblich den Fortbestand des WEC-Projektes mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft und den Wiedereinstieg in die Rallye Weltmeisterschaft sichergestellt hatte, gilt seine Mission als erfolgreich erfüllt und er feiert nach dem 6-Stunden-Rennen von Silverstone Abschied vom Team.

Alle Mitarbeiter bei TMG danken Kinoshita-san aufrichtig für seinen enormen Beitrag im Unternehmen und zu dessen Motorsport-Geschichte.

Toshio Sato wird als Nachfolger bei TMG den Posten als Team President zum 1. April übernehmen. Für ihn bedeutet dies nach mehreren Jahren eine Rückkehr nach Köln, wo er als leitender Motoreningenieur innerhalb des F1-Projektes tätig war und nun weitreichende Erfahrung aus dem Bereich der Hybrid-Technologie mitbringt, war er doch zuletzt für

die Entwicklung der Hybrid-Systeme von TOYOTA und LEXUS verantwortlich.

Neben personellen und technologischen Veränderungen hat sich TOYOTA Racing über den Winter zudem auf das überarbeitete Regelwerk für die Saison 2015 eingestimmt.

Neuerdings werden die Teams per Reglement auf fünf Motoren pro Fahrzeug und Saison limitiert sein. Aerdings hat auch keines der Teams in den vergangenen drei Saisons mehr Motoren benötigt. Auch der Reifenverschleiß wird nun reglementiert, maximal vier Sätze Slicks dürfen in den freien Trainingssitzungen, sechs in Qualifying und Rennen verwendet werden. Ausnahmen gibt es für Bahrain und Shanghai, wo jeweils acht Sätze erlaubt sein werden, sowie Le Mans, wo die Teams mit 11 Sätzen auskommen müssen.

Auch was die Verformbarkeit von Karosserieteilen wie Frontlippe, Heckflügel, Diffusor und Unterboden betrifft, hat man Höchstwerte eingeführt. Zudem werden die Autos künftig dann mit Ballast ausgestattet, wenn das Gewicht des Fahrers unter 80 Kg liegt – was bei den Fahrer der Startnummern 1 und 2 der Fall ist.

Diese neuen Auflagen gelten ab dem ersten WM-Lauf der Saison, der am 12. April in Silverstone stattfindet, gefolgt von Spa-Francorchamps am 2. Mai. Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der unbestrittene Höhepunkt der Saison, findet am 14. Juni statt, während der Nürburgring (30. August) als Neuzugang im Kalender auftaucht. Die abermals aus acht Läufen bestehende Langstrecken Weltmeisterschaft wird komplettiert von den Rennen in Austin (19. September), am Fuji Speedway (11. Oktober),

Schanghai (1. November) und in Bahrain (21. November).

Yoshiaki Kinoshita, Team President: „Für mich persönlich ist es traurig TMG und unsere Motorsport-Projekte zu verlassen, aber ich werde die Rennen weiterhin engagiert verfolgen und wann immer es geht dem Team aus der Ferne zuschauen und die Daumen drücken. Ich möchte allen in der WEC-Gemeinschaft für die Unterstützung und die Ermunterung Dank sagen, die uns von unserem ersten Auftritt an in 2012 zu Teil wurden, wir sind stolz darauf, Teil dieser WEC-Familie zu sein. Es ist großartig, dieses Jahr die 1 auf unserem Auto zu haben und unser Ziel ist es, diese Startnummer zu behalten und die 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen. Die Herausforderung wird heuer größer denn je sein, mit vier Herstellern und ihren unterschiedlichen technischen Lösungen in der LMP1 am Start. Wir haben viel Arbeit in die Verbesserung unseres TS040 HYBRID investiert und die Ergebnisse unserer Testfahrten sind soweit recht ermutigend. Doch es liegt noch eine langer Weg vor uns und wir sind schon jetzt auf den Leistungsstand unserer Konkurrenten beim Testtag (in Le Mans) gespannt. Wichtiger noch, wie sich das bereits in Silverstone beim ersten Rennen der Saison darstellen wird.”

Hisatake Murata, General Manager, Motor Sports Unit Development Division: „Wir haben viel Mühe in die Weiterentwicklung des gesamten Autos investiert, darunter auch in den Antriebsstrang, wo wir in den meisten Bereichen Fortschritte gemacht haben. Das heißt, dass die maximale Leistung nun über 1.000 PS liegt und die Leistungsfähigkeit des Antriebsstrangs entsprechend verbessert werden konnte. Unsere Entwicklungsarbeit gewährleistet, dass wir die maximale Hybrid-Energie nun dauerhafter werden abrufen können, als das noch im Vorjahr der Fall war. Wir erwarten daher auf alle Fälle eine signifikante Leistungssteigerung durch das Hybrid-Systems, vor allem über die Renndistanz gesehen, aber eben auch auf jeder einzelnen Rennstrecke. Unsere Verbesserungen für 2015 sind ein weiterer Schritt im Bestreben immer bessere Hybrid-Fahrzeuge zu bauen. Und auch hier wird es einen Technologietransfer vom TS040 HYBRID zu den TOYOTA Straßenautos geben, die dadurch weiter verbessert werden können.“

Pascal Vasselon, Technical Director: „Das Regelwerk blieb in seinem Kern unverändert und so gab es keinen Grund das Konzept in seiner Ganzheit zu überdenken, bedenkt man, welche Leistungen wir 2014 erbracht haben. Das Auto zu verbessern geschah zwar nicht mit revolutionären Mitteln, dafür ist es aber eine Evolution in fast allen Bereichen. Äußerlich ist die Verwandtschaft unverkennbar, dennoch haben wir 80% der Bestandteile neu konstruiert. Wir werden auch heuer eine Version mit hohem und eine mit wenig Abtrieb aus den bekannten Gründen zur Verfügung haben, Le Mans stellt eben sehr abweichende Anforderungen im Vergleich zu den anderen Rennstrecken. Das derzeitige Reglement fördert es, die Unterschiede zwischen den beiden Versionen auf der Suche nach weniger Luftwiderstand gering zu halten, etwa bei Veränderungen an Heckflügel, Motorhaube und der Front. Wir sind soweit ganz zufrieden mit unseren Fortschritten bei den 'Ein-Auto-Rennen', also den Testfahrten. Nun bleiben uns noch wenige Wochen uns auf den Ernst des Lebens bzw. das Renngeschäft vorzubereiten.”

Anthony Davidson (#1 TS040 HYBRID): „Die Nummer 1 auf dem Auto zu haben, ist wirklich großartig und die wollen wir auch verteidigen. Als wir letztes Jahr die Meisterschaft gewannen, war das ein tolles Gefühl, doch das ganz große Rennen entglitt uns, nämlich Le Mans. Aus der Sicht des Teams – und auch für mich persönlich – gilt es, das ganz große Ding im Juni zu gewinnen. Wir wissen, die Konkurrenz wird stark sein, also hoffen wir, dass wir diesmal etwas mehr Glück als letztes Jahr haben werden. In Le Mans brauchst du das Glück immer auf deiner Seite. Das Regelwerk geht in sein zweites Jahr, also ist die Weiterentwicklung des Autos in den meisten Bereichen ein normaler Fortschritt. Der erste Eindruck ist positiv, jetzt ist es wichtig, weitere Verbesserungen zu machen und nichts dem Zufall zu überlassen.”

Sébastien Buemi (#1 TS040 HYBRID): „Das ist immer nett, wenn du mit der 1 auf dem Auto in die Saison startest, es zeigt, dass wir im Vorjahr etwas Gutes erzielt haben. Wir wollen so viele Rennen wie möglich gewinnen, doch mein oberstes Ziel ist definitiv Le Mans zu gewinnen. Und das wäre ja auch wegen der Vergabe doppelter Punkte im Titelrennen ein Vorteil. Wir hatten im Vorjahr ganz offensichtlich ein großartiges Auto, es ging nicht darum es komplett umzubauen, sondern es ist mehr eine Evolution geworden. Es fühlt sich beim Fahren in jedem Aspekt ein wenig besser an, was bessere Rundenzeiten nach sich zieht. Hoffen wir, dass unsere Maßnahmen ausreichen, um uns an der Spitze zu halten.”

Kazuki Nakajima (#1 TS040 HYBRID): „Großartig, erstmals eine komplette WEC-Saison fahren zu können. Jedes Mal, wenn ich mir in den letzten Jahren ein Rennen aus der Ferne im TV anschauen musste, fehlte mir der Teamgeist und der Wettbewerb. Jetzt kann ich es kaum abwarten, bis es in Silverstone los geht. Gemeinsam mit Anthony und Sébastien zu fahren, wird toll werden, auch wenn ohnehin nie der Eindruck aufkommt, es gäbe zwei Mannschaften, denn wir sind ja ein großes Team mit denselben gemeinsamen Zielen. Wir zielen natürlich darauf ab, wie schon im Vorjahr die Nummer 1 zu sein und das auch zu bleiben. Die 1 sieht nämlich richtig nett auf dem Auto aus. Soweit fährt sich das überarbeitete Auto schön, ich bin also zuversichtlich. Aber es gibt noch eine Menge Arbeit zu erledigen, damit wir bestmöglich vorbereitet sind.”

Alex Wurz (#2 TS040 HYBRID): „Ich gehe voller Hoffnung in die neue Saison. Wir haben im Vorjahr als Team die Meisterschaft gewonnen, heuer heißt das Ziel mit dem Sieg in Le Mans noch einen oben drauf zu setzen. Ich muss dort ein drittes Mal siegen, um restlos glücklich zu sein. Wir hatten bereits unsere ersten Tests mit dem überarbeiteten Auto und fuhren damit schnellere Rundenzeiten als 2014, wobei auch an der Zuverlässigkeit gearbeitet wurde. So gesehen verläuft alles positiv. Natürlich sind wir uns darüber bewusst, dass die Konkurrenz ebenfalls extrem hart arbeitet, aber generell ist das ein guter Zeitpunkt im Langstrecken-Rennsport zu sein. Es findet eine Menge Entwicklungsarbeit mit beeindruckenden Technologien statt, hoffen wir, dass wir unsere Arbeit besser erledigt haben, als die anderen.”

Stéphane Sarrazin (#2 TS040 HYBRID): „Wir hatten 2014 eine beeindruckende Saison und natürlich wollen wir heuer eine noch bessere Saison erleben. Wir haben das Auto bereits verbessert und die ersten Testfahrten verliefen wirklich gut. Ich fühle mich in dem überarbeiteten Auto so richtig wohl und ich denke, damit können wir ordentlich angreifen. Das Team hat unglaubliche Arbeit mit den Verbesserungen geleistet und ich denke, wir werden wieder recht stark sein. Wir wissen, dass wir von den anderen Herstellern harte Konkurrenz zu erwarten haben, also müssen wir hart arbeiten und uns auf unsere Aufgaben konzentrieren. Wir müssen alle unser bestes geben, die Fahrer, die Ingenieure, eben alle. Und dann werden wir sicher eine gute Saison haben. Dank unseres großartigen Teamgeists werden wir erneut stark sein.”

Mike Conway (#2 TS040 HYBRID): „Ich bin begeistert um die Weltmeisterschaft fahren zu dürfen und ich denke, wir haben gute Chancen den Titel heuer zu verteidigen, also freue ich mich umso mehr darauf. Schön, dass ich weiterhin mit Alex und Stéphane zusammen fahren werde, ich denke wir haben eine Menge voneinander gelernt, wir haben uns gegenseitig angetrieben und das Beste aus dem Material heraus geholt. Mein Ziel ist es, nachdem ich meinen ersten Sieg im Vorjahr in Bahrain feiern konnte, heuer weitere Rennen zu gewinnen. Und natürlich fiebern alle dem großen Rennen entgegen: Le Mans. Schwer zu sagen, wie weit die Konkurrenz derzeit ist, aber ich denke wir stehen mit der 2015er Version des TS040 HYBRID recht gut da und ich freue mich schon auf das erste Rennen.”

Kamui Kobayashi (Test- und Ersatzfahrer): „Großartig wieder bei TOYOTA zu sein und ich bin dem Team für diese Chance sehr dankbar. Ich kenne viele der Teammitglieder aus meiner Zeit mit TOYOTA in der Formel 1 und es ist ein bisschen wie eine Heimkehr für mich. Ich habe den TS040 HYBRID bereits getestet und bin beeindruckt, denn die Hybrid-Technologie ist sehr fortschrittlich. Es ist ein weiteres wichtiges Jahr für das Team und ich freue mich darauf, mich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen im Team und meinen Teil zur Entwicklung des Autos beitragen zu dürfen.”

 

 

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