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A Core Value

Snow Speed WT-8A

Rekorde aufzustellen ist der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) nicht fremd, doch das jüngste Hochleistungs-Projekt, das kürzlich im Technikzentrum in Köln getestet wurde, war eine echte Augenweide.

Auf Rennstrecken wie der Nürburgring Nordschleife hält TMG bereits einen Rekord mit Elektroantrieb, bald könnte – nur mit der Schwerkraft als Antrieb – ein Rekord aus dem Bereich des Wintersports die lange Liste von Erfolgen ergänzen.

Kürzlich begrüßte TMG das Team von Snowspeed im hauseigenen Windkanal, wo die Norweger Aerodynamiktests mit jenem Schlitten durchführten, der schon bald einen neuen Geschwindifkeits-Weltrekord aufstellen soll.

Die Weltrekordmarke steht derzeit bei 134.36 Km/h, aufgestellt 2014 durch den ehemaligen britischen Motorradrennfahrer Guy Martin. Snowspeed hat allerdings deutlich höher gesteckte Ziele, denn man will mit dem eigenen Gefährt dank dem Einsatz von High-Tech 250 Km/h erreichen und so den bestehenden Rekord zerschmettern.

„Hochgeschwindigkeits-Skiläufer erreichen ja bereits 250 Km/h, der zur Zeit geltende Rekord von Simone Origone aus 2014 steht bei 252.45 Km/h. Unser Schlitten wiegt mehr und hat eine bessere Aerodynamik als ein Skiläufer, also glauben wir, dass wir noch schneller sein können“, so Snowspeed Teammitglied Jorn Madslien.

TMG konnte mit Schneefahrzeugen bereits Erfolge feiern, immerhin haben die Kölner schon einen Schlitten aus Karbonfaser für Abfahrtsläuferin Andera Eskau gebaut, mit dem die Athletin bei den Paralympics 2014 in Sochi die Goldmedaille holte. Snowspeed hat allerdings eine eigene Entwicklung, die man nun zum Feinschliff zu TMG brachte.

Designer Nima Shahinian hatte ein 50%-Modell seines Schlittens im Gepäck, um diesen in einem der beiden TMG-Windkanäle auf dessen aerodynamische Eigenschaften an jenem Ort zu testen, wo auch der neue TS050 HYBRID-Rennwagen entwickelt wurde, der ab dieser Saison um die Langstrecken-Weltmeisterschaft fahren wird.

Selbst die erfahrenen Windkanal-Techniker, die es regelmäßig mit extremen Aerodynamiklösungen zu tun haben, waren von dem einem Formel 1-Rennwagen ohne Räder ähnelnden Schlitten mächtig beeindruckt.

„Wir sind eher daran gewöhnt Le Mans- oder Formel 1-Rennwagen zu testen, insofern war das mal eine neue, spannende Herausforderung”, befand Antonio Pavesi, Manager der Windtunnel-Anlage bei TMG. „Das war das erste Mal, dass wir ein Modell eines Schlittens hier hatten, was ganz neue Anforderungen an uns stellte, doch wir konnten letztlich doch mit den üblichen Mitteln arbeiten.“

An einer überhängenden Strebe befestigt, wurde der Schlitten auf dem Rollband platziert, dieses in Betrieb genommen und anschließend die Windschwindigkeit stufenweise erhöht, um so das Verhalten des Schlittens bei hohen Tempi zu testen. Die Windgeschwindigkeit wurde bis auf 40 M/S erhöht und dabei dann über einen Sensor in der Strebe Abtrieb, Luftwiderstand, Bewegungen um Längs- und Hochachse sowie Gierneigungen gemessen.

Da das vorhandene Modell verhältnismäßig einfach gehalten war, konnte der Test mit dem Schlitten zügig abgeschlossen und die Resultate zügig ausgewertet werden. Die von TMG und den Kunden aus der Formel 1 verwendeten Modelle sind da deutlich aufwändiger, denn meist verfügen sie über mehr als einhundert Drucksensoren und sogar eigenen Antrieb, um das Modell während eines Tests steuern zu können.

Mit den erarbeiteten Testergebnissen werden Nima und sein Team das Design des Schlittens weiter verfeinern, wobei der Verbesserung der Stabilität des Heckbereichs besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden wird. „Wir werden das Design in den kommenden Wochen weiter verbessern und den Schlitten in seiner endgültigen Version in einigen Monaten fertiggestellt haben, bevor wir 2017 den Geschwindigkeits-Weltrekord in Angriff nehmen werden“, verriet Nima.

Snowspeed hat seit dem Entstehen dieser Idee bereits einen langen Weg zurückgelegt, dies war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Weltrekord. Der nächste Schritt wird die Herstellung des Einsatzschlittens sein, sowie den geeigneten Fahrer auszusuchen. Einige berühmte Namen sind übrigens bereits im Gespräch. Wir werden euch über die Fortschrite dieses Projektes auf dem Laufenden halten.

Nähere Informationen zu Snowspeed unter www.snowspeed.tv.

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