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Die deutsche Paralympics-Athletin Andrea Eskau wird bei den 12. Winter-Paralympics in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang auf bei den 24 Stunden von Le Mans perfektionierte Motorsport-Technologie vertrauen können, Dank der Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG).

Die 46-jährige wird 2018 die Spiele in Pyeongchang mit einem neu konzipierten Ski-Schlitten mit Hilfe neuster Motorsport Technologie bestreiten, der eine Performancesteigerung der Athletin durch verbesserten Leichtbau zum Ziel hat.

Die Zusammenarbeit zwischen TMG und Andrea dauert bereits fünf Jahre an und resultierte in Goldmedaillen, sowohl bei paralympischen Sommer- als auch Winterspielen. Im jüngsten Kapitel dieser erfolgreichen Partnerschaft wird das in Köln-Marsdorf beheimatete Unternehmen für Andrea ein komplett neues Sportgerätbauen. Ziel ist dabei  paralypmisches Gold bei den Spielen 2020 in Tokio, wo TOYOTA beheimatet ist, zu erringen. 

https://www.youtube.com/watch?v=Zcf7WV-XIlU

„Wir sind stolz darauf Andrea in ihren Zielen und im Medaillenkampf bei den nächsten Winterspielen in PyeongChang und den Sommerspielen in Tokio zu unterstützen,“ sagt Gerard Winstanley, dessen Composite-Abteilung bei TMG maßgeblich zu dieser Partnerschaft beitrug. „Sie zu unterstützen ist nicht nur aus dem technologischen Aspekt heraus interessant, die Zusammenarbeit mit Andrea ist sehr angenehm und sehr inspirierend. Sie ist ambitioniert, hat einen großen Kampfgeist und gibt niemals auf. Ihr fortwährendes Streben nach Steigerung und damit auch der Weiterentwicklung vorhandener Technologien ist etwas, was wir ja aus unseren Motorsport-Projekten selbst nur zu gut kennen.“

Andrea lebt nicht nur unweit vom TMG-Technikzentrum, sie ist auch gewillt Limits auszutesten und konstant die eigene Leistung zu steigern, genauso wie das dort beheimatete TOYOTA GAZOO Racing Team, das an der FIA Langstreckenweltmeisterschaft teilnimmt. Sie hat somit die gleich Motivation ihr Gerät stetig zu verfeinern, wie Rennfahrer danach streben Rundenzeiten durch fortlaufende Weiterentwicklung ihres Rennwagens zu verbessern.

„Physisch konnte ich mich schnell auf ein recht hohes Leistungsniveau entwickeln,“ schildert Andrea. „Mir wurde aber klar, dass auf einem so professionellen Niveau die Ausrüstung unglaublich wichtig ist. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man durch reines Training keine Steigerungen mehr erzielt. Ich wurde durch eine Bekannte mit der TOYOTA Motorsport GmbH verbunden und man war gleich sehr aufgeschlossen und bereit mir bei der Lösung meiner Probleme zu helfen.“

Geboren am 21. März 1971 im thüringischen Apolda und hauptberuflich Diplompsychologin, nahm Andrea bereits in jungen Jahren als Amateurathletin an Radrennen und Thriatlonen teil. 1988 verletzte sie sich dann bei einem schweren Radunfall und war fortan querschnittgelähmt.

Nach ihrer Reha versuchte sie sich zunächst im Rollstuhlbasketball, fand aber schon bald ihre neue Leidenschaft im Handbike-Fahren und Ski Nordisch. „Anfangs kaufte ich Sportgeräte nur, um nach meinem Unfall etwas mobil zu bleiben. Nach einer Zeit der Eingewöhnung nahm ich dann an einigen Wettbewerben teil. Meine erste Teilnahme war am Kölner Marathon, aber eher aus Spaß. Ich kam allerdings gleich beim ersten Versuch als Dritte ins Ziel und das fachte meinen Ehrgeiz an. Das konnte und wollte ich dann besser machen. Mittlerweile sind daraus mehr als zwanzig Weltmeistertitel und sechs paralympische Goldmedaillen geworden,“ erinnert sich Andrea zurück.

Zu ihren wichtigsten Errungenschaften zählt Andrea auch die Zusammenarbeit mit TMG. Aktuell wird ein neuer Ski-Schlitten gebaut, wobei die TMG-Designer das Hauptaugenmerk auf Gewichtsreduktion legen, was unter Zuhilfenahme einer besonderen Karbonfaser-Gewebegestaltung erzielt wird. Hierbei wird die Materialmenge bei unveränderter Stabilität in den relevanten Bereichen verringert. Dadurch wird eine Gewichtsreduktion um 30% erzielt, was Andrea eine direkte Performance-Steigerung ermöglicht, denn die durch ihren Oberkörper anzutreibende Masse wird nun leichter und im Verlauf des  Parcours weniger kräftezehrend sein.

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Der Entwicklungsprozess kam laut Andrea folgendermaßen in Gang: „Es begann mit dem Austausch von Ideen und der Erörterung der Möglichkeiten. Der erste Schritt war ein für mich von TMG adaptierter Schlitten, womit ich bei den Winter-Paralympics 2014 in Sotschi zwei Goldmedaillen errang. Im nächsten Schritt hat TMG sich bereit erklärt dieses Jahr einen komplett neuen Schlitten für mich zu bauen, der noch leichter, funktioneller und für meine Bedürfnisse noch besser abgestimmt sein wird, als das beim Vorgängermodell der Fall war. Das wird mir erlauben mich auf den Biathlon und die schwierigen Schuß-Wettbewerbe zu fokussieren, ich werde mit weniger Einschränkungen schießen können.

Doch der Entwicklungsprozess als solcher ist keineswegs eine Einbahnstraße, denn Andrea trägt aktiv bei, hält TMG Projektleiter Norbert Schäfer fest. „Andrea hat ein sehr gutes Technikverständnis und bringt sich mit einer Menge Ideen ein, so dass wir bei jedem Meeting gute Lösungen ausarbeiten konnten. Ihre Herangehensweise ist dabei eindeutig auf Verfeinerungen fokussiert, um die bestmögliche Performance aus dem Athleten und dem Sportgerät herauszuholen, in jetzigen Fall dem Ski-Schlitten. Genau so gehen wir aber auch im Motorsport vor.“

Gemeinsam haben Andrea und TMG die ersten Meilensteine auf der Reise nach Pyeongchang und letztlich Tokio 2020 bereits erzielt. TMG wird Andrea's Fortschritte in den nächsten Monaten mit regelmäßigen Videobeiträgen begleiten. Der nächste Beitrag wird Ende November erscheinen, dann geht es um die Details und die Entwicklungs- und Testphase ihres neuen Ski-Schlittens.

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