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  • Farnbacher feiert ersten Klassensieg in der VLN 2016
  • TMG GT86 Cup super spannend – drei Rennen, drei Sieger
  • Ring Racing dominiert den dritten Cup-Lauf

Nach zwei zweiten Plätzen in den ersten beiden Läufen zur auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragenen Langstreckenmeisterschaft (VLN) holte sich der Farnbacher-Racing Lexus RC-F GT3 (#55) im dritten Rennen nun den ersten Klassensieg. Nach Platz 18 im Qualifying (P2 in der Klasse) fuhren Dominik und Mario Farnbacher ein starkes Rennen und lagen zur Rennhalbzeit sogar auf Platz neun der Gesamtwertung, während sie gleichzeitig in der SPX-Klasse Platz zwei hinter dem Alzen-Ford GT hielten (#135), bis dieser einen technischen Defekt erlitt, wodurch die Farnbachers die Führung übernahmen und bis ins Ziel verteidigten. „Wir freuen uns wirklich über diesen Klassensieg“, sagte Dominik Farnbacher anschließend. „Wir werden den RC-F nun gemeinsam mit unseren Partnern weiterentwickeln und sind dann hoffentlich noch ein bisschen schneller.“

In der Klasse SP8 qualifizierte sich der Lexus ISF CCS-R (#135) von Uwe Kleen, Helmut Baumann und Horst Baumann für den sechsten Startplatz in der Klasse (Gesamtwertung Platz 113) und kam im Rennen auf Platz vier ins Ziel (57. Gesamtwertung). Derweil musste der Lexus RC-F von TOYOTA GAZOO RACING, einziger Starter in der Klasse SPPRO, einen Rückschlag hinnehmen. Mit einer starken Leistung qualifizierten sich Hiroaki Ishiura und Takeshi Tsucchiya für den 19. Startplatz, kamen aber im Rennen nicht ins Ziel.

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt - ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-V3 ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Dritter Lauf – dritter Sieger. Die Spannung im TMG GT86 Cup ist damit kaum zu überbieten.

Den Sieg in dem mit dem 200 PS starken CS-V3 sicherten sich dieses Mal Nils Jung und Florian Wolf (Startnummer 530) von Team Ring Racing. Schon vor dem Rennen hatte Wolf angekündigt: „Wir wollen endlich unseren ersten Sieg“, und ließ dann gemeinsam mit Jung Taten folgen.

Erst holte sich Wolf mit 09:51.981 Minuten – der schnellsten Cup-Runde des Wochenendes – die Pole-Position, dann folgte ein ähnlich starker Auftritt im Rennen. Zwar verlor das Ring-Racing-Duo beim Start die Führung, doch nach zwei Runden waren sie sie zurück an der Spitze und verteidigten die Position bis ins Ziel.

Das Toyota Swiss Racing Team, Sieger in Lauf zwei, musste sich mit dem zweiten Platz begnügen, festigte damit aber seine Position in der Spitzengruppe der Meisterschaft. Für eine Überraschung sorgten die Nordschleife-Rookies Henric Skoog und Graham Wilson, die für Mathol Racing Platz drei holten. „Beide haben gestern erst ihren Nordschleifen-Führerschein gemacht und heute eine wirklich beeindruckende Leistung gezeigt“, freute sich Mathol-Chef Matthias Holle.

Ein Erfolg war auch der letzte Härtetest des TMG GT86 Cup-Autos mit dem 2016er Upgrade. In der Klasse SP3 glänzte das Boxer-Coupé nicht nur mit sehr guten Zeiten sondern bewältigte auch die Vier-Stunden-Distanz ohne jegliche Probleme und holte Platz zwei in der mit acht Teilnehmern besetzten Klasse. „Über diesen erfolgreichen Test freuen wir uns besonders“, sagte Nico Ehlert, Principal Engineer Kundenmotorsport bei TMG. „Unsere Ziele in Bezug auf Zuverlässigkeit und Speed haben wir erreicht.“ 

Der vierte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN), findet am 25. Juni 2016 statt, zuvor werden einige GAZOO- und Cup-Autos am 28./29. Mai auch beim 24h-Rennen Nürburgring an den Start gehen.    

 

 

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