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Farnbachers Lexus RC-F GT3 läuft immer besser

Kampf um TMG-GT86-Cup-Titel wird immer enger

Upgrade für den GT86 CS-Cup überzeugt auch bei Sonne

Bei herrlichem Sommerwetter zeigten zwei der drei beteiligten Lexus im fünften VLN-Lauf eine starke Leistung. Vor allem Dominik und Mario Farnbacher, die bewiesen, dass sie bei ihrer Aufgabe, den Lexus RC-F GT3 weiterzuentwickeln, sehr erfolgreich sind: Pole-Position in der Klasse SPX und vierter Platz in der Gesamt-Startaufstellung, mit gerade mal 4,223 Sekunden Rückstand auf den Pole-Setter. Im Rennen dann gingen die Farnbachers sogar in Führung, kämpften mit Audi, BMW und Porsche um den Platz an der Sonne – doch über die Distanz reichte es doch nicht ganz. Der Klassensieg und Platz vier in der Gesamtwertung war aber aller Ehren wert. Ebenfalls ordentlich lief es für den RC-F GT3 von Lexus Racing (Fahrer Lorenz Frey und Stéphane Ortelli). Zweiter Platz im Klassen-Qualifying hinter den Farnbachers, Zehnter insgesamt – und im Rennen eine Runde hinter den Siegern im Ziel.  

Weniger Grund zur Freude hatten leider Uwe Kleen, Helmut Baumann und Horst Baumann mit dem Lexus ISF CSS-R von Novel Racing. Im Qualifying schafften sie es zwar noch auf Platz drei der SP8-Startaufstellung (47 Platz insgesamt), doch im Rennen musste die Startnummer 136 nach 13 Runden vorzeitig aufgeben.

Wie immer fand im Rahmen der VLN auch der TMG GT86 Cup statt – ein Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH, der bereits in der vierten Saison auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Der TMG GT86 CS-V3 ist ein seriennaher Rennwagen mit einem Ersatzteilservice und technischem Support vor Ort und bietet damit optimalen und kostengünstigen Motorsport.

Im Cup ging es – wie gewohnt – auch dieses mal wieder ordentlich zur Sache. Zahlreiche Führungswechsel und Überholmanöver sorgten für packenden Motorsport, der die Zuschauer aufs Beste unterhielt – bis am Ende Manuel Amweg und Thomas Lampert mit dem Toyota Swiss Racing Team ihren zweiten Saison-Sieg feierten. „Wir wollten diesen Sieg unbedingt – toll dass es auch geklappt hat“, strahlte Teamchef Roland Baumann. „Dennoch hat mich dieses Rennen einiges an Nerven gekostet, denn die Leistungsdichte an der Spitze des TMG GT86 Cup ist dieses Jahr wirklich sehr hoch.“

Leicht geknickt war währenddessen die in der Meisterschaft führende Ring-Racing-Truppe (Nils Jung / Florian Wolf) , die sich in den ersten Runden mit Swiss Racing einen packenden Zweikampf um die Führung lieferten: „Bis wir im siebten Umlauf Pech mit einer für uns ungünstigen Gelbphase hatten und den Anschluss an die Schweizer verloren haben“, erläuterte Florian Wolf später. Und ein Reifenschaden in runde 17 am Karussell machte dann auch noch die Hoffnung auf Platz zwei zunichte. Dennoch reichte es noch für Platz drei hinter Olivier Muytjens, Bruno Barbaro und ‘Brody’ (Pit Lane – AMC St. Vith). Ein perfektes Resultat für die Meisterschaft, denn dadurch, dass die drei führenden Teams in dieser Reihenfolge ins Ziel kamen, wird der Kampf um den Titel noch enger.

Auch Nico Ehlert, Principal Engineer Kundenmotorsport, zog ein positives Fazit: „Besonders freut mich, dass wir nach dem Regenrennen beim vierten Saisonlauf heute deutlich sehen konnten, dass unser Upgrade am GT86 CS-Cup auch bei trockenen Bedingungen perfekt funktioniert hat.“

Jetzt ist erst mal vier Wochen Pause, bevor dann am 20.August mit dem sechsten Lauf der VLN die zweite Saisonhälfte eröffnet wird.

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